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Montag, 26. März 2012

Effizienz der CS-Regionen und der Managing Directors

  • Anteil am globalen Personalaufwand
  • Beitrag zu globalem Ertrag (total 26.2bnCHF)
  • Dichte an Managing Directors (global=100%)
Schweiz
Aufwand: 25%
Ertrag: 33%
MDR: 23%

Americas
Aufwand: 34%
Ertrag: 33%
MDR: 39%

EMEA
Aufwand: 28%
Ertrag: 26%
MDR: 26%

APAC
Aufwand: 13%
Ertrag: 11%
MDR: 12%

Quelle: FINews

Sonntag, 4. März 2012

Regulierungen senken Produktivität


...Garage oder im Schopf. Was darüber hinaus ausgestattet wird, mindert die Produktivität dieses Kapitals. Eine wohlig geheizte Halle, ein kleines Büro daneben, ein repräsentativer Lieferwagen kosten bereits ein Vielfaches. Wenn die Gemeinde noch Parkplätze davor vorschreibt, kosten in städtischen Verhältnissen allein diese mehr als die ganze Produktionsanlage mit Halle. So sinkt der Ertrag pro eingesetzten Franken rapide. Ökonomisch gesagt: Die Grenzproduktivität fällt ab. (...) Die Vorschriften für Lüftungen, Parkplätze, WCs, Raumgrössen und Abstände kosten oft mehr, als für die produktiven Anlagen an sich notwendig war. (...) Während der bezahlende Klein- oder Grossunternehmer jeden Posten rechnet, hantiert die Behörde mit Regeln und Pflichtenheften. Kostenüberlegungen macht sie keine, die Kosten fallen bei den Überwachten an. Die gleiche Verteuerung wird soeben auch im Banksystem und bei Vermögensverwaltern eingeführtDie Vorschriften für unproduktives Kapital zum Schutz gegen alles und jedes werden zur immer höheren Hürde für die Gründer neuer Arbeitsplätze. Es braucht dagegen wieder mehr Freiräume, wie sie die Gründer in kalifornischen Garagen genossen, wo Microsoft, Apple und Hewlett-Packard entstanden. Die Kunden und die Arbeitenden sollen selbst entscheiden, ob Zigarettenrauch, Gerüche, engere Gänge, wenig Parkplätze ihnen zusagen oder nicht. 
Beat Kappeler in der NZZaS vom 26.2.12, Seite 36.

Samstag, 27. März 2010

Briefkastenfirmen in der Schweiz

  • knapp 30`000 Briefkastenfirmen in der Schweiz
  • 85 Prozent von ihnen sind ausländisch beherrscht
  • gemäss dem im Handelsregister eingetragenen Kapital steckt ein Vermögen von 137 Milliarden Schweizer Franken dahinter (Das tatsächliche Vermögen dürfte wahrscheinlich noch viel grösser sein.)
  • Experten gehen davon aus, dass in den Briefkastenfirmen jährlich Erträge und Gewinne in der Höhe von rund 20 bis 30 Milliarden Franken anfallen.
  • Für die Verwaltung sind Jahresgebühren von 10`000 bis 30`000 Franken üblich - je nach Dienstleistungsumfang. Dies erhält ein Anwalt oder Treuhänder.
  • 75% aller Briefkasten-Firmen befinden sich in den Kantonen ZG, ZH, GE, SZ, OW, NW, AR, TG, SH und SG
Quelle: aktuelle Untersuchung von moneyhouse.ch

Montag, 8. Juni 2009

Schweizerischer Bauernverband (SBV)

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) ist ein Zusammenschluss aus 25 Kantonalverbänden und vertritt die Interessen der 62'000 Bauernfamilien in der Schweiz. Die Schweizer Bauern erwirtschaften hauptsächlich mit Vieh- und Acker-Produktion einen Jahresumsatz von 10 Mrd. CHF, wobei rund ein Drittel in Form von Direktzahlungen und verschiedenen Stützungsmassnahmen in die Kassen der Bauern fliesst. Der Beitrag der Landwirtschaft zum BIP beträgt 0.8% zusammen mit den vor- und nachgelagerten Betrieben und den bäuerlichen Investitionen rund 8% (Schätzung des Verbandes).
Daniel Puntas Bernet in der NZZaS vom 7.6.09, Seite 41.
Zum Vergleich:
Im Finanzsektor arbeiten gut 4mal mehr Leute und erwirtschaften rund 15mal mehr Wertschöpfung (0.8% des BIP vs. 12% des BIPs). Banken bezahl(t)en jährlich 10 bis 15 Mrd. Steuern, wobei die Bauern von 10 "erwirtschafteten" Mrd. knapp 4 vom Staat geschenkt bekommen.

Montag, 8. Dezember 2008

Schweizer Vermögensverwaltung

  • verwaltetes Vermögen in der Schweiz: rund 5000 Mrd. CHF --> Schweiz ist weltweit Nr. 1 im Vermögensverwaltungsgeschäft.
  • Anteil ausländischer Kunden: rund 60 Prozent
  • Weltmarktanteil an grenzüberschreitendem Vermögen: 30 Prozent
  • Jobs: 100'000 Bankangestellte, die Hälfte in der Vermögensverwaltung
  • Wertschöpfungsanteil des gesamten Finanzplatzes Schweiz: 45 Mrd. CHF --> 10% des BIP, 15% der direkten und indirekten Steuereinnahmen
--> Schweizer Vermögensverwaltungsgeschäft ist einer der wichtigsten volkswirtschaftlichen Ertragspfeiler unseres Landes.
Leo Gross in ICT in FinanceNr. 31.8.08, Seite 8ff.

Montag, 19. Mai 2008

forget about the USA

Gefoppt von den Wallstreet-Brokern stieg die UBS in hochriskante Märkte ein, in der Meinung, dort die grossen Gewinne einfahren zu können. Doch die UBS kann die verlorenen paar Dutzend Milliarden wohl kaum je in den USA wieder einspielen.

Währungspolitik
  • enorme Handelsbilanzdefizite
  • sinkende Zinsen
  • laufender Dollarzerfall
Finanzmarktpraktiken
  • schikanöse Regulierungen
  • allfällige Geschäftsmöglichkeiten unterliegen den Risiken auf dem US-Markt.
  • Die Haushalte und der Staat der USA (...) "entsparen" nach Kräften und hängen von der Kreditzufuhr ab. (...) Die Geldzufur in die USA könnte versiegen.
Rechtsunsicherheit
  • irritierende Sammelklagen: aufgewärmte Klagen wegen der Apartheid Südafrikas, nachdem vor fast vier Jahren die Gerichte einen Schlussstrich gezogen hatten.
  • Sodann sitzt ein Schweizer UBS-Direktor in Untersuchungshaft, eher in Beugehaft, weil die USA an Steuerdaten herankommen wollen.
  • Unterwürfig zahlen Banken und börsenkotierte Firmen oft Hunderte von Millionen Dollar für Vorwürfe von Staatsanwälten ohne jedes Gerichtsurteil.
Sogar die Latinos wandern wieder zurück nach Hause: die Lebenshaltungskosten in den USA sind zu teuer und der gesparte Dollar ist zu billig.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 18.5.08, Seite 41.