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Montag, 21. Mai 2012

Montag, 26. März 2012

CS-Bonus, -Malus

Man liest sehr populär in den Headlines jeweils von astronomischen Vergütungen, nicht jedoch von der Kehrseite.

Ich befürworte die variable Entlöhnung. Der Staat sollte höchstens ein paar Rahmenbedingungen vorgeben. Doch wenn nun hohe Kader zu einem grossen Anteil variabel entlöhnt werden, inkl. Sperrfristen (finde ich auch gut), dann laufen Sie auch Gefahr, auf diesen Anteilen Verluste einzufahren - Teil des Spiels:
Walter Berchtold
Seine Anteile fielen 2010 bereits von 25,7 Millionen auf 14,7 Millionen Franken im Wert. Der nahm 2011 weiter auf 7,7 Millionen Franken ab.

Brady Dougan
Sein Wertverlust machte 2010 sogar 70 Prozent oder fast 22 Millionen aus. 2011 verlor er nochmals fast 60 Prozent auf seinen Bonusansprüchen. Diese waren per 31. Dezember 2011 noch 5,1 Millionen Franken wert.

Quelle: FINews

Mittwoch, 16. November 2011

EU-Beamten-Löhne

Glogger mailt... im Blick am Abend

Von: glh@ringier.ch
An: pier.soldati@ec.europa.eu
Betreff: EU-Skandal

Herman Van Rompuy

Sie sind EU-Ratspräsident - und hauen das Geld raus, als hätte der EU-Geldtopf keinen Rand! Erst ein Wahnsinns-Neubau, jetzt das: Fast jeder vierte EU-Beamte verdient mehr als 10'000 Euro - im Monat! Von den 45'714 EU-Beamten sind 11'119 in den sechs höchsten Gehaltsstufen tätig. Dort beträgt das niedrigste Grundgehalt 9'125 Euro/Monat brutto. Dazu kommen steuerfreie Auslandszulagen von 16%. Allein 79 Beamte sind als Generaldirektoren in der höchsten Besoldungsstufe (AD 16) eingruppiert, verdienen mit Auslandszulage über 21'300 Euro. Und die Gehälter der EU-Beamten steigen jährlich automatisch - Wahnsinn! Langsam dämmert mir, warum so viele Schweizer sich als EU-Turbos aufspielen! In Bern gibts einfach nicht so dicke Gehälter plus Zulagen!

Helmut-Maria Glogger

Mittwoch, 20. Juli 2011

Der neue Vater

1. Es gibt in Parks oder auf Spielplätzen keine coolen Väter. Du oder deine Quellen waren entweder nie an einem solchen Ort oder haben dort den Ausdruck von Langeweile mit Coolness verwechselt. Aufenthalte auf Spielplätzen sind, wie für alle Erwachsenen, auch für den neuen Vater langweilig.

2. Dass der neue Vater nicht weniger als 90 Prozent arbeitet, hat profane pekuniäre Gründe. Es ist sinnvoller, dass er den Hauptteil der Erwerbsarbeit übernimmt. Denn seine Frau möchte gar nicht so viel arbeiten. Dies, weil es sich entweder nicht lohnt, da sie es versäumt hat, ihr Gehalt anständig zu verhandeln, weshalb der Mann pro gearbeiteter Stunde viel mehr verdient. Oder weil sie eine Zweitausbildung als Theaterpädagogin (o.ä.) macht.

3. Männer mit Tragetüchern sind ein No-Go und schinden ganz sicher keinen Eindruck. Tragetücher sind die Birkenstocksandalen der Babyindustrie. Der neue Vater macht allenfalls mit Ergo-Carrier eine Falle, aber es kommt sehr auf die Figur an.

4. Der neue Vater massregelt sehr wohl – und zwar nach dem Motto: «So wenig wie
möglich, dann dafür laut und so, dass der Effekt stimmt». Ständiges Zurechtweisen und Konditionieren ist ineffizient und führt beim Kind zu unerwünschtem Trotz und Abstumpfung.

