Mittwoch, 2. Mai 2012
Die Schweiz und die Credit Suisse
Und für die, die es noch etwas moderner möchten, sollen sich die CS-App "Finanzplatz" für iPhone oder Android herunterladen...
Donnerstag, 23. Juni 2011
Stadtstaat Schweiz?
Erstmals setzt sich eine fächerübergreifende Autorenschaft mit dem Phänomen Stadtstaat auseinander, um eine gesellschaftliche Diskussion über die Positionierung eines Kleinstaates in Europa und in einer globalisierten Welt einzuleiten.
Die vielbeschworene Konkordanz ist zur intellektuell wenig berauschenden Subsistenz verkommen. Derweil langweilt sich unsere Jugend und feiert ihre Parties der Zukunftslosigkeit im Leichtsinn geerbten Wohlstands.
Eine vom Grundverdacht hoffnungsloser Vergangenheitsbezogenheit oder haltloser Beitrittsromantik befreite Landesregierung könnte den so geschaffenen Spielraum kreativ und lustvoll nutzen. So, dass Schweizer Politik wieder Freude machen würde.
Buch: Stadtstaat? Utopie oder realistisches Modell von Hummler Konrad ; Jaeger Franz.Co-Autoren sind: Dr. Frank Bodmer, Prof. Reiner Eichenberger, Dr. Michael Funk, Dr. Katja Gentinetta, Prof.Heinz Hauser, Dr. Ann-Veruschka-Jurisch, Prof. Georg Kohler, Robert Nef, Prof. Bernd Roeck, Dr. Urs Schoettli, Dr. Gerhard Schwarz, Prof. Rainer J. Schweizer und Dr. Kurt Weigelt
Dienstag, 15. Februar 2011
Youth Bulge
--> Unzufriedneheit, Enttäuschung, Frustration, GewaltEin youth bulge liegt überall dort vor, wo die 15-24-Jährigen mindestens 20 Prozent, bzw. die 0- 15-Jährigen mindestens 30 Prozent der Gesamtgesellschaft ausmachen.Gary Fuller
Zu viele Junge sind ein grundlegendes Strukturelement kollektiver Aggressivität.
Gaston Bouthoul
rückständige wirtschaftliche Strukturen (z.B. in Form hoher Arbeitslosigkeit)in Kombination mit grossem Jugendanteil mit mangelnden Zukunftsaussichten und einem schwachen politischen System stellen eine explosive Mischung dar.
Henrik Urdal
Wenn große Teile der männlichen Jugend zwar ausreichend ernährt sind, aber keine Aussicht haben, eine angemessene Position in der Gesellschaft zu finden, stehe ihnen als einziger Weg die Gewalt offen.--> Voraussetzungen für Bürgerkrieg, Völkermord, Imperialismus und Terrorismus
Gunnar Heinsohn
Klassischerweise schweift unser Blick diesbezüglich auf islamistische und afrikanische Staaten. Darin leben 2 Mrd. Menschen, wovon 300 Millionen junge Männer im Alter von 15 bis 30 Jahren sind.
Wikipedia
Das grosse Töten bei Revolutionen setzt erst nach dem Sieg ein. Wenn nicht genug gesellschaftliche Positionen frei werden für die jungen Revolutionäre, wenn die obsiegende Jugend merkt, dass man freie Wahlen nicht essen kann. Tatsächlich liegt da ein grosses Potenzial für Enttäuschungen. Bereits schwellen die Flüchtlingsströme aus Tunesion an.
Thomas Isler in der NZZaS vom 13.02.2011.
Dienstag, 16. November 2010
selbstgewollte Jugendarbeitslosigkeit
Vier von zehn Jugendlichen, die keine Lehrstelle finden, wollen sich nicht wirklich helfen lassen. Das ist das ernüchternde Fazit von Otto Ineichens Stiftung Speranza. Das Problem sei nicht der Lehrstellenmangel - sondern die Einstellung vieler Jugendlicher, sagt Ineichen gegenüber der Zeitung «Der Sonntag». «Ich habe resigniert», räumt der 69-jährige Unternehmer ein, als er von seiner Organisation Speranza erzählt, mit der er sich mit viel Herzblut gegen Jugendarbeitslosigkeit engagiert.
