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Sonntag, 25. März 2012

Zerbrechlichkeit und Austauschbartkeit von Beziehungen

Wir sind wie Menschen, die unter Beruhigungsmittel stehen: Durch die Droge "Unverbindlichkeit" schützen wir uns vor Enttäuschungen und Abstürzen, aber auch vor der emotionalen Intensität, die das Leben doch erst lebenswert machen. 
Eva Illouz

Irgendwann kommt der Moment der realen Begegnung, mit all den Regeln, die das Spiel zwischen Verliebten so mühselig und süss machen, und mit all der Regellosigkeit. 
David Signer in der NZZaS vom 18.3.12, Seite 68f.

Freitag, 9. März 2012

Eigenschaften des Traumpartners

Was Frauen an Männern suchen:
  • 91.4% Charme und Humor
  • 80.1% sehr seriös und niveauvoll
  • 69.3% kinderlieb und familienorientiert
  • 64.5% guter Liebhaber und auf Dauer treu
Was Männer an Frauen wünschen:
  • 73.4% romantisch und zärtlich
  • 71% gute Liebhaberin
  • 69.9% gutes Aussehen
  • 64% unternehmenslustig und kontaktfreudig
  • 84% intelligent
  • 32.6% akzeptieren eine beruflich erfolgreichere Frau neben sich
Studie von ElitePartner basierend auf einer Umfrage unter 12‘000 Frauen und Männer

Donnerstag, 8. März 2012

Profiling "Frau in den besten Jahren"

Sie wurden im Valley geboren. Nette Gegend... Hidden Hills, Calabasas oder etwas in der Art? Ihr Vater war ein durchschnittlicher Geschäftsmann. Mutter war eine Hausfrau. Sie wollten nicht so weit weg auf's College, also gingen Sie auf die USC. Auf die UCLA? Nein, nein... S-C, S-C? Sie hatten eine ernsthafte Beziehung am College, er machte Schluss und heiratete die Nächste. Sie arbeiteten zwischenzeitlich in der Personalabteilung. Sie hatten von Beziehungen die Nase voll und legten etwas Gewicht an. Sie schauten sich um und sahen, wie all Ihre Freunde jemanden hatten und bald heiraten würden, Sie wollten das Gewicht wieder loswerden, gingen ins Fitnessstudio, wurden süchtig, sind dort etwas gejoggt. Sie wollten arbeiten. Starteten vielleicht Ihr eigenes Party-Geschäft, bildeten sich ein, Sie wären schlecht dran. Aber was Sie wirklich machen wollten? Zu Hause sitzen, auf der Couch, mit einem Trottel Reality-TV gucken, während er Sie beobachtet, wie Sie wieder fett werden. Jetzt geben Sie mir den Blick, als ob ich Ihre Katze gefingert hätte.
Hank Moody analyisert Meredith in Pilot of Californication

Samstag, 24. Dezember 2011

Die 3 grössten Irrtümer in langandauernden Partnerschaften

Wenn man von den grössten Irrtümern in langdauernden Partnerschaften sprechen will, würden wir drei Punkte nennen:
  1. die ­Phase des Verliebtseins als einen Dauerzustand zu nehmen. 
  2. Darauf zu hoffen, dass der andere sich ändert. 
  3. Den Partner ­verantwortlich zu machen für das eigene Glück und das Wohlbefinden.
Doris, zitiert von Franziska K. Müller in der WeWo50.11, Seite 74

Donnerstag, 3. November 2011

Liebe, Sex, Nutten und Pfarrer

Liebe besteht aus:
  • sexuellem Begehren
  • emotionaler Zuneigung
  • tiefem Vertrauen
  • uneingeschränkter Verantwortung.
Fehlt eine der Strömungen, ginge es gerade noch. Fehlten zwei, ist [die Beziehung] am Ende – sagte ihm eine weise Frau.
 