5. «Im-Notfall-Ausrücken» tut der neue Vater ebenfalls, so wie er auch Fahrten ins Kinderspital unternimmt. Allerdings nur dann, wenn es nötig ist (Stürze mit anschliessender Bewusstlosigkeit, Vergiftungen etc.). Bauchweh, Kopfschmerzen, Platzwunden, Verstauchungen, Eiterausfluss und ähnliche leichte Gebrechen mögen unangenehm sein und unerfreulich aussehen, sind aber nie ein Notfall.

6. Wenn der «neue Vater» kocht, wenn Besuch kommt, dann hat das nichts mit «Kochen vor Publikum» zu tun, sondern ist dem profanen Umstand geschuldet, dass die Gäste meistens auch Kinder mitbringen, die von den Müttern sofort und ausgiebig gemeinsam begutachtet und im Kinderzimmer anhand des vorhandenen Spielequipments auf den Entwicklungsstand verglichen werden müssen. Derweil besprechen die Väter in der Küche beim Aperitif (Bier) Autokäufe, die nach Intervention der Mütter nicht nach den Vorstellungen der Väter getätigt werden konnten (o.ä.). Das Kochen geht nebenher.

Maurice Thiriet im Mamablog

Donnerstag, 23. Juni 2011

normale Banker-Löhne!



Die Lohnschere ist 2010 wieder auseinander gegangen, klagt der Gewerkschaftsdachverband Travailsuisse. Er hat diese Woche zum siebten Mal die Lohnunterschiede in Schweizer Konzernen publiziert. Und wen wunderts: Gleich 31 der 46 Topmanager, die mehr als 100 Mal mehr verdienen als gewöhnliche Mitarbeiter, finden sich bei den Grossbanken.

Doch das ist nur die eine Seite. Die andere Seite findet ihr Gesicht etwa in Martina Fritz*. Sie wird sauer, wenn das Gespräch auf das Abzockerimage der Banker kommt. Martina Fritz ist 45 Jahre alt und arbeitet im Backoffice einer Grossbank. Sie hat die Abendhandelsschule absolviert und ist mit Unterbrüchen seit mehr als 15 Jahren für ihre Arbeitgeberin tätig. Inzwischen ist sie zur Handlungsbevollmächtigten aufgestiegen. Ihr Jahreslohn: 83 000 Franken. «Den höchsten Bonus, den ich je bekommen habe, waren 6000 Franken» sagt sie.

Normale Löhne am Paradeplatz

Auch Barbara Marti* sagt bekommt immer wieder zu hören, als Bankerin habe sie doch ein schönes Leben und könne ohne Sorge Geld verprassen: In der Tat ist ihr Arbeitsplatz traumhaft gelegen; mitten in Zürich am Paradeplatz. Vom prasselnden Geldregen an der Unternehmensspitze kriegt sie jedoch nicht viel mit. Die Dreissigjährige hat an der Fachhochschule einen Bachelor-Titel in Wirtschaft erworben und arbeitet als Assistentin im Private Banking. Ihr Jahreslohn: 75 000 Franken plus ein Bonus von etwa 10 000 Franken. Damit verdient sie ungefähr gleich viel wie ihr Kollege, ein indischer Fund Manager mit Bachelor-Abschluss, der ebenfalls am Paradeplatz arbeitet. KV-Absolvent Peter Braun* in der Ostschweiz ist dagegen noch weit weg von solchen Zahlen. Der 21-Jährige kommt auf nur knapp auf den für Banken empfohlenen Mindestlohn von 50 000 Franken jährlich. Er kriegte neulich einen Bonus von 1000 Franken.

Wille zur Weiterbildung nötig

Martina Fritz und Barbara Marti stehen für die grosse Mehrheit der Bankangestellten in der Schweiz. Sie mögen zwar über dem schweizweiten Mittelwert (Median) von 5823 Franken brutto monatlich liegen. Aber die beiden Frauen und erst recht Peter Braun kennen die fetten Boni und Millionensaläre der Teppichetage nur vom Hörensagen.

