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Sonntag, 13. Mai 2012

Dienstag, 21. Februar 2012

Gigantische Gesundheits-Kosten


Quelle: NZZaS vom 19.02.2012, Seite 11

Montag, 5. September 2011

Massiv zunehmende Verschuldung auf allen Kanälen

Daniel Hug in der NZZaS vom 04.09.2011, Seite 33 zitiert S. G. Cecchetti, M. S. Mohanty, F. Zampolli: The real effects of debt. August 2011.

Sonntag, 22. Mai 2011

Bevölkerungsdichte und Wertschöpfung

Auf nur 10 Prozent der Fläche erarbeiten 47 Prozent der Bevölkerung zwei Drittel der Wertschöpfung des Landes.
Zürich: 1/20stel der Landesfläche erbringt 29% des BIPs.
Analyse von Avenir Suisse in "Die Volkswirtschaft" in einem Artikel von Benjamin Tommer in der NZZaS vom 22.5.2011, Seite 10.

Freitag, 4. März 2011

zu mächtige Bauern

Konferenz der bäuerlichen Parlamentarier ist immer früh dran und bestimmt vor den Kommissionssitzungen genau, was sie will, damit sie sich den besten Platz am staatlichen Futtertrog sichert.
  • > 1% Anteil an der Wirtschaftsleistung (BIP)
  • 6% Anteil an den Bundesausgaben
  • 13% Anteil im eidgenössischen Parlament
    Dazu kommen befreundete Agronomen und Vertreter der Lebensmittelindustrie
  • politisch überdurchschnittlich aktiv
  • profiterien seit Jahrzehnten vom öffentlichen Geld
  • riesiges Verbandswesen mit Heerscharen gut informierter Lobbyisten
  • Gang durch die Institutionen: An den Schalthebeln für Landwirtschaft etwa sitzen auffallend viele ehemalige Mitarbeiter des Bauernverbandes.
Benjamin Tommer in der NZZaS vom 27.02.2011, Seite 28.

Mittwoch, 17. November 2010

Sieht schlecht aus - auch für GB und F

  • Einwohner (in Mio.): 7 (CH), 61 (GB), 65 (F)
  • BIP (in bnEUR): 400 (CH), 1642 (GB), 1919 (F)
  • Schulden (in bnEUR): 120 (CH), 1118 (GB), 1489 (F)
  • Arbeitslosigkeit (%): 3 (CH), 7,7 (GB), 10 (F)
NZZaS vom 14.10.2010, Seite 24f.

England spart nicht nur bei der Armee, sondern auch bei offensichtlicher Geldverblödung:
  • (Langzeit-)Arbeitslose kriegen keine unbegrenzten Mietzuschüsse für teure Wohnungen in der Innenstadt mehr.
  • Arbeitslose kriegen nur noch soziale Zuschüsse, wenn sie sich um eine Stelle bemühen, bzw. 4 Wochen für die Gemeinde arbeiten.
  • Die Studiengebühren werden erhöht auf bis zu 9000 GBP: Die Studenten eröffnen ein Schuldenkonto, bei welchem die Rückzahlung ab einem Einkommen von 21'000 GBP fällig wird.
Dass solch grundsätzlich Selbstverständliches erst durch eine Kriese realisiert wird!

Sonntag, 7. Februar 2010

Schuldenkönig Sarkozy

Bis Jahresende dürfte die französische Haushaltsschuld explodieren, von bisher rund 65 Prozent auf 83 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP); in wenigen Jahren könnte sie 100 Prozent erreichen. Kein Sozialist, weder François Mitterand noch Lionel Jospin, liess die Finanzen dermassen aus dem Ruder laufen wie Sarkozy.
Stefan Brändle in der WeWo4.10, Seite 38f.

