Nur um das mal wieder in Erinnerung zu rufen... (pdf)
Und für die, die es noch etwas moderner möchten, sollen sich die CS-App "Finanzplatz" für iPhone oder Android herunterladen...
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Mittwoch, 2. Mai 2012
Sonntag, 24. Januar 2010
"Doktor Sudaro"
Ich hatte drei Ziele im Leben.Wie konnte es geschehen, dass der Blender und Fälscher sich jahrelang in sensibelsten Bereichen der Verwaltung bewegen konnte und dort eine glänzende Karriere hinlegte?Ich habe alles erreicht.
- Generalstabsoffizier
- eine Führungsposition
- ein Doktorat.
Tiziano Sudaro
Dr., Executive MBA, Oberst i Gst, Chef Strategieplanung Verteidigung, Armeestab.
Zuvor in der Privatwirtschaft, langjährige Erfahrung im Strategiemanagement.
Zum Autor von "Der Strategie Check" in Military Power Review vom 2/2009, Seite 3ff.
Die akademischen Titel und militärischen Auszeichnungen, mit denen der grossgewachsene Tessiner Tiziano Sudaro, demnächst 44 Jahre alt, sich schmückte, sind ebenso zahlreich wie dubios. Er firmierte als Dr. rer. pol., gab vor, in Oxford einen Master of Business Administration (MBA) sowie an der Universität Harvard einen Master-Abschluss erworben zu haben, tapezierte seine Büros mit Oxford- und Cambridge-Wimpeln und einer Hisbollah-Fahne, belegte den Tisch mit CIA-Mäppchen und schmückte schliesslich seinen massigen US-Geländewagen des Typs «Hummer» mit Insignien der Elite-Fallschirmgrenadiere des Aufklärungsbataillons 17.
Philipp Gut und Andreas Kunz in der WeWo2.10, Seite 30f.
Das Institut für Politikwissenschaft der Uni St. Gallen pries ihn auf der Website als "Experten" für das Center for Security Economics und Technology an.
Philipp Gut und Andreas Kunz in der WeWo2.10, Seite 30f.
Nach mehreren Assessments und Personensicherheitstests hat es für mich keinen Anlass gegeben, an der Echtheit der angegebenen wissenschaftlichen Qualifikationen zu zweifeln. Man hätte den Schwindel vielleicht früher entdeckt, wenn Herr Sudaro einen schlechten Job gemacht hätte. Er hat aber einen guten Job gemacht.Moral von der Geschicht'?
Divisionär Jakob Baumann, Linienvorgesetzter, zitiert von Philipp Gut in der WeWo3.10, Seite 10f.
Die Aussagekraft und Bedeutung akademischer Qualifikationen wird mit zusätzlichen, wirklichen und wichtigen Anforderungen an ein Stellenprofil marginal. Was wirklich zählt: Überzeugungskraft, Auftreten, Identifikation mit dem Arbeitsbereich, Generalstabsoffizier. Auch "Elite-Schulen" wie die UniSG haben das offensichtlich und erwartungsgemäss nicht kapiert.
Tags:
Akademiker,
Anforderungen,
Armee,
Ausbildung,
Bedeutung,
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Doktor,
Generalstab,
Karriere,
Offizier,
Persönlichkeiten,
Strategie,
UniSG,
Universität
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Claude Longchamps GfS-Umfragen
Claude Longchamps GfS-Umfragen taugen nicht viel. Mir war er schon immer unsympathisch (wahrscheinlich weil er ein Linker ist und immer diese dämliche Fliege trägt). Nun bekam er eine ordentliche Ohrfeige mit seinen miserablen Umfragen zur Minarettinitiative. Das zentrale Problem ist aus meiner Sicht die Umfragebasis. In Luzern in der Hertensteinstrasse stehen Hausfrauen, welche sich mit GfS-Umfragen etwas dazu verdienen wollen, so sicher wie der „Hesch-mer-mol-en-Stutz“-Typ am Bahnhof. Und die quatschen dann mit anderen Hausfrauen, welche gerade am lädelen sind. Dies mag optimal sein, möchte man ein Kochbuch schreiben, doch für politische Prognosen dient dies nicht – zum Glück. Also Claude: Wenn man keine Ahnung hat – einfach mal die Fresse halten.
Btw: Dort wo man am ehesten Links stimmt (Genf, Romandie, BS, Stadt Zürich, etc.) sind auch die Probleme am grössten: Arbeitslosigkeit, Invalidität, Kriminalität, etc. Das sagt dann ja wohl alles über die Problemlösekompetenzen der Linken, ts!
Btw: Dort wo man am ehesten Links stimmt (Genf, Romandie, BS, Stadt Zürich, etc.) sind auch die Probleme am grössten: Arbeitslosigkeit, Invalidität, Kriminalität, etc. Das sagt dann ja wohl alles über die Problemlösekompetenzen der Linken, ts!
Freitag, 4. September 2009
Hooliganproblem – meine Lösung
Mir wäre es eigentlich ein Anliegen, dass Fussball – zumindest für die Zuschauer – zum Actionsport würde. Eine Sache für die harten Jungs – kein Sonntagsnachmittagsausflug mit dem Kindergartenbub. Jene die singen wollen, jolen – und zwar was sie wollen. Jene die saufen wollen, saufen. Jene die prügeln wollen, finden auch jemanden. Und jene die rumfakeln wollen, zünden Pyro. Zum einen würde der individuellen Freiheit Rechnung getragen, die Gesellschaft hätte ein Ventil. Zum anderen würde das einige Sponsoren im Fussball abschrecken, die Umsätze würden sinken, die Bedeutung wäre abnehmend, Fussball wäre nicht mehr länger dermassen breit beliebt in der Gesellschaft und die ("Star"-)Simulanten würden auf den ihnen zustehenden Mindestlohn zurückgestuft.
