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Mittwoch, 20. Juli 2011

Der neue Vater

1. Es gibt in Parks oder auf Spielplätzen keine coolen Väter. Du oder deine Quellen waren entweder nie an einem solchen Ort oder haben dort den Ausdruck von Langeweile mit Coolness verwechselt. Aufenthalte auf Spielplätzen sind, wie für alle Erwachsenen, auch für den neuen Vater langweilig.

2. Dass der neue Vater nicht weniger als 90 Prozent arbeitet, hat profane pekuniäre Gründe. Es ist sinnvoller, dass er den Hauptteil der Erwerbsarbeit übernimmt. Denn seine Frau möchte gar nicht so viel arbeiten. Dies, weil es sich entweder nicht lohnt, da sie es versäumt hat, ihr Gehalt anständig zu verhandeln, weshalb der Mann pro gearbeiteter Stunde viel mehr verdient. Oder weil sie eine Zweitausbildung als Theaterpädagogin (o.ä.) macht.

3. Männer mit Tragetüchern sind ein No-Go und schinden ganz sicher keinen Eindruck. Tragetücher sind die Birkenstocksandalen der Babyindustrie. Der neue Vater macht allenfalls mit Ergo-Carrier eine Falle, aber es kommt sehr auf die Figur an.

4. Der neue Vater massregelt sehr wohl – und zwar nach dem Motto: «So wenig wie
möglich, dann dafür laut und so, dass der Effekt stimmt». Ständiges Zurechtweisen und Konditionieren ist ineffizient und führt beim Kind zu unerwünschtem Trotz und Abstumpfung.

5. «Im-Notfall-Ausrücken» tut der neue Vater ebenfalls, so wie er auch Fahrten ins Kinderspital unternimmt. Allerdings nur dann, wenn es nötig ist (Stürze mit anschliessender Bewusstlosigkeit, Vergiftungen etc.). Bauchweh, Kopfschmerzen, Platzwunden, Verstauchungen, Eiterausfluss und ähnliche leichte Gebrechen mögen unangenehm sein und unerfreulich aussehen, sind aber nie ein Notfall.

6. Wenn der «neue Vater» kocht, wenn Besuch kommt, dann hat das nichts mit «Kochen vor Publikum» zu tun, sondern ist dem profanen Umstand geschuldet, dass die Gäste meistens auch Kinder mitbringen, die von den Müttern sofort und ausgiebig gemeinsam begutachtet und im Kinderzimmer anhand des vorhandenen Spielequipments auf den Entwicklungsstand verglichen werden müssen. Derweil besprechen die Väter in der Küche beim Aperitif (Bier) Autokäufe, die nach Intervention der Mütter nicht nach den Vorstellungen der Väter getätigt werden konnten (o.ä.). Das Kochen geht nebenher.

Maurice Thiriet im Mamablog

Samstag, 16. Oktober 2010

Trunkenheitsstadien

0,2 bis 0,5 Promille
Nachlassen der Aufmerksamkeit und des Reaktionsvermögens. Seh- und Hörvermögen leicht vermindert. Kritik- und Urteilsfähigkeit sinken, höhere Risikobereitschaft.

ab 0,5 Promille
Probleme bei Nachtsichtigkeit und mit der Konzentrationsfähigkeit. Erste Gleichgewichtsstörungen, deutlich längere Reaktionszeit. Selbstüberschätzung nimmt zu.

ab 0,8 Promille
Räumliches Sehen ist beeinträchtigt, Blick verengt. Gleichgewichtsstörungen. Stark verlängerte Reaktionszeit. Selbstüberschätzung, Euphorie und zunehmende Enthemmung.

1 bis 2 Promille (Rauschstadium)
Verwirrtheit, Sprech- und Orientierungsstörungen, starke Gleichgewichtsstörungen. Lange Reaktionszeiten. Übersteigerte Selbsteinschätzung und Verlust der Kritikfähigkeit.

2 bis 3 Promille (Betäubungsstadium)
Ausgeprägte Gleichgewichtsstörungen. Reaktionsvermögen kaum mehr vorhanden. Gedächtnis- und Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit. Muskelerschlaffung und Erbrechen.

