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Montag, 28. März 2011

IB-Gehälter: cost-revenue-ratio

Hier der Pro-Kopf-Personalaufwand im Verhältnis zum Pro-Kopf-Gewinn:
  • UBS Investmentbank: 3,1 zu 1
  • Credit Suisse Investmentbank: 2,3 zu 1
  • Goldman Sachs: 1,8 zu 1
  • JP Morgan Investmentbank: 1,4 zu 1
  • BarCap: 1,2 zu 1
  • Deutsche Bank Investmentbank: 0,9 zu 1
  • RBS Investmentbank: 0,8 zu 1.
Der Durchschnitt lag bei 1,4 zu 1.

Samstag, 8. Januar 2011

7 Todsünden sind top aktuell

  • Fresslust
  • Habsucht (oder Geiz)
  • Hochmut
  • porneia (Unzucht)
  • Zorn
  • Eitelkeit
  • Dämon des Überdrusses, Mittagsdämon, Trägheit
  • Traurigkeit
Euagrios Pontikos, 345-399

Überwindung dieser Todsünden durch "Hungern, körperliche Anstrengung, Einsamkeit, das Singen von Psalmen, aber auch die intensive Beschäftigung mit der Heiligen Schrift.

Papst Gregor I. übernahm seinen Katalog und der populären Zahl wegen nur sieben Todsünden. Den achten Dämon von Pontikos, die Traurigkeit, liess er fallen.

Die Furcht vor dem Fegefeuer ist weg, die Laster sind es nicht. Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte leiden mehr Menschen an Übergewicht als an Hunger. Völlerei wird zum globalen Wohlstandsboten. Pornografie steht im Internet für jeden und allzeit zur Verfügung. Die Gier der Banker nach Millionenboni ist sprichwörtlich geworden. «Eigenschaften wie Habgier, Neid oder Völlerei sind zu Triebfedern des kapitalistischen Wirtschaftssystems geworden», schreiben die Berner Ausstellungsmacher.
Peter Keller in der WeWo42.10, Seite 50ff

Montag, 2. August 2010

Banker Typologisierung

Bank of America Merrill Lynch

Keep to the guys who are based in the main financial centers, as the others can be a little rough around the edges. If you are looking for alife-long commitment, then these guys are generally not your best bet. The Merrill set, in particular, have been known to stray. Relationships can be very intense, yet of relatively short duration. These guys often have low boredom thresholds.

Barclays Capital

These guys are pretty smart, and are usually quite happy to splash their cash, bearing in mind uncle Bob Diamond is always happy to dish out big bonuses each year-end. Be a little careful, however, especially with the bankers who came over from Lehman - some of those guys had a lot of their net worth invested in that firm, and aren't now as well off as you might expect.

Citi

Those Citi boys are really quite a decent lot. Your mother would like them. They are generally respectful and are into commitment. You'll know where you stand. The only downside, however, is that they can be boringly conventional.

Commerzbank

If going out with a 'jack-the-lad' type appeals to you, then you should probably go hunting at Commerzbank. These guys might not earn the most money, but generally they have great sense of humours and enjoy a good night out. The downside is that your Commerzbank man might well prefer to be at Upton Park or Stamford Bridge, rather than at home having a romantic evening in with you.

Credit Suisse

Family men. Dull, but worthy. If it's a secure home and quiet family life you want, go fishing in the Credit Suisse pool. But it may be more exciting watching paint dry.

Deutsche Bank

Cool, polished, and debonair. Deutsche Bank man has the look (and feel) of James Bond about him - except the guys from Essex. In fact, you are probably better off searching out an Italian or US soulmate from the German bank (the place is full of them). It might take you a little longer to reel them in, but it will be worth it. And Italian bankers from Deutsche make the best lovers.

Goldman Sachs

What can you say about Gold man ? If you can bag him, you are in a no lose situation, although he is generally cautious, and wary of ladies who might see him as a meal ticket (which he is). And remember, those canny Goldman types always hedge their risks, so they probably have stashes of cash secreted away, and you'll never find out how much they are truly worth (and neither will your lawyer!).

