Art. 8 des Parlamentsressourcengesetzes sieht vor, dass Parlamentarier, die bei einer Abwahl oder einem Rücktritt «keinen gleichwertigen Ersatz für das Einkommen als Ratsmitglied erzielen», eine sogenannte «Überbrückungshilfe» zugesprochen erhalten.Namensliste inkl. Parteizugehörigkeit und früherer Tätigkeit bitte hier posten.
Wer immer also nach der politischen Karriere in Bern weniger verdient als vorher, hat einen gesetzlichen Anspruch auf weiterlaufende Zahlungen aus der Bundeskasse. Seit dem Jahr 2003 hat rund ein Dutzend ehemalige Parlamentarier von diesem goldenen Fallschirm à la bernoise Gebrauch gemacht.
Kostenpunkt: 520 000 Franken, bezahlt von den (Ab-)Wählern und Steuerzahlern.
Philipp Gut in der WeWo19.11, Seite 17.
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Samstag, 14. Mai 2011
Verarmte Politiker wären der beste Beweise für das Versagen ihrer Politik
Das Parlamentsressourcengesetz» (PRG) regelt Einkommen und Entschädigungen der National- und Ständeräte.
Freitag, 11. Juni 2010
Entlöhnungen für Parlamentarier
Die Erhöhungen der Bezüge, die die Parlamentarier sich selbst gewähren, sollten wie in den USA erst für die folgende Legislatur gelten. Der Griff in die Kasse des Volks würde so unattraktiver. Und diese Bezüge sollten nicht per Sitzungstag, sondern pauschal für ein Jahr gelten. Dann würde die Lust afu PUKs und unendlich lange Kommissionssitzungen sofort enden.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 06.06.2010, Seite 34
Montag, 8. Februar 2010
169'000 CHF
Diesen Betrag für Spesen und Taggelder verrechnete der Basler SP-Nationalrat Andreas Gross 2008 dem Bund wegen seines Europamandats. Er ist damit der teuerste Parlamentarier der Schweiz und verrechnete viermal mehr als sein Europaratskollege Dick Marty (FDP).
20min
Tags:
Europa,
Kosten,
Linke,
Parlamentarierentschädigungen,
SP
Donnerstag, 17. Januar 2008
Ausblick Albisgüetli
So wie einige der Apple-Keynote nach eifern, tun dies andere dem Albisgüetli. Die diesjährige Tagung dürfte besonders interessant werden, Stichwort "Oppositionskurs".
Hier meine (und teilweise auch Roger Köppels) Schätzungen, wo die Schwerpunkte liegen könnten:
Hier meine (und teilweise auch Roger Köppels) Schätzungen, wo die Schwerpunkte liegen könnten:
- Schweizer Steuersystem: sowohl interkantonal, wie auch international (Steuerstreit mit der EU)
- Tauglichkeit unserer Sozialwerke infolge der erweiterten Personenfreizügigkeit
- Macht und Kontrolle der Bundesstaatsanwaltschaft
- Parlamentarierentlöhnung
Mittwoch, 26. Dezember 2007
Blocher zu seiner Abwahl
Also zu erfolgreich die Meinung der Wähler realisiert?Wenn ich nach dem Eintritt in den Bundesrat mich sofort angepasst hätte, ohne eine eigene Meinung zu vertreten und ohne Dinge in Frage zu stellen, wäre es anders gelaufen. Das machen Bundesräte relativ oft und nennen es Kollegialität.
Die Vorwürfe sind: zu dominant in der Regierung gewesen. Zu viel SVP-Gedankengut auch. Was soll ich mir vorwerfen? Ich habe nicht mit Brachialgewalt regiert, sondern mit Argumenten.
Zur Konkordanz
Die SVP ist als grösste Partei mit 29 Prozent aus den Wahlen hervorgegangen. Sie bekommt zwei Bundesräte. Aber ist das noch Konkordanz, wenn man einen, der für die grösste Partei steht, aus dem Bundesrat entfernt? Um den Sitz mit einer Person zu besetzen, die die Partei nicht als Bundesrätin wollte, nur um zu behaupten, dass man Konkordanz ernst nehme! Das sind Politikspiele. (...) Scheinkonkordanz ist das richtige Wort.zukünftiger Themenfokus
- Steuern
Man nimmt den Bürgern immer mehr Geld weg, um immer mehr Geld zu verteilen. Das ist Politiker-, nicht Volksinteresse. Also muss man dies bekämpfen.
- Fremdbestimmung durch EU
Es gibt immer mehr völkerrechtliche Bestimmungen, bei denen niemand mehr weiss, wer eigentlich Recht setzt.
- Parlamentarierentschädigungen
Aber das Parlament hat sich verschlimmert. Es besteht aus vielen Berufsparlamentariern und produziert eine riesige Gesetzesmaschinerie.
-
Was werden die nächsten grossen politischen Konflikte sein?
Die IV-Vorlage. Man strebt einen untragbaren Kompromiss an. Zweitens stehen uns im Sozialbereich Konflikte bevor: Sanierung der Sozialwerke ohne höhere Abgaben. Da wird die Partei unerbittlich sein müssen. Dann kommt die Personenfreizügigkeit.
Christoph Blocher interviewt von Roger Köppel und Markus Somm in der WW51/52.07, Seite 14ff.
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