Nur 24 Prozent aller Bankangestellten im Land verdienen mehr als 120 000 Franken. Und Millionen von Franken kassieren gerade mal zwei Dutzend Manager unter den gut 45 000 Angestellten der Grossbanken in der Schweiz. Ein gutes Drittel der Banker verdient dagegen laut der Lohnumfrage des Schweizerischen Bankpersonalverbandes (umgerechnet auf 100-Prozent-Stellen) zwischen 60 000 und 90 000 Franken im Jahr. Bei gut 10 Prozent aller Bankangestellten liegt der Lohn unter 60 000 Franken.

In der Lohnbefragung von 350 000 Teilnehmenden (über alle Branchen) bei Lohncheck.ch resultiert ein Durchschnittsbruttolohn von 91 000 Franken für männliche und 72 000 Franken für weibliche Bankangestellte.

«Auf der Bank sind die Einstiegslöhne tatsächlich tiefer als bei gewissen handwerklichen Berufen», bestätigt Balz Stückelberger, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Banken. Im Bauhauptgewerbe verdienen Lehrabgänger gemäss dem Baumeisterverband beispielsweise 64 800 Franken pro Jahr.

«Die Banken bieten jedoch attraktive Karrierechancen, die auch zu einem raschen Saläranstieg führen», so Stückelberger. In anderen Berufen seien dagegen die Aufstiegschancen beschränkt. «Aber», so der Arbeitgebervertreter, «für eine Karriere im Banking muss man auch bereit sein, sich ständig weiterzubilden und auch eine höhere Ausbildung zu absolvieren.»

Elisabeth Rizzi auf 20min.ch

Montag, 16. Mai 2011

Schweizer Leherlöhne

Aus dem Sonntag (az) vom 15.05.2011.

Samstag, 14. Mai 2011

Fussballer sind über Marktwert entlöhnt

Ich störe mich schon seit Langem an den hohen Löhnen von Fussballern und deren Trainern verglichen mit der Leistung die sie erbringen. Für das Rumrennen und Herumliegen hätten sie aus meiner Sicht höchstens das Existenzminimum verdient.

Dagegen wird höchst fraglich argumentiert, dass sich mit dem erlangten "Vorbild"-Image Werbeverträge ausschlachten lassen. Aufgrund des schlechten Regelwerkes, welches Simulantentum und Irreführung des "unfehlbaren" Schiedsrichters belohnt, verhält sich fast kein erfolgreicher Fussballer vorbildlich - sondern eher wie ein weinerliches Mädchen (Im Speziellen die Südländer um Cristiano Ronaldo, am wenigsten die Rugby-nahen Engländer um Wayne Rooney).

Nun aber noch ein Wort zur vereinsinternen Vergütung. Eine vereinfachte Erfolgsrechnung:

marginal oder gar nicht berücksichtigte Aufwände:
  • Polizeiaufgebot bei Fussballspielen
  • Sachschaden infolge Randalierens der Fans im öffentlichen Raum
  • zerstörte SBB-Züge und adequate Transportkosten
Die Lösung ist eine gebräuchliche BWL/VWL-Floskel: Internalisierung von Externalitäten!
  • Gleich wie beim Umweltschutz: Wenn Umweltverschmutzung nicht gratis ist.
  • Gleich wie bei den Banken: Wenn nicht nur Gewinne sondern auch Verluste von der Bank selbst getragen werden.
Die oben aufgeführten Aufwände müssen also von den Fussballvereinen getragen werden:
  • Entweder erhöht der Verein die Einnahmen, am aussichtsreichsten bei den Eintritten: Ein Ticket für einen Fussballmatch kostet künftig 500 CHF.
  • Oder er fährt mit den sonstigen Aufwänden massiv herunter. Wo ist hier das grösste Potenzial vorhanden? Genau, bei den Gehältern.
Unter Berücksichtigung von externen Kosten kommen Fussballer näher an ihren angemessenen Lohn. Das aktuelle Niveau ist unangebracht, unverschämt und asozial der Gesellschaft, dem Steuerzahler gegenüber. q.e.d.