3 bis 5 Promille (Lähmungsstadium)
Ab 3 Promille: Bewusstlosigkeit, schwache Atmung, keine Reflexe. Ab 4 Promille: Lähmungen, Koma, unkontrollierte Ausscheidungen, Atemstillstand und Tod.

Vera Sohmer im Beobachter 24/09

Alkoholsucht

Für Fragen der psychischen Abhängigkeit ist die konsumierte Alkoholmenge unwichtig. Das massgebliche Kriterium hierfür: Genusstrinken oder eben nicht.
Alkohol geniessen bedeutet, bewusst zu riechen und zu schmecken.
Monique Helfer von der Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme.

Der Geniesser trinkt nicht wegen der stimmungs- und verhaltensverändernden Wirkung des Alkohols.
Gerhard Wiesbeck, Suchtmediziner an den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel.

Viele Trinker bezeichnen sich als Genusstrinker. Sie spielen aber nur Versteckis.
Urs Ambauen vom Blauen Kreuz Zürich

Typisch beim Übergang zur Abhängigkeit sind das zunehmende Bagatellisieren und Verheimlichen des Trinkens. Oder wenn man sich zu rechtfertigen beginnt. Oder wenn man einen immer stärker werdenden Druck zum Trinken verspürt.
Heike Schwemmer von der Forel-Klinik, einer Fachklinik für Alkoholabhängige in Ellikon ZH

Den Ärger runterspülen, Schüchternheit überwinden, Stress abbauen, Langeweile überbrücken, Trauer erträglicher machen (...) Besonders anfällig sei man bei Lebensübergängen: vom Kind zum Erwachsenen, Berufseinstieg, Kinder bekommen, Midlife-Crisis, Pensionierung. Aber auch bei Brüchen wie Scheidung, Tod, Arbeitslosigkeit oder Krankheit
Urs Ambauen

Viele gestehen sich ihr Problem erst ein, wenn eine Reihe sozialer Probleme auftreten: Partnerschaftskonflikte, Arbeitslosigkeit, Fahrausweisverlust.

Wo beginnt die Sucht?

An der Grenze zur Abhängigkeit
  • Man denkt häufig an Alkohol: Sind genügend Vorräte vorhanden?
  • Schuldgefühle wegen des Alkoholkonsums.
  • Man vermeidet Anspielungen auf den Alkoholkonsum.
  • Heimliches Trinken, «vorsorgliches» Trinken.
  • Gieriges Trinken der ersten Gläser.

Psychische Abhängigkeit
  • Starker Wunsch oder eine Art Zwang, Alkohol zu konsumieren.
  • Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich Beginn, Beendigung und Menge des Konsums.
  • Eingeengte Verhaltensmuster: Trinken beeinflusst den Tagesablauf.
  • Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen und Interessen zugunsten des Trinkens.
Vera Sohmer im Beobachter 24/09