Jefferies & Co

The firm might be a relatively small one, but these guys aren't small in any way. Generally tall and imposing, they are casual yet sophisticated. Many have huge packages (they do well at bonus time too). Intelligent and high-minded, the only downside is that they can be a little intimidating for a girl on the make.

JPMorgan

Imagine a firm full of little Jamie Dimons. Exquisite. OK, so there are a few Tesco Tonys (and Willy Wal-Marts) scattered around the firm, but JPMorgan men are the guys that will generally sweep you off your feet. If you are playing for keeps, look no further than Jamie's finest - each built in his image, and comes with a money-back guarantee!

Morgan Stanley

If you find a Morgan Stanley banker who is rich, free and single, you'll need to snap him up quickly. Girls put their names down early for these White Shoe boys. But be careful - you will have to pass the 'Mummy' test on both counts - you'll need to come from good stock to gain the approval of the family, and be made of stern stuff yourself, as babies are likely to come off the production line in quick succession following marriage.

Societe Generale

A glint in the eye, a warm French smile. Oodles of charm and fantastic sex. But your SocGen dream man will probably turn out to be happily married too.

UBS

Surprisingly adventurous and open-minded, UBS soulmates are generally good fun to be with. You'll need to be selective, however, as they are a mixed bunch. Keep away from the ones who might be into leather and latex though (unless that's really your thing).

Quelle

Samstag, 22. Mai 2010

Prostitution - ein harter Job

Ethnologin Alice Sala arbeitete 6 Monate am Empfang in einem Massagesalon.
Der Arbeitstag einer Prostituierten dauert 8 bis 10 Stunden, doch nur davon sind dem Sex gewidmet. Sie empfängt höchstens fünf Kunden pro Tag, meistens zwischen zwei und vier. Die restliche Zeit verbringt sie am Telefon, um ihre Kunden an sich zu binden.
Jaja, ganz streng, schon wahr...
Es ist ein hartes Leben. Nicht unbedingt, weil die Prostitution zu Opfern abartiger Männerphantasien werden, sondern weil es sich um eine stigmatisierende Tätigkeit handelt, von der man niemandem erzählen kann. Man muss über ein enormes Selbstvertrauen verfügen, um dieses Doppelleben auszuhalten, das zu den belastensten Elementen des Berufs zählt.
20min vom 14.5.10, Seite 6.
Und wie stigmatisierend ist es heute, Banker zu sein? Ohhh, die armen... ts!

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Wirtschaftsuni-Bank-Kokain

An renommierten Wirtschafts-Unis wird nach Insiderinformationen bereits viel Kokain konsumiert. Kokain scheint die Risikofreude dann nach und nach zu verstärken. Wer also eine Karriere als Banker ins Auge fasst, hat gute Chancen, sich früh zum Kokain hingezogen zu fühlen.
Boris Quednow im Interview von Martin Helg in der NZZaS vom 13.12.09, Seite 75f.

Dienstag, 27. Oktober 2009

glücklich sein

Was heisst für mich Glück? Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich marschiere zum Beispiel sehr gern um den Greifensee. Es regnet, und ich setze mich in Niederuster auf eine Bank. Dort gibt es keinen Kiosk, wo man Wienerli kaufen kann. Ich esse sie im Regen - und bin glücklich.
Hans Vontobel, 92, der älteste Banker der Schweiz, im Interview mit Christian Dorer und Daniel Imwinkelried in der MZ vom 24.08.09, Seite 3.