Verarmte Politiker wären der beste Beweise für das Versagen ihrer Politik

Das Parlamentsressourcengesetz» (PRG) ­regelt Einkommen und Entschädigungen der National- und Ständeräte.
Art. 8 des Parlamentsressourcengesetzes sieht vor, dass Parlamentarier, die bei einer ­Abwahl oder einem Rücktritt «keinen gleichwertigen Ersatz für das Einkommen als Ratsmitglied erzielen», eine sogenannte «Überbrückungshilfe» zugesprochen erhalten.

Wer immer also nach der politischen Kar­riere in Bern weniger verdient als vorher, hat einen gesetzlichen Anspruch auf weiterlaufende Zahlungen aus der Bundeskasse. Seit dem Jahr 2003 hat rund ein Dutzend ehemalige ­Parlamentarier von diesem goldenen Fallschirm à la bernoise Gebrauch gemacht.

Kostenpunkt: 520 000 Franken, bezahlt von den (Ab-)Wählern und Steuerzahlern.

Philipp Gut in der WeWo19.11, Seite 17.
Namensliste inkl. Parteizugehörigkeit und früherer Tätigkeit bitte hier posten.

Montag, 28. März 2011

IB-Gehälter: cost-revenue-ratio

Hier der Pro-Kopf-Personalaufwand im Verhältnis zum Pro-Kopf-Gewinn:
  • UBS Investmentbank: 3,1 zu 1
  • Credit Suisse Investmentbank: 2,3 zu 1
  • Goldman Sachs: 1,8 zu 1
  • JP Morgan Investmentbank: 1,4 zu 1
  • BarCap: 1,2 zu 1
  • Deutsche Bank Investmentbank: 0,9 zu 1
  • RBS Investmentbank: 0,8 zu 1.
Der Durchschnitt lag bei 1,4 zu 1.

Sonntag, 27. Februar 2011

Pilotenlöhne

Jetzt wollen die Cockpit-Mannschaften zu weniger anstrengenden Arbeitsplänen und höheren Gehältern zurückkehren. Dabei orientieren sie sich nicht an anderen kleineren Schweizer Fluggesellschaften, die ihre Piloten deutlich schlechter halten, sondern an den Anstellungsbedingungen der Lufthansa-Kollegen. Die sind wohl europaweit die bestbezahlten Damen und Herren in Uniform mit Einstiegsgehältern für einen Co-Piloten ab rund 85 000 Fr. bis zum Höchstgehalt eines altgedienten Captains bei 360 000 Fr.

Elemente des gültigen GAV

Gehälter:
First Officer, 1. Jahr: 67 700 Fr.
Kapitän, 1. Jahr: 101 081 Fr.
Kapitän 10. Jahr: 134 085 Fr.
Senior Captain, ab 27. Jahr: 200 000 Fr.

Ferienansprüche:
38 Tage,
zuzüglich je nach Seniorität
10 bis 12 Tage

Erfolgsbeteiligung:
ja

Gewinnbeteiligung:
ja

Pensionskasse:
wird vom Arbeitgeber getragen
Pensionierungsalter:
freiwillig ab 58

Corps-Bestand:
920 Piloten

Birgit Voigt in der NZZaS vom 23.02.2011, Seite 31.

