Besteht nicht die Gefahr, dass andere Länder nur rhetorisch mitziehen, ihre Banken dann aber an enier längeren Leine lassen als die Schweiz?
Sie sprechen Basel III an. Die internationalen Diskussionen laufen auf genau jene Regulierung hinaus, die wir angedacht haben. Wir sind dem internationalen Prozess nur ein Jahr voraus. Zu Recht: Die Situation in der Schweiz ist völlig anders. Wir können wegen des Gewichts der Grossbanken nicht zuwarten. Das wäre fahrlässig.
Anne Hertier Lachat im Interview von in der NZZaS vom 27.03.2011, Seite 29.
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Donnerstag, 31. März 2011
Schweizer Vorsprung ist Wettbewerbsnachteil
Mittwoch, 1. April 2009
Marktteilnehmer näher dran als Regulatoren
Die Vorstellung, dass mit immer mehr Regulierungen und einer internationalen Harmonisierung der Vorschriften die Finanzmärkte stabiler würden, mag nur diejenigen zu überzeugen, die glauben, dass die Aufsichtsgremien die Risiken bei Banken und auf den Finanzmärkten besser beurteilen können als die Marktteilnehmer.
Kurt Schiltknecht in der WW13.09, Seite 21.
Mittwoch, 24. September 2008
staatlich geschützte Banken
Das Modell der reinen Investmentbank habe versagt: Merrill Lynch und Goldman Sachs unterstehen nun auch der normalen Bankenaufsicht und derem Regulatorium. Der aktuelle Prozess des Deleveraging ist der Tod des Geschäftsmodells Investmentbank. Man spricht vom "Ende der Wall Steet".
In der Schweiz gibt es
In der Schweiz gibt es
- Kantonalbanken, welche über eine Staatsgarantie verfügen
- Grossbanken (UBS und CS), welche so gross sind, dass wenn sie scheitern würden, ebenfalls der Staat eingreifen müsste, um viel grössere gesamtwirtschaftliche Schäden abwenden zu können.
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zu gross
Sonntag, 10. August 2008
gezwungen überversichert
In Ländern mit Pensionssystem spart man zuviel, so der amerikanische Fachmann Lawrence Kotlikoff, welcher sich mit der Verteilung von Beitragslasten und Rentenrechten über die Generationen befasst.
Nicht ein Einkommensersatz von 85% soll für die Rentnerzeit angespart werden, sondern es reichten auch 45%. Diese These wurde hier (in Beat Kappelers neoliberalen Kolummne in der NZZaS) schon vorher für die Schweiz vertreten, weil die existentiellen Ausgaben der Haushalte bei der Gründung der AHV noch 74% ausmachten, heute aber nur noch 41%. Alles Weitere ist Zwangssparen für den Wahlbedarf, ist staatlich verordnete Überversicherung.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 10.8.08
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Autoabsatz in den USA
...im ersten Halbjahr 2008 bei den SUV: -30%
...im Juli gar -43%
...bei Pick-ups: -26%
Daniel Hug in der NZZaS vom 3.8.08, Seite 15.
Der künstlich von der Regierung tief gehaltene Benzinpreis rächt sich. Als ob man nicht gewusst hätte, dass regulatorische Marktverzerrung kurze Beine haben...
...im Juli gar -43%
...bei Pick-ups: -26%
Daniel Hug in der NZZaS vom 3.8.08, Seite 15.
Der künstlich von der Regierung tief gehaltene Benzinpreis rächt sich. Als ob man nicht gewusst hätte, dass regulatorische Marktverzerrung kurze Beine haben...
"Überwälzungsregel"
Der Bund legt damit fest, dass für jedes Viertelprozent Zinserhöhung 3% Mieterhöhung gerechtfertigt ist:
Die Hausbesitzer nutzten diese Einladung trotz Leerwohnungskrise: Die Mieten stiegen von 1989 bis 1995 um volle 40%.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 3.8.08
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