Sexuelle Dauerbeziehung  
Das Geheimnis jener Paare, die viele Jahre lang erregend miteinander verkehren, scheint darin zu liegen, dass sie durch eine milde perverse Inszenierung wirksam aufeinander bezogen und miteinander verbunden sind, am wirksamsten, wenn sie es gar nicht wissen. Erotik wäre dann die mehr oder weniger stabile Überbrückung existenzieller Abgründe mithilfe gemeinsamer Fetischisierungen. 
Prostitution
Die Verhältnisse, in denen wir leben und arbeiten, sind prostitutiver Natur: Wir sind käuflich und werden gekauft, manche körperlich, manche seelisch, viele moralisch, alle geistig. Wir bieten feil, werfen weg, nehmen, lassen nehmen. Auch deshalb werden Ekel und Abscheu auf die Huren projiziert. Ihre Arbeit aber wird benötigt; in unserer Sexualkultur sind Dauerbeziehungen nicht ohne Prostitution zu denken. Ausserdem hat jedes Triebwesen eine Leiche im Keller. Deshalb sei bigotten Heuchlern aus einem besseren Schauspiel zugerufen: Was geisselt ihr die Hure, peitscht euch selbst!
Katholische Kirche
In ihren zölibatär-männlichen Einrichtungen haben sich mehr sexuell unreife und perverse Missbrauchstäter versammelt als in jeder anderen Männer-Organisation.
 
Volkmar Sigusch, Sexualforscher, in einem Arikel von David Signer in dr NZZaS vom 30.10.2011, Seite 84.

Dienstag, 16. August 2011

Beziehung mit einer Minderjährigen

Man denkt also vor allem an die Liebesgeschichten von Männern mit Mädchen, mit Pubertierenden, mit Minderjährigen – und empfindet ein doppeltes Unbehagen. Nach dem Gesetz ist solche Liebe zwar nicht strafbar: Boettichers Freundin war älter als 14, es gab kein Ausbildungs- oder Abhängigkeitsverhältnis und es handelte sich nicht um Prostitution. Aber es fällt bei so einem Altersunterschied schwer, an eine ebenbürtige Beziehung zu glauben, an die Freiheit der Wahl von beiden Seiten, daran, dass auch nicht im geringsten Zwang, Vorteilsnahme oder Missbrauch im Spiel waren. Einerseits.

Gleichzeitig gilt – und auch das löst Unbehagen aus: Kaum eine Beziehung ist restlos ebenbürtig, und die Liebe ist noch im hohen Alter oft eher eine unreife als eine reife Angelegenheit. Eine 15- oder 16-Jährige ist außerdem kein Kind mehr. Warum soll sie nicht mit einem 40-Jährigen glücklich sein – und sei es für eine kurze Zeit? Liebe ist voller unmoralischer Komponenten: eine Verrücktheit, ein Wahnsinn.

Sex hat mit Vernunft erst recht wenig zu tun, er enthält nicht nur Momente der Zärtlichkeit, sondern auch der Gewalt, bei Gleichaltrigen wie bei Partnern mit großem Altersunterschied. Ja, es gibt den gesellschaftlich sanktionierten Sexismus, der älteren Männern jüngere Geliebte eher verzeiht (und lüstern „Skandal“ schreit) als den „entsorgten“ älteren Ehefrauen die amour fou mit einem 17-Jährigen. Ja, es gibt die Notwendigkeit von Gesetzen, die die Freiheit der Liebe einschränkt, zum Schutz der Schwächeren, der Zöglinge, die sich im Zweifel nicht wehren können gegen Lehrer oder Internatsleiter, ältere Cousins oder den eigenen Vater. Aber es gibt auch die unvermeidliche Portion Willkür bei solchen Gesetzen: Manche 14-Jährige ist mündiger, erwachsener, sexuell reifer als andere mit 16. Auch wenn das im Einzelfall zur Tragödie führen mag: Es geht nicht anders, der Gesetzgeber muss eine Altersgrenze ziehen. Den Schwächeren zuliebe

Christiane Peitz auf Cicero

Freitag, 5. August 2011

Unabhängigkeit in einer Beziehung

Meiner letzten Freundin habe ich immer alles erzählt. Paare müssen miteinander reden. Ich glaube, selbst sogenannt stabile Liebesbeziehungen laufen heute anders als früher. Das Konzept der Ehe ist überholt.

Ich sehe Paare, die auf der Plage den ganzen Tag miteinander kein Wort reden. Menschen, die eine rein strategische Beziehung führen, vielleicht weil sie Kindern haben oder aus finanziellen Gründen. Ich will nicht wie diese Paare enden, unglücklich aneinandergekettet.

