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Montag, 8. August 2011

Weshalb es erneut zur Hungerkrise in Afrika kam

  • weil der Regen zweimal ausgeblieben ist
  • weil zu viele Nomaden zu viel Vieh halten
  • weil die Shabab-Milizen Somalia terrorisieren
  • weil Hilfsgelder veruntreut wurden.

    pla in der NZZaS vom 07.08.2011, Seite 15.

Freitag, 19. Februar 2010

verfehlt: künstliche Befruchtungen in Afrika

Ein Kind sollte die Möglichkeit haben, in guten Verhältnissen aufzuwachsen. Schlechte Verhältnisse sind z.B. Armut, Nahrungsmangel, Bildungsdefizit, gläubiger Fanatismus, Rückständigkeit, etc. - z.B. in weiten Teilen Afrikas anzutreffen:
Kinderlose Frauen werden geächtet und von ihren Ehemännern verlassen oder geschieden, sie sind öffentlichem Gespött ausgesetzt oder werden gar der Hexerei beschuldigt.
Josie Glausiusz in der NZZaS vom 7.02.10, Seite 56.
Die Unfruchtbarkeit in Afrika ist 2-3x so hoch wie in Europa oder den USA und liegt bei 10-30%. Gründe dafür können sein:
  • unbehandelte Geschlechtskrankheiten
  • verpfuschte Abtreibung
  • Narbenbildung nach einer Genitalverstümmelung
Nun könnte man froh sein und wenigstens ein bisschen glauben, dass vielleicht nicht zu viele Kinder in erbärmliche Verhältnisse geboren werden. Doch nein! Low Cost IVF Foundation und die European Society of Human Reproduction und Embryology (ESHRE) betreiben günstige, künstliche Befruchtungen in Afrika.

Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass Afrikanerinnen bis zum Jahr 2050 weniger als drei Kinder haben werden - hoffentlich! Ansonsten droht endloses Elend auf dem verlorenen Kontinent.

Donnerstag, 30. Juli 2009

Schuld am Genozid in Ruanda

  • Die meisten gaben wie üblich, wenn sich Schwarze umbrachten, den Weissen die Schuld, in diesem Fall der ehemaligen Kolonialmacht Belgien, die vier Jahrzehnte das Land verwaltet hatte. Diese erst habe den Rassismus in Ruanda eingeführt, indem sie die Tutsi bevorzugt und damit einen giftigen Unterlegenheitskomplex bei den Hutu erzeugt habe.
  • Andere erklärten die Überbevölkerung zur Ursache
  • Die Schweiz ist Schuld: Ordnung, Zuverlässigkeit, Disziplin, diese helvetischen Kardinaltugenden, «unseren Stolz», hätten sie ins «Herz des schwarzen Kontinents» getragen und gelehrige Schüler gefunden. (Lukas Bärfuss, Schweizer Schriftsteller, in seinem Roman "Hundert Tage")
  • Keiner der Expertengilde machte die Täter selbst verantwortlich oder suchte konkret und ernsthaft nach Motiven ihres Tuns. Und keiner sagte laut, was die meisten wahrscheinlich insgeheim dachten: dass man von diesen primitiven, halbwilden Buschmenschen nichts anderes erwarten konnte.
    Eugen Sorg in der WW29.09, Seite 38f.

Nun, welche Variante ist am plausibelsten, am wenigsten weit hergeholt, liegt auf der Hand?