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Montag, 28. Mai 2012

AHV braucht mehr Variabeln

Formeln im Rentensystem, die automatisch das Gleichgewicht herstellen.

  • Volkseinkommen des letzten Jahres
  • längere Lebenserwartung
  • geringere Zahl Junger welche einzahlen

Aktuell basiert die IV auf einem Mischindex der die Inflation vollständig, die steigenden realen Einkommen der jungen aber nur zur Hälfte berücksichtigt.

Auch Estland hat einen Mischindex, nämlich die Lohnsumme. Darin enthalten ist die Anzahl junger Beitragender, ihr Reallohn und die Inflation.

Sicher falsch ist das aktuelle Schweizer System, welches

  • fixe Beitragssätze und
  • fixe Renten

verspricht, obwohl sich das Volkseinkommen, die Zahl der Jungen und Alten ständig ändern.

Und noch eine wahrlich neoliberale Idee zum Abschluss:
Am besten wäre ein reines Versicherungsprinzip, kombiniert mit einer Korrekturformel. Man könnte zudem die AHV den Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden schenken, mit deren voller Haftung. Das würde die Wunschzettel der Gewerkschaften und der Rentnerverbände bremsen, die künftigen Jungen nicht ruinieren und die Stabilität auf immer sichern.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 27. Mai 2012, Seite 33.


Mittwoch, 14. April 2010

gute Migranten: Tamilien

fleissige Arbeiter ... "freundliche Mentalität"...

Eine Studie des Bundes zur sri-lankischen Diaspora in der Schweiz kam 2007 zum Schluss, dass Tamilen «eine relativ starke Integrationsbereitschaft haben» und «auf dem Arbeitsmarkt sehr geschätzt werden».

Die strukturelle Integration der Tamilen stehe jedoch im Kontrast zu ihrer begrenzten gesellschaftlichen und kulturellen Einbindung. Das zeigt sich am Beispiel der Siedlung exemplarisch: Zwar wird gut schweizerisch 20 Jahre auf ein Eigenheim mit Gärtlein gespart, niederlassen will man sich aber im Kreise der Landsleute.
Christine Steffen in der NZZaS vom 11.04.10, Seite 12.
Trotz gesellschaftlicher Abschottung (Integration über alles?) dürften Tamilen mehr zur Schweiz beisteuern, als sie verschlingen.

Sonntag, 6. Dezember 2009

AHV: kollabierendes Schneeballsystem

Umlagesysteme sind versicherungstechnisch falsch (...), sie sind die grössten Ponzi-Systeme, die je erfunden wurden.
Paul Samuelson, Ökonom, vor vierzig Jahren
Auch die AHV ist ein solches Schneeballsystem: Die Leistungen stehen in einem fragwürdigen Verhältnis zu den Beiträgen. Mehrbedarf liegt mittlerweile bei 6 bis 8 Mrd. CHF jährlich.
In Anlehnung an Beat Kappeler in der NZZaS vom 6.12.09, Seite 47.

Montag, 8. Juni 2009

Schweizerischer Bauernverband (SBV)

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) ist ein Zusammenschluss aus 25 Kantonalverbänden und vertritt die Interessen der 62'000 Bauernfamilien in der Schweiz. Die Schweizer Bauern erwirtschaften hauptsächlich mit Vieh- und Acker-Produktion einen Jahresumsatz von 10 Mrd. CHF, wobei rund ein Drittel in Form von Direktzahlungen und verschiedenen Stützungsmassnahmen in die Kassen der Bauern fliesst. Der Beitrag der Landwirtschaft zum BIP beträgt 0.8% zusammen mit den vor- und nachgelagerten Betrieben und den bäuerlichen Investitionen rund 8% (Schätzung des Verbandes).
Daniel Puntas Bernet in der NZZaS vom 7.6.09, Seite 41.
Zum Vergleich:
Im Finanzsektor arbeiten gut 4mal mehr Leute und erwirtschaften rund 15mal mehr Wertschöpfung (0.8% des BIP vs. 12% des BIPs). Banken bezahl(t)en jährlich 10 bis 15 Mrd. Steuern, wobei die Bauern von 10 "erwirtschafteten" Mrd. knapp 4 vom Staat geschenkt bekommen.

Dienstag, 24. Juni 2008

Kennedy Quotes

There are those who look at things the way they are, and ask why... I dream of things that never were and ask why not.
Robert F. Kennedy
Klingt schön, ist aber linke Träumerei. Nice try - und sicher auch gut gemeint.
And so, my fellow Americans: ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country.
John F. Kennedy
Das ist die richtige Haltung. So ähnlich würde ich Wahlkampf machen!

Dienstag, 3. Juni 2008

sozial: Beitrag zur Gesellschaft

Nachhaltig teilhaben kann man nur durch die eigene Leistung, nicht durch Geschenke und Almosen.
Thomas Straubhaar in der NZZaS vom 25.5.08, Seite 46.
Soviel zum Beitrag von staatlichen Nettoempfängern...