Man darf sich nicht einschränken lassen. Man muss seine Passionen ausleben, die Ehe ist nicht die Krönung des Lebens. Anderseits soll man sich auch nicht gleich scheiden lassen, wenn die Frau einen Seitensprung macht. Erotische Abenteuer gehören nun mal zum Leben.

Und die Eifersucht? Der Mensch seht sich doch nach einer verlässlichen Partnerschaft, nach etwas Ruhe in den Sturmfluten der Liebe.
Es gibt keine Ruhe. Ich sehe die Ehe als etwas Aktives. Man erobert gemeinsam die Welt, man reist, erlebt Abenteuer. Man ist zusammen und gleichzeitig bleibt man unabhängig. Ich kann nicht leben ohne das Gefühl der Unabhängigkeit. Sonst hätte ich einen anderen Beruf gewählt, die Hälfte des Jahres möchte ich machen, was ich will. Diesen Winter reise ich mit einem Kumpel zum Surfen nach Australien. Nein, meine Unabhängigkeit lasse ich mir nicht nehmen.

Möchten Sie Kinder?
Klar möchte ich eines Tages Kinder. Aber ich kann auch Kinder haben, ohne dass sie mich daran hindern, die Welt zu entdecken oder in anderen Städten zu leben.

Damien, 30, ist Bademeister in Nizza, im Interview von Miklos Gimes im Magazin 27/2011, Seite 10.

Freitag, 17. Juni 2011

Ehe als Antithese zum Individualismus

Ständig und in allen Bereichen wird uns suggeriert, es gebe noch Anderes, Neues, Besseres auszuprobieren. Die verbindliche, für immer angelegte Partnerschaft steht im krassen Gegensatz dazu; die Ehe ist die eigentliche Antithese zum Individualismus. Das Resultat aus diesem Widerspruch sind hohe Scheidungszahlen und komplizierte Kinderbetreuungs-Situationen.
Markus Häfliger in der NZZaS vom 12.6.11, Seite 17.

Samstag, 5. März 2011

Gründe nörgelnder Frauen

  1. Körperliche Überlegenheit der Männer: Was Kraft für einen Mann, ist Nörgeln für eine Frau.
  2. Schlechtes Gewissen erzeugen: einmal ausgelöst, wirkt dieses wie eine elektronische Fussfessel. Es braucht die Wärterin, die den mann davon erlöst: Nur Sie kann die Absolution erteilen.
  3. Ausdruck eigener Unzufriedenheit, verbunden mit Langeweile: Dampf ablassen vom unzufriedenen Gemüt, Ablenkung.
Männern bleibt nichts anders übrig, als Prellbock zu spielen. Im Moment des Nörgelns sucht Ihre Partnerin nämlich keinen Gentleman, sondern eine Grenze - einen Fels in der Brandung.

Rainer Grunert im Blick am Abend vom 18.2.11, Seite 13.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Das Sex-Schwangerschaft-Ehe-Dilemma

Aus dem Mama-Blog vom Tagi
So funktioniert Sex-Ökonomie. Mit der Ehe hast du ein geschlossenes System. Die Frau kontrolliert das Angebot, und weil der Mann für ständige Nachfrage sorgt, kann sie den Preis dafür beliebig erhöhen. Am Schluss ist Sex ein Zahlungsmittel und das war noch nie besonders sexy. Jedenfalls nicht für die Frau (Freundin B).

Schwangerschaft ist körperlich eine ganz grosse Belastung, die lange und oft permanent sichtbar bleibt. Umgekehrt ist Aussehen mehr mit dem Selbstwertgefühl verknüpft als viele zugeben. Es ist nicht einfach Eitelkeit, sondern Teil des sich selber Mögens und Liebens. Das temporäre Dasein als trächtige Kuh schlägt da schon eine Delle ins Selbstbewusstsein. Es gilt also auch, das Selbstbewusstsein als Frau (nicht als Mama) wieder aufzubauen. Wenn das gesellschaftliche Umfeld dann aber die Wahrnehmung vermittelt, dass frau nun mutter ist, und nicht mehr Frau, wird das etwas schwieriger. (Katharina)

Eigentlich einfach nur ein traumatisches Schockerlebnis meine Ehe. Nur die Jahre, bevor ich schwanger wurde, die waren schön. Habe es bis heute nicht verkraftet. (Esther - in den Kommentaren zum zweiten Artikel).



