Quelle: NZZaS vom 20.05.2012
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Montag, 21. Mai 2012
Samstag, 24. März 2012
Lehrer-Lehre
Die Vernachlässigung der Praxis-Ausbildung an den Pädagogischen Hochschulen bildet den Hauptgrund für das Versagen heutiger Lehrer-Ausbildung. Dies auch deshalb, weil sich das Studium an den Pädagogischen Hochschulen den zweifelhaften Ruf erworben hat, damit auf billigstem Weg zu einem akademischen Titel zu kommen. Wer seine AusbildungsLehrgänge den Minimalisten öffnet, darf sich nicht wundern, wenn sein Institut in Misskredit gerät.
Die bewährten Lehrerseminare wurden geopfert. Über 150 Jahre wurden auf diesem Weg unsere Primarlehrerinnen und Primarlehrer ausgebildet: praxisnah, mit musischem Schwerpunkt und ohne akademischen Ballast, der ohnehin in der Ausübung des Berufes nicht gefragt ist.
«Lehrer-Lehre»
Im Zentrum dieser Ausbildung steht das Erlernen des Handwerks «Schule geben». In der Lehrer-Lehre werden angehenden Lehrkräften Klassenführung, Stoffvermittlung und Bewährung im schulischen Umfeld – etwa gegenüber disziplinarischen Problemen – vermittelt.
Angehende Lehrer sollen je in ihren Schulhäusern während vier Wochentagen im Einsatz stehen. Dazu wird jedem angehenden Lehrer ein persönlicher Mentor aus dem Ausbildner-Team zugeteilt. Die Ausbildung der Neulehrer erfolgt an jeder Schule durch ein Team von berufserfahrenen Lehrern, die – selber weiterhin als Klassenlehrer tätig – die Verantwortung über die Ausbildung des Lehrer-Nachwuchses an ihrer Schule übernehmen. Für das nötige theoretische Wissen können im Rahmen der Lehrer-Lehre Kurse an bestehenden Hochschulen oder Fachschulen eingerichtet und besucht werden. Die Pädagogischen Hochschulen werden durch diese praxisorientierte Form der Lehrer-Ausbildung überflüssig.
Peter Keller im SVP Klartext vom März 2012
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Sonntag, 22. Mai 2011
PHZ verleiht günstigste Bachelors
[Eine Gruppe um Ulrich Schlüer] fordert eine härtere Selektion der Studierenden und die Ausrichtung des Studiengangs zu einer "Führungsausbildung". Der Besuch der Pädagogischen Hochschule habe den Ruf, der günstigste Weg zu einem akademischen Titel zu sein, sagt Schlüer. Sie sei zu einem Auffangbecken für Minderqualifizierte und Minimalisten geworden.Michael Furger in der NZZaS vom 22.5.11, Seite 13.
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Montag, 16. Mai 2011
Schweizer Leherlöhne
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Samstag, 6. November 2010
Zurück zu einer konservativen Schulpolitik
Hier bin ich der Meinung der SVP:
- Fokussierung auf messbare Leistungen
- Mundartunterricht, seperaten Deutschunterricht für Fremdsprachige, im Kindergarten nur Mundart.
- Stopp bei der Integration von schwachen Schülern (Der Einbzug schwacher Schüler senkt das Klassenniveau, kein integrativer Unterricht)
Lehrermangel: Die SVP will Teilzeitstellen im Lehrerberuf abschaffen. FDP, SP und CVP wollen bessere Berufsperspektiven und mehr Quereinsteiger. Die SP fordert zudem höhere Lehrerlöhne. CVP und FDP kritisieren wie die SVP die Akademisierung der Lehrerbildung.In Anlehnung an Michael Furger und Markus Häfliger in der NZZaS vom 24.10.2010, Seite 11.
Frühe Bildung: Die SVP wehrt sich gegen die Frühförderung und gegen die Basisstufe (Verschmelzung von Kindergarten und Schule). SP und CVP setzen auf die frühe Förderung und die Basisstufe. Die FDP ist bei der Basisstufe skeptisch.
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Mittwoch, 11. August 2010
Gölä sagt, wie's ist
vergleichbar mit Jimy Hofer.
Ich bin stolz, was unsere Grosseltern für das Land geleistet haben. Doch die heutige Generation werkt alles wieder zu Boden.Gölä im Sonntagsblick vom 08.08.2010
Die Schweiz ist überbevölkert, der Platz wird eng. Man muss die masslose Einwanderung stoppen, sonst platzt das Land aus allen Nähten. Immer mehr Einwanderung heisst auch immer mehr AHV, IV und andere Sozialausgaben.
Unsere Gefängnisse gleichen Hotels. Die Sträflinge haben ein bequemes Bett, drei Mahlzeiten und zig TV-Programme, um sich abzulenken. Das schreckt doch keinen ab. Bei schlimmen Verbrechen wie Kindesmissbrauch oder Mord bin ich auch für die Todesstrafe. Mit einer Kuscheljustiz verhindern wir keine Verbrechen.
Burkas gehören nicht hierher. Wenn eine Schweizerin in ein islamisches Land reist, soll sie sich auch nicht oben ohne an den Strand legen. Man muss sich an die Sitten des Landes anpassen, sonst hat man dort nichts zu suchen.
Wir haben zu viele Theoretiker, Pädagogen und Psychologen, die alles totreden. Die wirklichen Probleme werden auf diese Art nicht gelöst.
Viele Eltern sind mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert, weil sie zu sehr mit sich selbst und den eigenen Problemen beschäftigt sind. Also überlassen sie alles den Pädagogen. Doch die dürfen auch nicht mehr durchgreifen. Wenn ich mal richtig frech gegen einen Lehrer war, dann gabs halt einen Chlapf. Heute würde dies gleich einen riesigen Aufschrei geben. Statt dem Schüler würde der Lehrer bestraft.