Donnerstag, 2. April 2009

Ärtzestreik

Mit den Demonstrationen wollen die Hausärtze die Rechtsgrundlage aufrecht erhalten, welche ihnen ihre teuren Praxislaboratorien erhalten. Es geht also um eine mögliche Lohneinbusse:
Ein Hausarzt verdient heute gegen 200'000 Franken. Ein Spezialist verdient das Doppelte. Man müsste also diese Lohnunterschiede verflachen, ein Ansatz, bei dem auch die Krankenkassen sofort mitspielen würden. Doch das hat die Ärtzelobby bisher erfolgreich verhindert. Sie will mehr Geld für alle, Kostenexplosion hin oder her.
Kurt W. Zimmermann in .ch vom 2.4.09, Seite 13.
Nachdem über die Gehälter der Banker hergezogen wurde, muss sich die Öffentlichkeit über die Entlöhung der "Götter in Weiss" bewusst werden. Diese werden nicht durch freiwillig zahlende Kunden finanziert, sondern durch staatliche Regulatorien und obligatorischen Abgaben: Verbot von Parallelimporten, immer teurer werdende obligatorische Krankenversicherung, Ärtzezwang für Krankenkassen, etc. DAS geht gar nicht.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Steuern auf Ressourcen

Ich habe schon einmal erwähnt, dass es unfair ist, auf Arbeit und Leistung eine Steuer zu erheben. Damit betraft man jene, die sich eigentlich vorbildlich benehmen und faule Profiteure werden damit indirekt belohnt. Steuern, im Sinne eines anreizbeeinflussenden Maluses, sind dort zu erheben, wo sie von "schlechtem" Handeln abhalten sollten.

Da nun aber schwierig die Arbeitslosen besteuert werden können und die Arbeitssamen steuerfrei leben dürfen, empfiehlt es sich bei den Ressourcen anzusetzten. Jener, der mehr Ressourcen verbraucht, zahlt mehr Steuern. Das wäre ein super Ansatz. Die Arbeitenden zu besteuern war keine durchdachte Idee. Wären Ressourcen steuerpflichtig, wären die richtigen Anreize geschafft, nachhaltig und bewusst zu leben. btw: Bauern dürften dann mal ordentlich abdrücken und Banken wären auf einen Schlag fast steuerfrei :-)

Mittwoch, 2. April 2008

Finanzkrise

Was ist passiert?
Politik des billigen Geldes: Liquiditätsspritzen, Zinssenkungen
--> Geldmenge steigt
--> Inflation, Konjunkturabkühlung oder sogar Rezession.
Oder ist die Inflation gar nicht so schlimm, bzw. in Kauf zu nehmen?
Ein Prozent Inflation ist volkswirtschaftlich weniger dramatisch als ein Absturz des globalen Bankensystems.
Rudolf Strahm, Preisüberwacher, SP
Warum?
Die Subprime-Krise ist nur die Folge davon, dass viele Amerikaner jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben. Selbst die Regierung gab mehr aus, als ihr zustand. (Roubini)
Warren Buffet verdeutlichte vor vier Jahren in seiner Parabel "Squanderville [Verprasserstadt)] versus Thriftville [Sparerstadt]" die Rolle der USA seit den siebziger Jahren: "Aus einem vermögenden Nettoinvestor sei sein Land zu einem armen Schlucker geworden."

Wie weiter?
  • Weitere teure, staatliche Liquiditätsspritzen und so Banken entgegen den Marktprinzipien künstlich aufrecht erhalten?
  • Exporthilfe (Vorschlag Buffet)
  • Oder wie in Schweden in den 70ern: Der Staat kauft die Banken auf anstatt faule Kredite, von denen niemand weiss, was sie wert sind. Wenn es den Banken einmal wieder besser geht, kann sie der Staat immerhin abstossen und Geld daraus machen. (Roubini)

Denn so geht es sicher nicht:
Von den Gewinnen haben die Banker masslos profitiert, während die Verluste von den Banken, sprich von den Aktionären und in letzter Konsequenz sogar von den Steuerzahlern, getragen wurden. (Roubini)

Dass der Staat und damit der Steuerzahler für die Sünden der bonusgetriebenen Bankiers geradestehen müssen, sei verheerend, lautete der Tenor, und der Schweizer Ökonom Thomas Straubhaar brachte es in deutschen Medien plakativ auf den Punkt: "Damit sollen Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden.
Claude Baumann und Lukas Hässig in der Weltwoche 13.08 und im Interview mit Nouriel Roubini, Seite 48ff.