Die PISA-Studie wurde 2000 von der OECD ins Leben gerufen um das Bildungskompetenz global vergleichbar zu machen. Anfänglich sorgte man sich bereits um die Lesekompetenz der Schweizer Schüler. Nun hat sich diese aber merklich verbessert. Wurde die Ausbildung verbessert? Waren die Lehrer zur gezielten Förderung fähig? Alles nein.
In Anlehnung an mid in der NZZaS vom 29.1.12, Seite 61.
Wie in so vielen Angelegenheiten, haben wir auch in diesem Fall kein Bildungsproblem, sondern ein Migrationsproblem. 70% der schlechten Leseleistungen gehen auf das Konto der Migrantenkinder. Da wir nun mir deutsche Migranten haben, steigen auch die Sprachkompetenzen.
Also, bevor wir über Bildung, Infrastruktur, Sozialhilfe, Gesundheitswesen und v.a. über Kosten zu sprechen beginnen, sollten wir mal das Migrantenproblem angehen!
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Sonntag, 29. Januar 2012
Freitag, 23. April 2010
Sprachzerfall bei Schweizer Jugendlichen
Bei der Zürcher Jugend macht sich zurzeit ein Dialekt breit, den man «Zürialbanisch» nennen könnte: ein beschränktes Züritüütsch-Vokabular, das in Rhythmus und Betonung «voll krass» die balkanischen Sprachen imitiert. Die gleiche Jugend lernt in der Schule brav Hochdeutsch, wendet die Sprache aber später nie mehr an. Sie schreibt ihre SMS in einem Idiom, das es nur auf Handys gibt.
Peter Rothenbühler in der NZZaS vom 18.04.10, Seite 19.
Montag, 8. Februar 2010
zu gut Hochdeutsch sprechen
Noch heute macht sich ein Schweizer in der Schweiz unmöglich, wenn er zu gut Hochdeutsch spricht. Während man jenen bewundert, der Englisch akzentfrei beherrscht, stösst ein Schweizer, der Bühnendeutsch kann, auf Ablehnung, ja Hass. Nachrichtensprecher im Schweizer Radio tun gut daran, nicht zu astrein zu sprechen.
Markus Somm in der WeWo5.10.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
kleinste Systemeinheiten
- Mathematik, Bombieri: Primzahlen, die Atome der Arithmetik
- Sprachwissenschaft, Jakobson: Phoneme, die kleinsten bedeutungsunterscheidenden Lauteinheiten: Laut --> Bedeutung
- Ethnologie, Lévi-Strauss "Die elementaren Strukturen der Verwandtschaft":
Inzestverbot: Natur --> Kultur
Um Ordnung in das für Ethnologen normalerweise undurchdringlich Dickicht der Heiratsbräuche zu bringen, analysierte er in einem kühnen Schachzug diese Bräuche mithilfe der Regerln der von Roman Jakobson neu entwickelten strukturalen Sprachwissenschaft. Er behandelte das Inzestverbot wie Jakobson die Phoneme (...). Wie Phoneme Laut und Bedeutung verknüpften, verband das Inzestverbot Natur und Kultur.
Andreas Isenschmid in der Beilage "Bücher am Sonntag" der NZZaS vom 30.11.08, Seite 14.
Tags:
Bedeutung,
Brauch,
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System
Dienstag, 15. April 2008
das richtige Wort
Um einen Stein zu zertrümmern, braucht man einen Hammer, um eine kostbare Vase zu zerbrechen, genügt eine flüchtige Bewegung. Aber um das Herz eines Menschen zu treffen, genügt oft ein einziges Wort.
Eugen Drewermann
Dienstag, 25. März 2008
Feuchtgebiete
In einer Art Wettrüsten haben sich seit Mitte der 1990er Jahre Autorinnen wie Virginie Despentes ("Baise-moi") darin übertroffen, aus schmutzigen Wörtern Pointen zu saugen. Wofür Männer Jahrhunderte brauchten, das legten die Frauen in einem Jahrzehnt zurück.
- mediale Tabubrüche
- Pseudo-Schocks
- Turbo-Tabubruch-Kapitalismus
Ihre Sprache ist am Nullpunkt der Pop- und MTV-Generation angesiedelt.
Zweifel, ob es ihr gelungen sei, eine neue weibliche Sprache der Erotik zu begründen...
Stefan Zweifel über das neue Buch von Charlotte Roche "Feuchtgebiete" in der NZZaS vom 23.3.08, Seite 67.
Dienstag, 26. Februar 2008
2 Bücher
Seit in meinem letzten 2. Semester in Makro der studentische Trade-Off zwischen Bücherkaufen und Bierkonsum verdeutlicht wurde, habe ich mich eigentlich für eine Seite entschieden. Doch nun habe ich tatsächlich wieder mal ein Buch für die Schule gekauft, sogar zwei:
Vielleicht kommt noch ein weiteres Zertifikat, resultierend aus einem ZHW-Kurs, dabei heraus: Reuters 3000 Xtra...
- A Guide to the Project Management Body of Knowledge: Dritte Ausgabe
- Cambridge Preparation for the TOEFL Test with CD-ROM
Vielleicht kommt noch ein weiteres Zertifikat, resultierend aus einem ZHW-Kurs, dabei heraus: Reuters 3000 Xtra...
Mittwoch, 20. Februar 2008
Ausländerproblem in Deutschland
Auch Deutschland spürt die Folgen der Massenmigrationen der 90er-Jahren. Doch wird wahrscheinlich nichts passieren (Denn schlimmer noch als die Ausländerkriminalität ist die Ausländerfeindlichkeit, in deren Geruch niemand geraten möchte.).
Muslime machen mit etwa 3,5 Millionen die Hälfte aller Migranten aus, es sind Aleviten, Schiiten und Sunniten aus rund vierzig Ländern, die meisten aber aus der Türkei. Wenn allerdings von «Menschen mit Migrationshintergrund» die Rede ist, denen bei der «Integration» geholfen werden muss, sind fast immer türkische Muslime gemeint, ab und zu auch Russlanddeutsche, aber nie Armenier, Polen oder die vielen Migranten aus Asien. Übrigens auch nie Exil-Iraner, die sich durch eine extreme Unauffälligkeit auszeichnen.Erdogan forderte bei seinem Besuch in Deutschland türkische Schulen und Universitäten. Seine Reden waren ausschliesslich auf türkisch - keine deutsche Übersetzung. Es wurde nicht einmal der Versuch unternommen, sich den Deutschen verständlich zu machen. Zur Krönung meinte er noch:
Henryk M. Broder in der WW7.08, Seite 16.
Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.So schliesst Broder
Erdogan, türkischer Ministerpräsident, auf seinem Deutschlandbesuch zu den türkischen Migranten sprechend.
Am besten wäre es, wenn die Deutschen, um sich zu integrieren, Türkisch lernen würden.
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