In Ungarn hat die mitterechts stehende Fidesz die jüngsten Wahlen klar gewonnen, immer stürmischer treten die rechtsradikalen Jobbik und die "Ungarische Garde" auf, die Ungarn für die Ungarn wollen. Imre Posta, vormals Hauptmann der ungarischen Streitkräfte, später Polizeipsychologe, hat bereits mehrere Bücher publiziert, worin er behauptet, die Israeli würden in Ungarn immer mehr Land kaufen, weil sie eine Alternative zu Israel wollen, in der ungarischen Landesregierung würden lauter Juden sitzen und im Parlament 65 %. Gleichzeitig fördere man die Zigeuner, die ältere Ungarn auf dem Land umbringen würden. Diese Befürchtungen mögen wirr sein, so die Feststellung, 75 % der ungarischen Bauwirtschaft würden sich in jüdischer Hand befinden, aber zu Beliebtheit derselben trägt dies wenig bei. Auch die Medien und die starke Privatpolizei In-Kal stünden unter jüdischem Einfluss. Die in den Wahlen siegreichen Ungarn befürchten einen stillen Holocaust am ungarischen Volk.
Klaus J. Stöhlker
Montag, 22. Juni 2009
Ungarische Juden
Mittwoch, 29. April 2009
bauliche Förderung von randständigen Berggebieten
- Umfahrungsstrasse von Saas, 780 Einwohner, Kosten: 290 Mio. CHF --> 370'000 CHF/Kopf
- Umfahrung von Küblis, 882 Einwohner, 190 Mio. CHF.
- Zufahrt Klosters, neue Brücke: 355 Mio. CHF, der Bund trägt 75%.
- Vereinatunnel: Bundesrat Leon Slumpf, 8 Jahre Bauzeit, 800 Mio. CHF, Bundesbeteiligung 85%.
Zum Vergleich: Autobahnüberdachung von Zürich-Schwamendingen, wo fast 30'000 Leute wohnen und täglich 2000 direkt von 100'000 Autofahrten betroffen sind, kostet 200 Mio. CHF.
Arthur Rutishauser in der SonntagsZeitung vom 11.12.05, Seite 23.
Untauglichkeit
Und mit der hohen Zahl an Untauglichen, sind die Steuern, wie auch die Sozialversicherungskosten höher. Tststs.Von gut hundert Rekursen gegen UC-Entscheide im letzten halben Jahr waren mehr als zwei Drittel gegen Untauglichkeitsentscheide gerichtet. Es rekurrieren also wesentlich mehr untauglich als tauglich erklärte Personen.
Die Statistiken geben solche Hinweise. Aktuelle Spitzenreiter für Untaugliche knapp über 50% sind die Kantone Zürich, Schaffhausen, Jura und Basel Stadt. Stellungspflichtige aus den Kantonen Graubünden, Schwyz, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden erreichen eine Tauglichkeitsrate von über 70 Prozent. Es hat aber immer Schwankungen auch innerhalb der Kantone gegeben, obwohl die Tauglichkeit im Allgemeinen bei den ländlichen Kantonen höher liegt als bei den
städtischen.
Brigadier Walter Knutti im Interview mit Hansjürg Klossner in ARMEE aktuell 2/2005, Seite A 14
Mittlerweile gibts keine UC mehr und die Zahl der Drückeberger steigt wieder an.
Dienstag, 24. Juni 2008
Kennedy Quotes
There are those who look at things the way they are, and ask why... I dream of things that never were and ask why not.Klingt schön, ist aber linke Träumerei. Nice try - und sicher auch gut gemeint.
Robert F. Kennedy
And so, my fellow Americans: ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country.Das ist die richtige Haltung. So ähnlich würde ich Wahlkampf machen!
John F. Kennedy
Städte
Ende 2008 leben erstmals mehr Menschen in den Städten dieser Welt als auf dem Land.
Die Demografen der UNO haben berechnet, dass mehr als 95 Prozent der weltweiten Bevölkerungszunahme in den Städten von Entwicklungsländern stattfinden werden, besonders in Afrika und Asien. Rasant näher sie sich der Urbanisierungsrate der Industrienationen, wo bereits heute rund 80 Prozent der Menschen in Städten leben.
