Secondos mit Wurzeln in der Türkei oder dem Balkan rücken zwar überdurchschnittlich zahlreich ins Militär ein, sie brechen den Dienst aber auch viel häufiger wieder frühzeitig ab. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Psychologisch-Pädagogischen Dienstes der Armee, über welche die «Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift» berichtet.Untersucht wurde der Dienstverlauf von über 800 Rekruten aus sieben Rekrutenschulen. Demnach waren Eingebürgerte türkischer und balkanischer Abstimmung zu Beginn der RS mit 5,9 Prozent deutlich stärker vertreten als in der Durchschnittsbevölkerung. Ihre Dienstmotivation entwickelte sich darauf aber «signifikant schlechter» als jene der einheimischen Rekruten. Die Zahl derer, die in der Folge aus psychologischen Gründen für dienstuntauglich erklärt wurden, war fünfmal so hoch wie bei den einheimischen Deutschschweizern.Daniel Friedli in der NZZaS vom 5.2.12, Seite 15.
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Sonntag, 4. März 2012
Doch untaugliche Secondos
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Samstag, 27. März 2010
Kriegsvorstellungen von 5 Generationen
- 40er: Weltkrieg, Aktivdienst, der Vater verabschiedet sich von Heim und Familie: "Ihr müsst jetzt für Euch selber schauen. Wann ich zurückkomme, weiss ich nicht."
- 60er: Kalter Krieg: bipolare Welt, Kampf der verbundenen Waffen, Panzerschlachten und drohender Atomangriff
- 90er: Friedenssoldaten: kämpfen nicht sondern helfen, retten, schützen. Demokratie, Rechts- und Wirtschaftsordnung für kriegerische Rückständige
- 9/11: Bekämpfung von Terror: Fehlannahme, dass das Böse lokalisierbar und auszumerzen ist.
- Zukunft: Strategisches Denken in Szenarien und Möglichkeiten
Beni Gafner im Sonntag vom 21.03.2010, Seite 15.
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Donnerstag, 9. Oktober 2008
Swisscoy
Zweimal pro Jahr wird die SWISSCOY regelrecht aus dem Boden gestampft. Vom einfachen Soldaten bis zum nationalen Befehlshaber (NCC) müssen jeweils geeignete Kandidaten gefunden und überprüft werden. Kaum ein anderes Schweizer Unternehmen stellt pro Jahr rund 400Personen temporär ein, die aus so unterschiedlichen Berufsgruppen stammen.
François Furer im Swiss Peace Supporter 3/08, Seite 13f

Die Swisscoy sucht wieder mal Personal und ich bin immer noch im "Personalpool Spezialkräfte", welche im Kosovo mit Radschützenpanzern, scharfer Munition und Spliterschutzwesten auf Patroullie gehen würden. (Ich kenne den Kommandanten der infantristischen Truppen im Kosovo, Ausbildungschef Schützenpanzer 2000, Major Spring, von den Umschulungskursen.) Doch von den jeweils um die 800 Bewerbern werden nur 220 genommen. Das halbe Jahr im Kosovo wäre Arbeit und würde nicht als Dienstzeit angerechnet, jedoch die beiden Vorbereitungsmonate in Stans. Doch was bringt mir das, wenn ich nur noch 2 Diensttage zu leisten habe?
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Mittwoch, 7. November 2007
ROME - Return On Military Education
Eine neue "Kennzahl" im Wirtschaftsjargon: Was bringt einem eine militärische Ausbildung? Ausser diesem neuen Kürzel hat sich aber nicht viel getan: Die Armee unterstreicht immer wieder die Vorzüge, die Wirtschaft relativiert diese wiederum, nicht aber ohne freundlich zu schmeicheln. Unbestritten bleibt, internationale Unternehmen haben wenig Verständnis für die Schweizer Armee.
Also, so schnell wie möglich alle Diensttage hinter sich bringen und mit gutem Gewissen auswandern... ;-)
Also, so schnell wie möglich alle Diensttage hinter sich bringen und mit gutem Gewissen auswandern... ;-)
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