Mittwoch, 2. September 2009

Tragbare Staatsverschuldung: max 60% des BIP

Staatsschulden wären tragbar, wie eine elegante Rechnung zeigte. Wenn sie nicht über 60% des jährlichen Inlandprodukts steigen und wenn die Zinsen darauf etwa 5% betragen, dann kostet dies in Prozenten des Inlandprodukts 60% von 5%, also 3% im Jahr.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 23.08.09, Seite 37.
Wie wäre es, wenn der Staat 60% des BIPs als Guthaben halten würde? Damit könnte der Staat von den Zinserträgen leben und die Steuern würden überflüssig. :-)

Donnerstag, 20. August 2009

Keynes langfristige Lähmung

Die Gefahr besteht, dass sich die Finanzkrise nun auf die Staaten ausdehnt. Ein abschreckendes Beispiel ist Japan. Das Land hatte im Jahr 1990, als die Krise ausbrach, eine Schuldenquote von 60 Prozent im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt (BIP). Dann legte die Regierung ein keynesianisches Programm nach dem andern auf, mit der Folge, dass die Quote heute gegen 180 Prozent strebt. Gleichwohl kam Japan nie aus der Krise heraus. Solche Programme wirken kurzfristig, aber lähmen langfristig.
Hans-Werner Sinn im Interview von Markus Somm in der WW26.09, Seite 34f.

Montag, 8. Juni 2009

Schweizerischer Bauernverband (SBV)

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) ist ein Zusammenschluss aus 25 Kantonalverbänden und vertritt die Interessen der 62'000 Bauernfamilien in der Schweiz. Die Schweizer Bauern erwirtschaften hauptsächlich mit Vieh- und Acker-Produktion einen Jahresumsatz von 10 Mrd. CHF, wobei rund ein Drittel in Form von Direktzahlungen und verschiedenen Stützungsmassnahmen in die Kassen der Bauern fliesst. Der Beitrag der Landwirtschaft zum BIP beträgt 0.8% zusammen mit den vor- und nachgelagerten Betrieben und den bäuerlichen Investitionen rund 8% (Schätzung des Verbandes).
Daniel Puntas Bernet in der NZZaS vom 7.6.09, Seite 41.
Zum Vergleich:
Im Finanzsektor arbeiten gut 4mal mehr Leute und erwirtschaften rund 15mal mehr Wertschöpfung (0.8% des BIP vs. 12% des BIPs). Banken bezahl(t)en jährlich 10 bis 15 Mrd. Steuern, wobei die Bauern von 10 "erwirtschafteten" Mrd. knapp 4 vom Staat geschenkt bekommen.

Freitag, 1. Mai 2009

Die Schweiz im internationalen Vergleich anno 2005


Früher zogen Staaten gegeneinander in den Krieg, heute messen sie sich in Ranglisten


Marco Morelli in der SonntagsZeitung vom 31.7.05, Seite 11ff.

Freitag, 20. Februar 2009

11 324 000 000 000 CHF

Über 11 Billionen CHF verursacht die Finanzkrise in Form von Bankenrettungen und Konjunkturprogrammen weltweit.
  • 40% der Kosten fallen in den USA an:
  • 3759 Mrd. für Bankenrettungen,
  • 909 Mrd. für das Konjunkturprogramm, wobei dies laut New York Times noch nicht das Ende der Fahenstange darstellen könnte.
  • Im Extremfall ist mit 8.8 Bil. USD zu rechnen.
  • 11 Bil. CHF sind 18% des globalen Bruttosozialprodukts von 2007
Michael Furger in der NZZaS vom 15.2.09, Seite 21 in Zusammenarbeit mit einigen Grossbanken.

Dienstag, 24. Juni 2008

weitere Zahlen zu CH-Grossbanken

Eigenkapitalquote bei Schweizer Grossbanken
  • 1995: 7 %
  • 2008: 2,6 %
Die Bilanzsummen von UBS und CS zusammen belaufen sich auf das Siebenfache des Schweizer Bruttoinlandprodukts.
Daniel Hug in der NZZaS vom 22.6.08, Seite 44.

Mittwoch, 18. Juni 2008