Städte nehmen nur 3 Prozent der Eroberfläche ein, verursachen aber 78 Prozent des globalen Energiekonsums. Städter leben auf Kosten anderer: London zum Beispiel verbraucht 300-mal mehr an Ressourcen, als seine eigene produktive Fläche hergibt.
Patrick Imhasly in der NZZaS vom 27.4.08, Seite 84.
Freitag, 13. Juni 2008
Bundesländerranking Österreich
Hier ein Ranking aus Österreich:
Wie viele Leute trinken Bier zu einem Euro08 Spiel?
- Voralberg: 47%
- Wien: 37%
- Burgenland: 22%
- Salzburg: 21 %
- Oberösterreich: 20%
Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK, via Tagi vom 12.6.08, Seite 23
Dienstag, 29. April 2008
Singapur
Singapura, Löwenstadt, ein junger südostasiatischer Stadtstaat, 4.5 Mio. Einwohner, nur 24x48km2 gross und 50 noch viel kleinere Inseln drum herum
Image
in Südostasien: effizient, korruptionsfrei, sauber, organisiert.
im Westen: Stockhiebe für Vandalismus, Kaugummiverbot, klinische, seelenlose, autoritäre, totalitäre Retortenstadt, "Disneyland mit Todesstrafe".
Wirtschaft
wirtschaftliches Powerhouse, hohes Pro-Kopf-Einkommen, Drehscheibe der Finanzen und Dienstleistungen...
Die grossen Multinationalen (und manche Redaktionen) aus dem Westen eröffnen ihre Asienfilialen in Singapur, weil sie ihren Entsandten und deren Familien einen sicheren Aufenthalt gönnen, verlässliche Behörden, korruptionsfreie Bürokratie, gute Luft, noch bessere Schulen und Universitäten, ein hervorragendes Drehkreuz für Flüge in alle Welt. Man kommt schnell hin. Und schnell weg.
Hier gibt es keine ideologischen Barrieren: Es geht immer nur um die Wirtschaft und ums überleben.Medienfreiheit
Nationale Medien schmiegen sich hörig an die Regierungslinie.
Die Regierung verfolgt ausländische Medien mit Verleumdungsklagen.
Lee Kuan Yew sagte einmal, Verleumdungsklagen seien da, um den Ruf der Leader vor unbedarfter Kritik zu schützen (...) keine Demokratie im westlichen Sinn ist.Justiz
harte Strafen gibts für Drogen- und Waffenbesitz.
Alle Umfragen zeigen: Die Singapurer glauben, dass harte Strafen ihre Sicherheit garantieren, dass sie der einzige Weg seien und ein grosser Standortvorteil in der Region.Wohnen
83 Prozent der Singapurer wohnen in HDBs (Housing and Development Board), staatliche Wohnanlagen. Die Gesellschaft besteht zu 72% Chinesen, 14% Malaien, 8% Inder. Diese Quoten gelten auch für die Wohnblocks. So entstehen keine Ghettos.
Nirgends in der Region ist die Gesellschaft durchmischter und klassenloser. Nirgends funktioniert sie harmonischer.Religion
Alle dürfen glauben, was sie wollen. Und wenn sie Feste feiern, (...) dann festen alle anderen ein bisschen mit.Geylang: staatlich erlaubtes Rotlichmilieu - ausserhalb der Stadt.
multiethnische Seele, religiöse Toleranz
Führung
autokratische Führung und staatlich gelenkte Wirtschaftsaggressivität.
LKY: Lee Kuan Yew (84jährig), "Minister Mentor" und damit auch Mentor des Premierministers Lee Hsien Loong, sein Sohn.
Dominant, clever und nachtragend. So beschreiben ihn die Singapurer. Er ist ein Wirtschaftsliberaler und ein politischer Autokrat. Ein Pragmatiker fast ohne Ideologien, ein Wandler und Verwandler, ein Ingenieur der Gesellschaft... Singapur ist sein Abbild. Er ist Singapur.Kiasu
Der Antrieb Singapurs: Die Angst zu scheitern, sich zu blamieren, das Gesicht zu verlieren. Verlustangst als Motor.
Oliver Meiler im Magazin 08/2008