Bleibt die Kritik an den ECTS-Punkten: Hier hat in der Tat eine gewisse Punktesammlermentalität Einzug gehalten, mit viel Aufwand für die Hochschulen und aufwandökonomischer Optimierung bei den Studierenden. Das schafft falsche Anreize, oder bemisst man auch die Leistung eines Schreiners anhand der Summe der eingeschlagenen Nägel?
Sebastian Wörwag, Rektor der Fachhochschule St. Gallen, in der WW48.09, Seite 20.
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Donnerstag, 24. Dezember 2009
ECTS-Sammlerei
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Administration,
Bologna,
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Universität
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Bologna
Ich kann nicht an Messen arbeiten und Geld verdienen, sonst fehle ich zu oft....und deshalb ist die Universität St. Gallen grundverschieden von der Hochschule St. Gallen. Die Namensrettung HSG ist daher unzulässig.
Nathalie Rossé, 25, Neuro- und Entwicklungspsychologie in Bern
Die Eigenständigkeit und die Teamfähigkeit drohen verloren zu gehen. Es bleibt kaum Zeit, um die Zusammenhänge zu verstehen, den Stoff zu vertiefen oder eigene Fragen und Ideen zu entwickeln.
Sofia Rudin, 22, ETH
Die Freiheit der Studierenden wurde reduziert, es hat eine starke Verschuldung stattgefunden.
Louis Bosshart, Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Freiburg
Verschulung verstärkt das Gefühl, für die Uni, für den Dozenten, für den Abschluss zu arbeiten – und nicht für sich.
Patricia Hertel, Freiburger Diplom-Assistentin
Wieder besseres Wissen sammeln sie in aller Eile möglichst viele Punkte (...) Auf dem Arbeitsmarkt führen Punkte zu nichts.
Markus Diem, Basler Studienberater
In dieser verlängerten Adoleszenz müssten wichtige Entwicklungsprozesse stattfinden im Hinblick auf Autonomie, Selbstverantwortung und die zentralen Fragen der Identitätsfindung: ‚Wer bin ich? Was will ich?’ Dazu braucht es einen gewissen Freiraum. Wer ständig funktionieren muss, kann sicht nicht persönlich entfalten.
Psychologin Rüegg-Kulenkampff
Christof Gertsch in der NZZaS vom 6.09.09, Seite 67.
Montag, 14. September 2009
verfehltes Bologna-System
Ich weiss, wie es früher war, weil ich im alten System zu studieren begann. Heute herrscht eine strikte Anwesenheitskontrolle, keiner darf mehr als zweimal fehlen. Ich kann kein Praktikum machen in dieser Zeit, ich kann nicht an Messen arbeiten und Geld verdienen, sonst fehle ich zu oft.
Nathalie Rossé, 25-jährig, Studentin der Neuro- und der Entwicklungspsychologie, Bern
Die Eigenständigkeit und die Teamfähigkeit drohen verloren zu gehen. Es bleibt kaum Zeit, um die Zusammenhänge zu verstehen, den Stoff zu vertiefen oder eigene Fragen und Ideen zu entwickeln.
Sofia Rudin, 22-jährig, Studentin an der ETH Zürich
Die Belastung hat eindeutig zugenommen, sie ist zu gross geworden. Die Freiheit der Studierenden wurde reduziert, es hat eine starke Verschulung stattgefunden.
Louis Bosshart, Professor am Departement für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Freiburg
Verschulung verstärkt das Gefühl, für die Uni, für den Dozenten, für den Abschluss zu arbeiten - und nicht für sich. Im neuen Studium ist aber alles Pflicht. Wahlfächer gibt es kaum noch, und getestet wird jedes Kinkerlitzchen.
Patricia Hertel, Diplom-Assistentin, Freiburg
Wider besseres Wissen sammeln sie in aller Eile möglichst viele Punkte (...) Auf dem Arbeitsmarkt führen Punkte zu nichts.
Markus Diem, Studienberater, Basel
In dieser verlängerten Adoleszenz müssten wichtige Entwicklungsprozesse stattfinden im Hinblick auf Autonomie, Selbstverantwortung und die zentralen Fragen der Identitätsfindung: Dazu braucht es einen gewissen Freiraum. Wer ständig funktionieren muss, kann sich nicht persönlich entfalten.
Psychologin Rüegg-Kulenkampff
In einem Artikel von Christof Gertsch in der NZZaS vom 6.09.09, Seite 67f
Nathalie Rossé, 25-jährig, Studentin der Neuro- und der Entwicklungspsychologie, Bern
Die Eigenständigkeit und die Teamfähigkeit drohen verloren zu gehen. Es bleibt kaum Zeit, um die Zusammenhänge zu verstehen, den Stoff zu vertiefen oder eigene Fragen und Ideen zu entwickeln.
Sofia Rudin, 22-jährig, Studentin an der ETH Zürich
Die Belastung hat eindeutig zugenommen, sie ist zu gross geworden. Die Freiheit der Studierenden wurde reduziert, es hat eine starke Verschulung stattgefunden.
Louis Bosshart, Professor am Departement für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Freiburg
Verschulung verstärkt das Gefühl, für die Uni, für den Dozenten, für den Abschluss zu arbeiten - und nicht für sich. Im neuen Studium ist aber alles Pflicht. Wahlfächer gibt es kaum noch, und getestet wird jedes Kinkerlitzchen.
Patricia Hertel, Diplom-Assistentin, Freiburg
Wider besseres Wissen sammeln sie in aller Eile möglichst viele Punkte (...) Auf dem Arbeitsmarkt führen Punkte zu nichts.
Markus Diem, Studienberater, Basel
In dieser verlängerten Adoleszenz müssten wichtige Entwicklungsprozesse stattfinden im Hinblick auf Autonomie, Selbstverantwortung und die zentralen Fragen der Identitätsfindung:
Psychologin Rüegg-Kulenkampff
In einem Artikel von Christof Gertsch in der NZZaS vom 6.09.09, Seite 67f
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