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Dienstag, 23. Oktober 2007

Schäfchenplakat

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich stellt die Strafuntersuchungen gegen das "Schäfchenplakat" der SVP ein. Der Rassismustatbestand sei nicht gegeben. Gegen das Plakat erstattete die Partei der Arbeit des Kantons Zürich (PdAZ) Mitte September Anzeige.
aus .ch vom 16. Oktober 2007, Seite 4.
Das ist offensichtlich ein ideologisch-motivierter Justizmissbrauchsversuch der PdA. Denn ihnen wird wohl klar sein, dass das schwarze Schaf nichts mit Rassen zu tun hat, sondern mit schwerststraffälligen Ausländern (liest mal die Vorlage), und dass "schwarzes Schaf" ein allgemein bekannter deutscher Sprachgebrauch ist (beschäftigt euch mal mit Schweizer Usanzen). Aber ja, diesen Fehler machten noch so einige ideologisch verblendete und unterlegene Wahlkämpfer :-P.

Die Initiative "für die Ausschaffung krimineller Ausländer" unterschrieben innert drei Monaten übrigens gegen 200'000 Stimmberechtigte.
[Im Ausland] sieht man uns als rechtsextreme, fremdenfeindliche, von Ängsten geplagte Hinterwäldler. (...) Michline Calmy-Reys Aussendepartement lässt keine Dementi, keine Entgegnungen produzieren. Die sonst dauerbesorgte Genferin liefert keine Argumente zur Verteidigung der Schweiz. (...) Besonders auffällig ist das Schweigen unserer nationalen PR-Agentur "Präsenz Schweiz". Aus Angst, man könnte am Ende der SVP helfen, bleibt sie still, natürlich in Sorge um unser Image im Ausland, das sie in keinwer Weise verbessert.
Roger Köppel in der Weltwoche 41.07, Seite 90.

Sonntag, 19. August 2007

Antiblocher Calmy-Rey

Die Weltwoche zieht mir zu fest über Calmy-Rey her. Doch Denis von Burg und Michael Lütscher gehen sie in der SonntagsZeitung vom 5. August 2007 auf Seite 16 etwas objektiver an:

Calmy-Rey preist einen „mulikulturellen Patriotismus“, aus meiner Sicht eine Illusion, oder anders formuliert, „mauert sich Calmy-Rey in linkem Weltverbesserertum ein. Im Bezug auf den Irak mit einer Prise ideologischem Antiamerikanismus“. Sie wird damit zur „Ikone eines sozialliberalen Patriotismus“, eine „Kultfigur des Anti-Blocher-Lagers“. Sie hat eine „Stellung als Alptraum rechtskonservativer Männerbünde gefestigt“. Da sie geschickt wusste, wie sie sich am 1. August auf dem Rütli inszenieren konnte, vergleicht sie Mörgeli in der Weltwoche als „La petite Blocher“. „Häme sollte es sein; zu lesen ist Ärger über eine, die es auch kann.