Freitag, 7. Dezember 2007

Satire

Satire scheint in einer Zeit, der Verbote (ARG) und der "persönlichen Betroffenheit" (vgl. Nippelgate-Klagen) die letzte freie Form des Ausdruckes zu sein. Konsequenterweise sind sämtliche meine Äusserungen satirisch gemeint (siehe Hinweis rechts). Dies könnte einen Bruch mit der Realität bedeuten. Um dies zu verhindern, sollte ich mir ein T-Shirt mit der Aufschrift "Ich bin Satire" zulegen. Vielleicht sogar eine Tätowierung? Momentan hat der Begriff Satire für mich eine dermassen grosse Bedeutung erreicht wie das einzige Wort, das ich mir vorstellen könnte, tätowieren zu lassen: VERITAS, ironischerweise genau das Gegenteil davon.

1 Kommentar:

A. Neuenschwander hat gesagt…

gemäss allgeminer defintion bedient sich die satire des grotesken und absurden, um so die nicht ganz so perfekte realität zu kritisieren. davon sehe ich auf dieser seite wenig, wenn man mal von ihrer politischen gesinnung absieht.
der artikel der woz trifft die definition schon eher, wird doch dort der sterotyp des rumänen überspitzt wiedergegeben, um so besagte stereotype zu kritisieren.
aussderm soll der leser satire selbst erkennen, etiketten sind also unnötig, wenn nicht sogar der satire abträglich.
aber darüber kann man natürlich streiten, besonders über obgenannte definition.