Sonntag, 10. Oktober 2010

Momente der reinen Seligkeit

Es gibt immer wieder Augenblicke, wo ich an die Geborgenheit in beheizten Räumen denke, während draussen Schnee fällt, an den Kuss, der sich umso wärmer anfühlt, je kälter die Luft ist, an das klare Licht von Herbst und Winter, und dann denke ich, diese Jahreszeiten sind eigentlich auch ganz schön. Und dann wird es einmal mehr Sommer, und ich merke, dass das grosser Quatsch ist. Es gibt nur diese eine Jahreszeit. Die richtig ist. Die glücklich macht. Die alles gut macht.
Die Momente, in denen ich das verstehe, sind solche, an die ich mich erinnern werde, wenn mir dereinst jemand in irgendeinem mentalen Training sagen wird, ich solle mir ein Bild der reinen Seligkeit vergegenwärtigen. Es sind Momente, in denen die Hitze des Tages langsam abklingt, das Licht nicht mehr weiss gleisst, sondern gelb und sanft wird und die ersten Bierflaschen aneinanderklirren. In diesen Momenten ist viel Wasser, Fluss- oder Seewasser, und Badebekleidung. Die Haut ist trocken und sauber, oberflächlich kühl nach dem letzten Bad, der Schweiss und das Büro und die fettige Sonnencreme sind abgewaschen. Da sind nicht mehr: alle, die weg mussten, die Kinder heimbringen; abholen; zu einem wichtigen Abendtermin; eine Serie schauen. Es ist gut so. Da sind: Freunde, gern auch Bekannte, aber sogar Fremde sind einem nah in diesen Momenten. Der Sommer kann das.
Menschen sehen schön aus in diesem Licht. Es verfängt sich in den Haaren der Frauen, es gibt keine Frisuren mehr, nur noch Haare, was sie halt sind. Augenfarben verändern sich, vielleicht sieht man sie auch zum ersten Mal. Dieses Licht zeichnet die Kantigkeit der Männer weich. Das Gegenteil von dem passiert, was weibliche Journalistinnen aus Unzufriedenheit mit sich selber während dieser Zeit so verzweifelt postulieren — Schlankheit sei nun ein für alle Mal out, Rundungen und Weiblichkeit in: In diesen Momenten gibt es keine Diktate mehr, keine Evaluation, nur noch Körper, Männer und Frauen, was sie halt sind. Alle Wangen leicht gerötet, vielleicht wegen zu viel Sonne, wahrscheinlich wegen der Seligkeit. Verliebte haben rote Wangen. Vielleicht fühlt man sich selber verliebt, nur weil die anderen verliebt aussehen. Der Sommer kann das.
Es gibt nichts zu tun an solchen Frühabenden, als wie ein Kaltblüter dazuliegen und alles aufzusaugen, was man braucht. Die Zeit schmilzt. Nichts ist mehr wichtig, ausser genau dort zu sein. Man wird zurückversetzt in die Kindheit, in die schiere Freude am Sommer. Sommer hiess zwar vor allen Dingen grosse Ferien damals, denn Jahreszeiten sind Kindern egal. Aber er bedeutete schon damals genau dasselbe wie heute: der Ausblick auf zurechtgebogene Regeln, auf länger Aufbleiben, auf draussen sein mit Freunden, auf Quatsch machen, Spass haben. Sommer ist der Ausnahmezustand, der eigentlich Normalfall sein sollte. Wir legen uns auf den Boden, in allen anderen Jahreszeiten eine unvorstellbare Sache. Wir denken nicht mehr so sehr an die Zukunft, es geht nur noch um die endliche Unendlichkeit dieser Monate, im Hinterkopf die Erfahrung und Shakespeare: Denn kurz nur währt des Sommers Herrlichkeit. Wir werden wieder zu Menschen in dieser magischen Zeit. Nur der Sommer kann das.

Michèle Roten im Tagi-Magi vom 24.7.10

Dienstag, 7. September 2010

Brauereien in der Schweiz


Quelle: NZZaS vom 5.9.10, Seite 31.

Von den 40 Deutschschweizerbrauereien genoss ich bereits deren 20 :-)

Mittwoch, 7. April 2010

Fucking Hell

In der deutschen Ortschaft Fucking darf ein helles Lagerbier gebraut werden. Dies ist nicht selbstverständlich, sondern musste zuerst durch die zuständige EU-Behörde gut geheissen werden. Bürokratie pur!

Freitag, 20. März 2009

betrunken nach Hause reiten sollte legal sein

Ein 42-jähriger Mann ist im US-Bundesstaat Kentucky wegen "Trunkenheit auf dem Sattel" verhaftet worden. Millard Dwyer war von einem Polizisten in Zivil erwischt worden, als er auf seinem Pferd Prince stockbetrunken um eine Strassenecke herumreiten wollte. Dwyer gab zu, dass er zuvor ein Dutzend Dosen Bier (chapeau!) getrunken hatte. Die Anklage lautet auf Fahren unter dem Einfluss von Alkohol, da ein Pferd in Kentucky rechtlich wie ein Auto klassifiziert wird.
aus dem 20min vom Freitag, dem 13. Mai 2005.

Mittwoch, 18. März 2009

1-Glas-Regel

Angemessener wäre eine 2- bis 3-Glas-Regel, sagt Dave Hertig in der SonntagsZeitung vom 17.7.05:

Innert zwei Stunden haben wir auf nüchternen Magen 1,5 Liter Bier getrunken.

