Wenn die Flut zurückgeht, zeigt sich, wer nackt geschwommen ist. Nun stellen wir fest, dass die Wall Street ein Nudisten-Strand war.
Warren Buffett auf CNBC am 22.8.08.
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Montag, 8. Dezember 2008
geleveragte Wallstreet
Wie verdeutscht man dieses englische Verb "korrekt" in eine Adjektiv?
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Montag, 29. September 2008
neue Epoche der Regulierung
Die Subprimecrisis soll gezeigt haben, dass das Geschäftsmodell der Investmentbank nicht funktioniert, mehr noch, dass der freie Markt gravierende Fehler aufzeige. Entsprechend dürften sich in den USA eine Mehrheit von Befürwortern neuer Regulatorien finden lassen, was auf den globalen Finanzmarkt Einfluss haben dürfte.
Um die 40'000 Investmentbanker verlieren ihre Stelle an der Wall Street. Bei einem durchschnittlichen Lohn von 300'000 USD bedeutet dies eine Umsatzeinbusse von 12 Mrd. USD, der Staat rechnet mit 2 Mrd. USD weniger Steuereinnahmen.
Das Ende der WASPs :-(, der "Masters of the Universe", der Krönung der Schöpfung ;-)
Buchtipp dazu: Cityboy
Um die 40'000 Investmentbanker verlieren ihre Stelle an der Wall Street. Bei einem durchschnittlichen Lohn von 300'000 USD bedeutet dies eine Umsatzeinbusse von 12 Mrd. USD, der Staat rechnet mit 2 Mrd. USD weniger Steuereinnahmen.
Das Ende der WASPs :-(, der "Masters of the Universe", der Krönung der Schöpfung ;-)
Buchtipp dazu: Cityboy
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Mittwoch, 24. September 2008
staatlich geschützte Banken
Das Modell der reinen Investmentbank habe versagt: Merrill Lynch und Goldman Sachs unterstehen nun auch der normalen Bankenaufsicht und derem Regulatorium. Der aktuelle Prozess des Deleveraging ist der Tod des Geschäftsmodells Investmentbank. Man spricht vom "Ende der Wall Steet".
In der Schweiz gibt es
In der Schweiz gibt es
- Kantonalbanken, welche über eine Staatsgarantie verfügen
- Grossbanken (UBS und CS), welche so gross sind, dass wenn sie scheitern würden, ebenfalls der Staat eingreifen müsste, um viel grössere gesamtwirtschaftliche Schäden abwenden zu können.
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Montag, 19. Mai 2008
forget about the USA
Gefoppt von den Wallstreet-Brokern stieg die UBS in hochriskante Märkte ein, in der Meinung, dort die grossen Gewinne einfahren zu können. Doch die UBS kann die verlorenen paar Dutzend Milliarden wohl kaum je in den USA wieder einspielen.
Währungspolitik
Währungspolitik
- enorme Handelsbilanzdefizite
- sinkende Zinsen
- laufender Dollarzerfall
- schikanöse Regulierungen
- allfällige Geschäftsmöglichkeiten unterliegen den Risiken auf dem US-Markt.
- Die Haushalte und der Staat der USA (...) "entsparen" nach Kräften und hängen von der Kreditzufuhr ab. (...) Die Geldzufur in die USA könnte versiegen.
- irritierende Sammelklagen: aufgewärmte Klagen wegen der Apartheid Südafrikas, nachdem vor fast vier Jahren die Gerichte einen Schlussstrich gezogen hatten.
- Sodann sitzt ein Schweizer UBS-Direktor in Untersuchungshaft, eher in Beugehaft, weil die USA an Steuerdaten herankommen wollen.
- Unterwürfig zahlen Banken und börsenkotierte Firmen oft Hunderte von Millionen Dollar für Vorwürfe von Staatsanwälten ohne jedes Gerichtsurteil.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 18.5.08, Seite 41.
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