Muslimische Schwulenfeindlichkeit vertreibt Schwule aus Amsterdam, muslimischer Antisemitismus vertreibt Juden aus Göteborg. Und nicht zu vergessen die schändlichen Prozesse gegen Geert Wilders in den Niederlanden und den Historiker Lars Hedegaard in Dänemark, die zeigen, wie sehr aus Angst vor muslimischem Zorn die Meinungsfreiheit derjenigen eingeschränkt wird, die es wagen, den Islam zu kritisieren.
Die erste Hälfte, in der er der europäischen Kulturelite vorwirft, nichts gegen die Erstarkung des Islam in Europa unternommen zu haben, zeigt, dass Breivik hochintelligent ist und sich mit der europäischen Geschichte und Geistesgeschichte beschäftigt hat. In der zweiten Hälfte spricht er von einem neuen Kreuzzug der Tempelritter. Sehr detailliert schildert er, wie er und seine antiislamischen Kampfgefährten sich Waffen, Munition und Kampfrüstung besorgen können, um die Massen mit terroristischen Methoden aufzuwecken und gegen die Bedrohung durch den Islam vorzugehen. Das zeigt, dass Breivik ein Wahnsinniger ist.
Erschreckend ist auch, wie sich Breivik von der legitimen Auseinandersetzung mit realen Problemen entfernt und auf eine unfassbar brutale «Lösung» zusteuert.
Bruce Bawer in der WeWo30/31.11, Seite 16ff.
Posts mit dem Label Kreuzzüge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kreuzzüge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 15. September 2011
2083 - A European Declaration of Independence
Zum Manifest von Breivik:
Donnerstag, 2. August 2007
Bishop of Hereford
Soeben habe ich wieder einmal Men in Tights gesehen und danach noch das Original.
Meine Lieblingsrolle im Original ist der Pater, Bishop of Hereford. Ein Leben im Klerus hatte zu dieser Zeit in der Tat einige Vorteile: Man hatte Kost und Logie und konnte lesen und schreiben. Die Kreuzzüge waren wohl eine der dümmsten Ideen der Neuzeit, sich für einen Glauben ehrenvoll umnieten zu lassen, pah! Da bleibe ich lieber zu Hause und fülle mir die Lampe. Der Pater hat die entscheidenden Weisheiten dazu auf Lager:
Meine Lieblingsrolle im Original ist der Pater, Bishop of Hereford. Ein Leben im Klerus hatte zu dieser Zeit in der Tat einige Vorteile: Man hatte Kost und Logie und konnte lesen und schreiben. Die Kreuzzüge waren wohl eine der dümmsten Ideen der Neuzeit, sich für einen Glauben ehrenvoll umnieten zu lassen, pah! Da bleibe ich lieber zu Hause und fülle mir die Lampe. Der Pater hat die entscheidenden Weisheiten dazu auf Lager:
Was ist der Spaß im Leben,Auch das erste Gespräch mit Robin Hood dreht sich um ein löbliches Thema, wobei Robin wohl nix an der Tasse kann:
Gelächter, Liebe und Gesang
König Richard, sei er gesegnet,
liebt seinen Wein und den Kampf
aber für uns, die daheim blieben
bleibt nur Bier und Hurerei.
Sicher ist der Herr so großzügig, ein paar Maß für gute Christen zu spenden.Wie uns der Paulaner-Werbespot zeigt, hilft Bier auch bei der Völkerverständigung. Als der schwarze Barbare Azeem einen Kaiserschnitt erfolgreich vollführt und damit ein Kind gesund zur Welt bringt, wundert dies den Pater. Doch er überwindet seine Vorurteile:
Bishop: Der Herr hat mir eine Lektion erteilt. Ich mag mich für göttlich halten, aber ich bin es nicht wert. Mein Barbarenfreund, öffnen wir ein Faß und retten wir gegenseitig unsere Seelen.Wie weise, wie weise... :-)
Azeem: Aber es ist mir nicht erlaubt.
Bishop: Fein. Du redest, ich trinke.
Abonnieren
Posts (Atom)