Frauen, Leichtgewichte, Ungeeichte und leere Mägen ertragen tendenziell weniger. Der kräftige Zürcher Kantonsrat Hartmuth Attenhofer (SP) war nach 1 Liter Bier bei 0,45 Promille angekommen. Der Journalist - mit weniger als halb so hohem Körperfettanteil - hatte diesen Wert schon nach dem ersten halben Liter erreicht.

Freitag, 13. Juni 2008

Bundesländerranking Österreich

Ich bin ja immer noch auf der Suche nach den produktivsten und sympathischsten Regionen im deutssprachigen Raum, um die Wirtschaftsmacht Germania zu gründen :-).

Hier ein Ranking aus Österreich:
Wie viele Leute trinken Bier zu einem Euro08 Spiel?
  1. Voralberg: 47%
  2. Wien: 37%
  3. Burgenland: 22%
  4. Salzburg: 21 %
  5. Oberösterreich: 20%
Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK, via Tagi vom 12.6.08, Seite 23

Mittwoch, 23. April 2008

ZHAW good-bad

Zuerst mal ein gutes Bild von der ZHAW:
Durst an der ZHAW-Party organisiert vom Gesundheits-Departement :-)

Doch nun noch zwei schlechte Seiten:

mässiger Unterhalt, des relativ neuen Gebäudes...

Wieso darf man hier nicht rauslaufen?! So ein Bullshit, auch von der Unterhaltscrew verbrochen. Überregulierung an einer Wirtschaftsschule!

Mittwoch, 16. April 2008

Bierbrauprozess

Ziemlich schwierig, was anständiges hinzubekommen (Wir haben es mal in der Kanti versucht). Aber wer's gerne probieren möchte. Hier die Anleitung:
Quelle: ges. in heute vom 15.4.08, Seite 18.

Betrüblich ist aber, dass die Schweiz mit einem Jahreskonsum von 57 Liter Bier pro Kopf pro Jahr (1990 waren es noch 71l) auf Platz 23 (!) zurück gefallen ist. Deutschland, Österreich, England und die Tschechische Republik stehen weit vorne in der Rangliste.

Ich denke, das ist auf die schlechte Integration der Muslime zurück zuführen. Die Überfremdung schadet der Schweiz als Biernation. Schade, schade "...das esch ned mini schwiiz...":-(

Donnerstag, 10. April 2008

Eichhof geht an Heineken

Und zwar für 290 Mio. CHF. Die Marke bleibt aber erhalten. Also finde ich das nicht so tragisch. Verräterischerweise muss ich sogar anmerken, dass es gar nicht mein Lieblingsbier ist. Gross geworden bin ich mit Schützengarten (Spätzünder :-).

Bild: von amade.ch

Positiv betrachtet bewegt sich jetzt, mit dem Fall der letzten grossen und unabhängigen Schweizer Brauerei, das ganze Biergeschäft auf internationalem Parkett. Und wenn man gerne Bier trinken würde, bald das Studium abgeschlossen hätte und eine internationale Karriere anstreben würde...

Dienstag, 26. Februar 2008

2 Bücher

Seit in meinem letzten 2. Semester in Makro der studentische Trade-Off zwischen Bücherkaufen und Bierkonsum verdeutlicht wurde, habe ich mich eigentlich für eine Seite entschieden. Doch nun habe ich tatsächlich wieder mal ein Buch für die Schule gekauft, sogar zwei:
  • A Guide to the Project Management Body of Knowledge: Dritte Ausgabe
  • Cambridge Preparation for the TOEFL Test with CD-ROM
Beides Zertifikationslehrgänge, die man nebst der ordentlichen Modulendprüfung auch noch mit einem internationalen Papier abschliessen kann.

Vielleicht kommt noch ein weiteres Zertifikat, resultierend aus einem ZHW-Kurs, dabei heraus: Reuters 3000 Xtra...

Montag, 12. November 2007

Bob Hawke

  • 23rd Prime Minister of Australia
  • Holder of a world record for the fastest consumption of beer
  • a yard glass (approximately 3 imperial pints or 1.7 litres) in eleven seconds (wiki)
Yes, geile Siech. Das sind noch Staatsoberhäupter, vgl. Churchill, welcher sich die Nächte während der Kuba-Krise mit einer (oder so) Flasche Whiskey um die Ohren schlug... :-). Sowas steigert die Attraktivität eines Staates. Ein Grund auszuwandern?