Donnerstag, 11. März 2010
CH-Ferienbudget

Quelle: Repräsentative Meinungsumfrage LINK/505 Interviews; Umfrage der Coopzeitung
Und jetzt meine wilde Unterstellung: Lehrer befinden sich doppelt so häufig im obersten Drittel, was ihr Ferienbudget anbelangt.
Was gibt es, wenn ein Lehrer von einer Strassenwalze überfahren wird? - Einen Ferienprosepkt.
Montag, 21. Dezember 2009
Lehrer: Teilzeitjob für Frauen
So viele Lehrer wie heute gab es noch nie. Im Kanton Zürich zum Beispiel hat sich ihre Zahl innert 50 Jahren fast vervierfacht. Die Zahl der Schüler hingegen stieg nur um 50 Prozent. Und dennoch fehlt es an allen Ecken und Enden an Pädagogen, vor allem für die tieferen Niveaus auf der Oberstufe.
Nur noch ein Drittel der Schweizer Primar- und Sekundarlehrer arbeitet zu mindest 90 Prozent. Der Lehrerberuf ist zu einem Teilzeitjob geworden, vor allem für Frauen. 75 Prozent der Volksschullehrkräfte sind weiblich. (...) Die Generation der männlichen Lehrer mit Vollzeitpensum verschwindet allmählich.
Michael Furger in der NZZaS vom 13.12.09, Seite 24f.
Samstag, 24. Oktober 2009
übereifrige Opferhelfer und Claudio Rossi
Am 20. September 2004 wurde Rossi verhaftet, am 25. März 2009 hat ihn das Luzerner Kriminalgericht von Schuld und Strafe freigesprochen.
Profil Rossi: 38 Jahre alt, Kleinklassenlehrer im Emmener Schulhaus Rüeggisingen, Einzelgänger, schwere Herzkrankheit seit Geburt, "Wenn für andere das Leben nach Feierabend erst richtig beginnt, ist er geschafft, geht früh zu Bett." und Mitglied einer evangelischen Freikirche.
Ein unsympathisches Bild: Kein Mitleid mir asozialen Gläubigen. Es geht mir auch weniger um ihn, als um die "übereifrigen Opferhelfer"
Die entscheidensten Aussagen über die sexuelle Belästigung stammen von zwei Mädchen, Zwillingen, Töchtern einer alleinerziehenden Dominikanerin, welche seit Jahren vom Frauenhaus betreut wird, und von einem Jungen.
Gemeinsam ist allen vier Kindern, dass sie wegen psychischer oder schulischer Probleme einer Kleinklasse zugeteilt wurden. Sie schrieben in einem Aufsatz, wie schrecklich Rossi sei. Die Aufsätze gelangten an die Schulleitung und diese wendet sich an die Rechtsauskunft und der Kinder
Profil Rossi: 38 Jahre alt, Kleinklassenlehrer im Emmener Schulhaus Rüeggisingen, Einzelgänger, schwere Herzkrankheit seit Geburt, "Wenn für andere das Leben nach Feierabend erst richtig beginnt, ist er geschafft, geht früh zu Bett." und Mitglied einer evangelischen Freikirche.
Ein unsympathisches Bild: Kein Mitleid mir asozialen Gläubigen. Es geht mir auch weniger um ihn, als um die "übereifrigen Opferhelfer"
Die entscheidensten Aussagen über die sexuelle Belästigung stammen von zwei Mädchen, Zwillingen, Töchtern einer alleinerziehenden Dominikanerin, welche seit Jahren vom Frauenhaus betreut wird, und von einem Jungen.
Gemeinsam ist allen vier Kindern, dass sie wegen psychischer oder schulischer Probleme einer Kleinklasse zugeteilt wurden. Sie schrieben in einem Aufsatz, wie schrecklich Rossi sei. Die Aufsätze gelangten an die Schulleitung und diese wendet sich an die Rechtsauskunft und der Kinder
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Freitag, 28. August 2009
Donnerstag, 23. Juli 2009
überholte Lernmethoden
Nur die Schule meint noch: "Hier, du allein, und wenn es eine Prüfung gibt, dann darfst du nicht zum Nachbarn schielen." Anstatt dass man sagt: "Diskutiert, wie man das lösen kann." Wenn ich mit Managern rede, habe ch weniger Probleme, verstanden zu werden, als wenn ich bei einer Leherfortbildung bin. Die kapieren, was sich ändern muss, damit wir Menschen kriegen, die in die Lage versetzt werden, die heutigen komplexen Probleme überhaupt noch denken zu können. Was für uns Sinn macht, lernen wir besser. Wenn wir bloss auf die nächste Prüfung büffeln, verpufft alles.
Georg Feuser, Sonderpädagogik-Professor im Interview mit Jojakim Cortis in der WW26.09, Seite 48ff
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Dienstag, 25. März 2008
Schule ist normativ
Die Schule muss normativ wirken.Den Schnöseln müssen Werte vermittelt werden, welche die Grundlage unserer Kultur bilden. Mit diesem Verständnis steigt die Wahrscheinlichkeit, friedlich zusammen leben zu können. Zu den "nicht verhandelbaren Grundwerten" zählt der Lehrerverband:
Beat W. Zemp, Präsident des Dachverbands der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer in der NZZaS vom 23.3.08, Seite 15.
- Freiheit des Individuums
- Gebot der Chancengleichheit
- Prinzip des Ausgleichs zwischen Bedürftigkeit und Überfluss
- Garantie der körperlichen und seelischen Unversehrtheit
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