Möchte man Fussball aber für alle beliebt behalten, wären Kontrollen notwendig. Die effektivste Kontrolle ist immer noch die soziale Kontrolle. Dazu braucht es keinen Tätigkeitenkatalog, in welcher Situation, was noch erlaubt ist und ab wann welches Vorgehen der Polizei angebracht ist. Man übergibt die Verantwortung schlicht dem Publikum.
Im Station sollte deshalb auch schon nur eine geringe Störung (Becherwurf, Pyro) des Spielbetriebs zum Spielabbruch führen, gefolgt von einigen Geisterspielen, was für den Club empfindliche Einnahmeausfälle bedeuten würde. Ein "schwarzes Schaf" und die Sache ist gelaufen. So kommt die Disziplin von alleine.
Möchte man Fussball aber für alle beliebt behalten, wären Kontrollen notwendig. Die effektivste Kontrolle ist immer noch die soziale Kontrolle. Dazu braucht es keinen Tätigkeitenkatalog, in welcher Situation, was noch erlaubt ist und ab wann welches Vorgehen der Polizei angebracht ist. Man übergibt die Verantwortung schlicht dem Publikum.
Im Station sollte deshalb auch schon nur eine geringe Störung (Becherwurf, Pyro) des Spielbetriebs zum Spielabbruch führen, gefolgt von einigen Geisterspielen, was für den Club empfindliche Einnahmeausfälle bedeuten würde. Ein "schwarzes Schaf" und die Sache ist gelaufen. So kommt die Disziplin von alleine.
Beim ersten Vorfall von Gewalt verweigern die Spieler ihre Arbeit. Die Mannschaften verlassen unter zustimmendem Applaus der "guten" Fans das Spielfeld. Wiederanpfiff folgt nach Ausschluss der Übeltäter. Eine solche Aktion wäre wegweisend und würde weltweit Anerkennung erlangen.
Maurice Illi, Sicherheitsmanagement der Stadt Luzern, in der NZZaS vom 24.05.09, Seite 19.
Tags:
Actionsport,
Bedeutung,
Freiheit,
Fussball,
Gewalt,
Hooligan,
Polizei,
Sicherheit,
Simulanten,
Spiel
Donnerstag, 26. März 2009
Gaza nicht Israel
Israel hält seit 1967 illegal den Gazastreifen besetzt (wie auch das Westjordanland, Ostjerusalem und die Golanhöhen), gemäss den Vereinbarungen von Oslo 1993 und jenem von Taba zum Prinzip "Land gegen Frieden".
Der Gazastreifen hat für das religiöse Verständnis der Juden bestenfalls eine untergeordnete Bedeutung.
In den Siedlungen des Gazastreifens leben etwa 9000 Israeli. 20 000 Soldaten mussten sie beschützen.
Erich Gysling in der SonntagsZeitung vom 14.8.05, Seite 20 über Sharons Rückzug aus dem Gazastreifen.
Montag, 8. Dezember 2008
Schweizer Vermögensverwaltung
- verwaltetes Vermögen in der Schweiz: rund 5000 Mrd. CHF --> Schweiz ist weltweit Nr. 1 im Vermögensverwaltungsgeschäft.
- Anteil ausländischer Kunden: rund 60 Prozent
- Weltmarktanteil an grenzüberschreitendem Vermögen: 30 Prozent
- Jobs: 100'000 Bankangestellte, die Hälfte in der Vermögensverwaltung
- Wertschöpfungsanteil des gesamten Finanzplatzes Schweiz: 45 Mrd. CHF --> 10% des BIP, 15% der direkten und indirekten Steuereinnahmen
--> Schweizer Vermögensverwaltungsgeschäft ist einer der wichtigsten volkswirtschaftlichen Ertragspfeiler unseres Landes.
Leo Gross in ICT in FinanceNr. 31.8.08, Seite 8ff.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
kleinste Systemeinheiten
- Mathematik, Bombieri: Primzahlen, die Atome der Arithmetik
- Sprachwissenschaft, Jakobson: Phoneme, die kleinsten bedeutungsunterscheidenden Lauteinheiten: Laut --> Bedeutung
- Ethnologie, Lévi-Strauss "Die elementaren Strukturen der Verwandtschaft":
Inzestverbot: Natur --> Kultur
Um Ordnung in das für Ethnologen normalerweise undurchdringlich Dickicht der Heiratsbräuche zu bringen, analysierte er in einem kühnen Schachzug diese Bräuche mithilfe der Regerln der von Roman Jakobson neu entwickelten strukturalen Sprachwissenschaft. Er behandelte das Inzestverbot wie Jakobson die Phoneme (...). Wie Phoneme Laut und Bedeutung verknüpften, verband das Inzestverbot Natur und Kultur.
Andreas Isenschmid in der Beilage "Bücher am Sonntag" der NZZaS vom 30.11.08, Seite 14.
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Ethnologie,
Inzest,
Kampf der Kulturen,
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Natur,
Nenner,
Sprache,
System
Mittwoch, 18. Juni 2008
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