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Freitag, 11. Juni 2010

Entlöhnungen für Parlamentarier

Die Erhöhungen der Bezüge, die die Parlamentarier sich selbst gewähren, sollten wie in den USA erst für die folgende Legislatur gelten. Der Griff in die Kasse des Volks würde so unattraktiver. Und diese Bezüge sollten nicht per Sitzungstag, sondern pauschal für ein Jahr gelten. Dann würde die Lust afu PUKs und unendlich lange Kommissionssitzungen sofort enden.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 06.06.2010, Seite 34

Mittwoch, 23. Januar 2008

"eine grosse Liebe zum Einzelfall"

Peter Schneider probiert Verallgemeinerungen zu vermeiden:
Und zwar nicht allein wegen der unsympathischen Wichtigtuerei und der Enge der Weltanschauung, die in solchen Floskeln, Denk- und Textbausteinen zum Ausdruck kommt. Man wird nicht nur blind gegenüber der Welt, wenn man in allem nur etwas völlig Singuläres erblickt; sondern eben auch dumm, wenn man alles, dem man begegnet, nur als Verkörperung eines längst bestätigten Allgemeinen betrachtet.

Ich will keineswegs die Vorteile einer statistischen Betrachtungsweise irgendwelcher Phänomene leugnen, sondern nur darauf hinweisen, welche Verluste an Erkenntnis darin liegen, wenn man stets nur auf dasselbe im Verschiedenen achtet. Man verpasst das Besondere, das jeden Fall auszeichnet.
Da könnte ich mir noch eine Scheibe von abschneiden!
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wird das Staunen das Privileg des Ungebildeten: Der Laie staunt, der Fachmann erkennt das Allgemeine im Besonderen.
Peter Schneider im Tagi vom 23.1.08, Seite 58.
Das, gekoppelt mit der Aufforderung zum Beweis, welche einem in die Niederungen der Statistik verschleppt, führte zu meinem Blogging-Stil. Den könnte ich mal überdenken... Vielleicht schon rein aus rechtlichen Gründen ("Persönlichkeitsverletzung", Plagiate, etc.)