Montag, 23. August 2010

Was rechtfertigt hohe Löhne? Heute: Pilot

Das soziale Leben unterwegs kann grossartig sein: wilde Partys im Hotelzimmer, nächtliches Nacktbaden, Drogen, Alkohol. Ich habe schon Momente erlebt, da dachte ich: Nur gut, sehen uns jetzt die Passagiere nicht. Zum Beispiel, als wir morgens um fünf am Pool in Zypern lagen und unser stockbetrunkener Pilot versuchte, eine Stewardess abzuschleppen. Ich dachte: «Der Mann muss in vier Stunden ein Flugzeug fliegen!» Immerhin: Wir flogen an diesem Tag Airbus, was bedeutet, dass der Pilot sowieso kaum mehr etwas tun muss. Der Computer übernimmt das Fliegen für ihn.
eine englische Stewardess im Gardian, bzw. der NZZaS vom 22.08.2010, Seite 75 aus dem Englischen von Christoph Zürcher.

Sonntag, 21. März 2010

Hans J. Bär und das Bankgeheimnis - und die Gier

Das Bankgeheimnis ist ein defensives Instrument, das die Schweiz vom allgemeinen Wettbewerb verschont und das uns, um ein Chruchill-Wort aufzunehmen, 'fett, aber impotent' macht.
Hans J. Bär, 2004 in seiner Biografie, letzte Seite.

Es ist eine Mär, dass ohne überrissene Saläre keine guten Leute zu verpflichten sind. Wer Millionen verdient ist nicht besser, höchstens gieriger. Einige dieser CEOs genossen eine ungenügende Kinderstube. Wenn ein Schweizer Wirtschaftchef sagt, er nehme pro Jahr 17 oder 20 Millionen heim, aber drei Viertel der Leute ihre Krankenkasse kaum mehr zahlen können, kann das ja nicht gut ausgehen.
Patrik Müller im Sonntag vom 14.03.10, Seite 22, zitiert sinngemäss Hans J. Bär, 2004 in seiner Biografie, Kapitel "Im Zeitalter der Gier".

Samstag, 6. März 2010

konjunkturelle Gründe für Lohnerhöhung

Der Bund begründet die Lohnerhöhungen der Beamten damit, dass diese anschliessend mehr konsumieren würden und damit die Wirtschaft ankurbeln.

Frauenrechtlerinnen fordern mehr Lohn für Frauen, da damit das BIP steige.

Diese Art der Begründung für Konjunkturstützen wäre auch zulässig, z.B. mir z.B. vom Staat ein Gehalt von z.B. CHF 1 Mrd. zu rechtfertigen, ts!

Samstag, 20. Februar 2010

"Abzocker"-Vorlage

Stärkung der Aktionärsrechte: finde ich sinnvoll
Die Marktwirtschaft setzt den souveränen Eigentümer voraus. Die Garantie des Eigentums ist eine Staatsaufgabe. Wo Eigentumsrechte verletzt oder gemindert werden, sinkt der Wohlstand. (...) Im Grundsatz gilt: Wer zahlt, befiehlt. Und muss befehlen können. Aus gutem Grund: Die Eigentümer tragen die letzte Verantwortung. Sie haften mit ihrer Existenz.
Roger Köppel in der WeWo7.10, Seite 5.
GV bestimmt Entschädigungen von VR und GL
Der Kompromiss [Blocher/Minder] sieht vor, dss künftig die Generalversammlungen über die Gesamtbezüge der Verwaltungsräte und der Geschäftsleitungen bestimmen dürfen. (...) In Lohnfragen hat sich jüngst die Unsitte verbreitet, dass die Verwaltungsräte möglichst hohe Managersaläre genehmigen, um selber noch mehr für sich abzuzweigen.
Roger Köppel in der WeWo7.10, Seite 5.
Nicht gefallen tut mir die einjährige Wiederwahl des Verwaltungsrats. Das ist zu kurzfristig um Auswirkungen in strategischen Entscheidungen beurteilen zu können.

Dienstag, 26. Januar 2010

Blairs Verdienst für eine Rede

Der britische Ex-Premier Tony Blair hat bei einer Hedge-Fund-Firma eine 90-minütige Rede zur weltpolitischen Lage gehalten - und dafür 340'000 Franken kassiert.
Blick am Abend vom 26.01.10 zitiert The Independent

Sonntag, 24. Januar 2010

Ärtzelöhne

  • Hausarzt FMH: 195'000 CHF
  • Durchschnitt aller Ärzte: 215'000 CHF
  • Neurochirurg: 390'000 CHF
  • Radiologe: 380'000 CHF
  • Augenarzt: 340'000 CHF
Chrisine Brand in der NZZaS vom 24.01.10, Seite 21.