Dienstag, 6. November 2007

zurück aus Hamburg

Waren mit dem Türmlihuus in Hamburg, wieder einmal. War wiedereinmal ziemlich gut :-). Nach einem anstrengenden Mittwoch in Winti (Oktoberfest) war Donnerstag bis Montag in Hamburg umso anstrengender: sehr viel essen, trinken, Hafenbesichtigung, rumlatschen, Reeperbahn light, fliegen und noch etwas saufen. Nicht zu vergessen: Sonntagmorgen: Fischmarkt!

Hamburg 07

Freitag, 26. Oktober 2007

Chlorophyll

Blattgrün (Chlorophyll) ist ein natürliches Deodorant und wirkt von innen. Das in 1001 Blattgrün enthaltene Chlorophyllin ist das Kupfer- und Natrumsalz des Chlorophylls, des grünen Farbstoffes der Blätter. Es wird eingenommen zur Desodorierung bei:
blablabla
-starkem Alkoholgenuss
blablabla
aus der Packungsbeilage :-)

Mittwoch, 26. September 2007

Hürlimann-Werbung

Hürlimann macht ganz gute Werbung! Hier mal eine Auswahl.
Hürlimann-Werbung
Haldengut ist auch nicht schlecht im Rennen. Der entsprechende Post folgt später einmal...

Dienstag, 25. September 2007

was das Leben bringt...

Jungs, schlafen könnt ihr, wenn ihr tot seid. Ihr müsst raus auf die Strasse gehen. Redet mit Fremden, trinkt ein Bier zum Frühstück, greift euch das hässlichste Mädchen auf der Party. Macht einen Ausflug nach Texas. Tanz 'ne Runde mit verheirateten Frauen, die's lieber nicht wären. Was wird euch das Leben in den Schoss werfen? Empfangt es mit offenen Armen.
Colin Farell zu J.D. und Turk in seiner Gastrolle in Scrubs.

Donnerstag, 20. September 2007

Rugby ist besser als Fussball

Ein Rugbyspieler würde nie so tief sinken, dass er sich wie viele gefoulte Fussballstars theatralisch am Boden windet.
Exhibitionismus und Narzissmus, wie sie im Fussball grassieren, sind im Rugby verpönt. Scort ein Spieler, lässt er sich von den Kameraden auf die Schulter klopfen. Keine kollektive Abknutscherei, keine eitlen Tänze, kein Promenieren vor den Fans.
Rugbyspieler sind weise. Sie begreifen, dass ein fast tierisch brutaler Sport durch feste Regeln gezähmt werden muss. Deshalb akzeptieren sie klaglos auch Entscheide des Schiedsrichters, die ihnen falsch scheinen. Im Fussball quittieren Spieler missliebige Pfiffe des Refs mit ungläubigem Augenrollen, verächtlichen Gesten oder abschätzigen Bemerkungen.

Zeitschinden gilt als unwürdig. Dass man sich am Schluss die Hand gibt, ist selbstverständlich. (...) Nachher sitzt man beim Bier zusammen.
Hanspeter Born in der Weltwoche 36.07, Seite 60f.
Da muss man eigentlich nicht mehr viel anfügen: Die englische Trinkkultur ist der südländischen Macho-Kultur bei weitem überlegen :-P!

Sonntag, 5. August 2007

Militär, die zweite

Am Freitag wurde ordentlich eingesoffen in Sursee und weitergezecht in Luzern. Von Samstag auf Sonntag war ich am Brienzersee Rock Festival. War noch lustig. Ich bin schon ein bisschen ein Rocker :-). V.a. findet man sehr wenige Kulturfremde da, also ist super Stimmung ohne Konflikte garantiert.

Morgen gehts ab in den WK. Ich mache schon den zweiten WK dieses Jahr. Momentan habe ich noch 39 Diensttage zu leisten, d.b. dass dies also mein zweitletzter WK ist :-D.

Morgen oder Übermorgen kriege ich Bescheid, ob mein Vorstellungsblablabla erfolgreich war. Werde dies entsprechend aber erst nächstes Wochenende posten können.

Seehüsliparty is coming soon!