Ineichen ist vier Jahre nach der Gründung von Speranza desillusioniert, denn viele Jugendliche seien gar nicht bereit, sich helfen zu lassen: «Die Unternehmer machen mit, wenn wir ihnen garantieren können, dass die Jugendlichen wollen. Doch rund 20 Prozent sind uns abgesprungen, weil sie enttäuscht wurden.»
Mit enormem Engagement hat Ineichen für diese gute Sache geweibelt - in der Wirtschaft, in der Politik, bei den Medien. Doch seine Erfahrungen sind ernüchternd: Vier von zehn Jugendlichen, die mit Speranza in Kontakt kommen, lassen sich nicht integrieren. Wer zu Speranza kommt, hat oft mehrere missglückte Versuche hinter sich, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen. Die Organisation ist für viele so etwas wie eine letzte Chance. Umso weniger kann es Ineichen verstehen, wenn Jugendliche diese Chance nicht packen. Mitleid hat er mit ihnen nicht: «Wer nach all diesen Integrationsprojekten immer noch ohne Lehrstelle dasteht, ist ganz einfach selber schuld», sagt er.
Bei den meisten, die sich nicht integrieren lassen, fehle es schlicht am Willen - und nicht am Können. «Die Jugendlichen wollen sich die Hände nicht schmutzig machen. Viele wollen nur den Wunschberuf und sonst nichts», stellt Ineichen fest. Laut Otto Ineichen werden die unmotivierten Jugendlichen zu sanft angefasst. «Sie erhalten ohne Probleme weiterhin ihr Geld. Viele bekommen dann Probleme mit den Eltern, die Gemeinde besorgt ihnen eine Wohnung und bezahlt sie. Sie sind dann frei, können machen, was sie wollen, sich tagsüber mit Gleichgesinnten treffen, ein süsses Leben führen.» Deshalb fordert Ineichen: «Wer keine Leistungsbereitschaft zeigt, der soll vom Staat auch kein Geld mehr ausbezahlt bekommen.»
20min
Mittwoch, 10. März 2010
Jugendarbeitslosigkeit
Handwerker, Maurer, Strassenbauer, Spengler, Köche, Polybauer
Unregelmässige Arbeitszeiten sowie Berufe, in denen man sich die Hände dreckig machen und im Freien arbeiten muss, sind oft unbeliebt.Folglich: Das Problem liegt nicht beim Arbeitsmarkt oder den Rahmenbedingungen sondern bei der untauglichen Jugend.
Jean-Daniel Zufferey, Geschäftsführer der Schweizerischen Berufsbildungskonferenz in 20min
Mittwoch, 29. April 2009
Untauglichkeit
Und mit der hohen Zahl an Untauglichen, sind die Steuern, wie auch die Sozialversicherungskosten höher. Tststs.Von gut hundert Rekursen gegen UC-Entscheide im letzten halben Jahr waren mehr als zwei Drittel gegen Untauglichkeitsentscheide gerichtet. Es rekurrieren also wesentlich mehr untauglich als tauglich erklärte Personen.
Die Statistiken geben solche Hinweise. Aktuelle Spitzenreiter für Untaugliche knapp über 50% sind die Kantone Zürich, Schaffhausen, Jura und Basel Stadt. Stellungspflichtige aus den Kantonen Graubünden, Schwyz, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden erreichen eine Tauglichkeitsrate von über 70 Prozent. Es hat aber immer Schwankungen auch innerhalb der Kantone gegeben, obwohl die Tauglichkeit im Allgemeinen bei den ländlichen Kantonen höher liegt als bei den
städtischen.
Brigadier Walter Knutti im Interview mit Hansjürg Klossner in ARMEE aktuell 2/2005, Seite A 14
Mittlerweile gibts keine UC mehr und die Zahl der Drückeberger steigt wieder an.