Und das ganze wird finanziert durch die immer steigenden Krankenkassenprämien!

Samstag, 16. Januar 2010

unbrauchbare Armutsdefinition

Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos): 55,3% des mittleren Einkommens
  • Eine Person mit weniger als 2200 Franken pro Monat.
  • Ein Paar ohne Kinder mit weniger als 3550 Franken pro Monat.
--> 700'000 bis 900'000 Menschen in der Schweiz leben unter dieser Armutsgrenze.

OECD-Norm: 50% des Medianeinkommens
  • Eine Person mit weniger als 1869 Franken pro Monat.
  • Ein Paar ohne Kinder mit weniger als 2803 Franken pro Monat.
Mal abgesehen davon, dass das Leben in der Schweiz nicht überall gleich teuer ist, sind beide Ansätze unbrauchbar, da sie relativ zur Vermögensverteilung in der Gesellschaft sind. Somit wären in einer Gesellschaft von ausschliesslich Milliardären und Millionären selbst immer noch über ein Fünftel „verarmt“. Deshalb empfiehlt es sich, die Armut an bestimmten Bedürfnissen und Leistungen anzuknöpfen:

Gemäss SchKG-Limiten des Grundbedarfs: „unpfändbares, garantiertes Existenzminimum“:
  • Alleinstehende Person: 1100 Franken.
  • Kinderloses Paar: 1550 Franken.

Zum anderen werden die Sozialpropagandisten der Skos nicht müde, immer neue Genüsse und Wünsche zum unbedingten Grundbedarf jedes menschlichen Daseins zu erklären. Als „situationsbedingte Leistungen“, die öffentlich finanziert werden müssen, gelten etwa: Handy, Ferienreise, neue Turnschuhe, periodische Ummöblierung, Koran-Unterricht, Kino, Konzert, Auswärts-Essen oder selbst der Besuch der schönen Van-Gogh-Ausstellung.


Die sieben edelmütigen Mitglieder der Caritas-Geschäftsleitung liessen sich 2008 mit 1.06 Millionen Franken entschädigen, was, vor Spesen, einem Durchschnittseinkommen von mehr als 151'000 CHF entspricht.

Urs Paul Engeler in der WeWo1.10, Seite 14f.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Resultate 2. Quartal 2009

CS: 2.2 Mrd. CHF Neugeld, Reingewinn 1.57 Mrd. CHF; niemand vom höchsten Management im Mutterschaftsurlaub

ABB: Reingewinn -31%, Umsatz -12%; CEO Schweiz im 4 monatigen Mutterschaftsurlaub
Für einmal konnte sich die CS glücklicherweise von dem Titel "Beliebtester Arbeitsgeber für Frauen" lösen...

btw: Goldman… announced that it had earmarked $11.4 billion so far this year to compensate its workers. At that rate, Goldman employees could, on average, earn roughly $770,000 each this year.

Stellenwechsel der Vermögensverwalter

Es gibt zwei Gründe, warum Vermögensverwalter eine Bank verlassen:
Entweder, sie bekommen anderswo ein besseres Angebot.
Oder sie haben kein Vertrauen in die Strategie.
Michael Herbst, Morningstar-Analyst in der NZZaS vom 19.05.09, Seite 28.

Dienstag, 16. Juni 2009

Lohnschere 2008



  1. Credit Suisse 195

  2. Novartis 177

  3. ABB 158

  4. Roche 135

  5. Zurich 98

  6. Nestlé 83

  7. Lindt 83

  8. SwissLife 54

  9. UBS 51
http://www.travailsuisse.ch/de/system/files/Beilagen+2009.pdf