„Unter vier Augen erzählen auch viele Männer, dass ihre Frau vor der Ehe/vor den Kindern eine Granate war im Bett, nun aber nur noch ein Blindgänger.“

„Es stellt sich schon die Frage, ob der Sex vor der Ehe von den Frauen einfach als Speck verwendet wird, um die Mäuse zu fangen….“

„Wir Männer warten ja seit jahrtausenden auf ein Elixier, dass die Frauen scharf macht, sowies wir täglich sind..“



Die Hausfrauen-Ehe führt bei einer Scheidung direkt in den Ruin, wissen wir doch. Wie kann man ein solches Modell trotzdem propagieren? Das ist schon fast wie Russisch Roulette, auch wenn es “nur” um die finanzielle Existenz geht.



das ganze Problem auf zwei Zeilen zusammengefasst:
- Frauen wollen Sex, weil sie etwas haben oder erreichen wollen.
- Männer wollen Sex, weil sie Sex wollen.
Das ist auch der Grund, warum Frauen irgendwann keine Lust mehr haben auf Sex: sie haben bekommen, was sie wollten,
Und das ist auch der Grund, warum Männer nicht aufhören, Sex zu wollen.


Lösung I:
An alle grossen Jungs, die hier leiden: Frauen wollen begehrt und erobert werden, spielt das Spiel weiter, welches Ihr spieltet, als ihr “sie” angebaggert habt, und es funktioniert (höchstwahrscheinlich). Keine Frau geht gern mit ihrem Kumpel in die Heia. Ein Mann, der im Trainer vor der Kiste Sport schaut, und dann kommt ihm in den Sinn, “es” wäre nun auch noch toll, und dann der Griff an einschlägige Stellen bei der besseren Hälfte – das funktioniert nicht.

Also, himmelt Eure Frauen an, und zwar nicht nur fünf Minuten vor dem wie seit 10 Jahren vollzogenen GV , macht Komplimente, ermuntert sie, sich im Alltag schön zu machen, überseht die neue Frisur nicht, geht mit ihr in den Ausgang. Das turnt an. Die trockene Frage “hast Du Lust?” hingegen, wenn frau gerade endlich die Jungmannschaft im Bett hat, die könnt Ihr vergessen. Frauen müssen sich bei einem Mann als Frauen fühlen, wenn sie Lust haben sollen. (Cara Mia)
Lösung II:
Ihre kurze, aber steile Karriere als Liebespaar war in eine zweifache Elternschaft gemündet und daselbst versandet. Unter dem Druck der Kinderaufzucht hätten sie sich kontinuierlich voneinander entfremdet und schliesslich nur noch in einer Art Wohngemeinschaft zusammen gelebt. Es kamen sporadisch aussereheliche Partner auf beiden Seiten dazu, und nach eingehenden Gesprächen seien sie zum Schluss gekommen, dass sie nicht mehr als Liebespaar, sondern nur noch als Freunde zusammen sein möchten. Natürlich hätte man sich trennen können, aber die Umstände erschienen zu fragil, um den Stress mit Wohnungssuche, Betreuungsfrage, Gütertrennung und so weiter verkraften zu können. Also beschlossen sie, die Ehegemeinschaft weiter zu führen, aber das Liebesleben outzusourcen.(...) Sie habe, sagte die Mähnenfreundin, mit dem Vater ihrer Kinder viel durchgemacht und sie beide stünden sich dadurch nach wie vor sehr nahe.
Michèle Binswanger

Sonntag, 9. Januar 2011

Scheidungspartys und das Wesen der Ehe

So sind sie, die Frauen. Erst angeln sie sich mit allen Tricks einen Mann, dann schwören sie ewige Treue und Liebe bis in den Tod. Dann entdecken sie seine Mängel, reichen die Scheidung ein – und feiern wilde Partys, als hätten sie im Lotto gewonnen.

Wieso feiert man mit Freundinnen Befreiung von einer Institution, die man einmal mit Glückstränen umarmt hat? War man eine liebesblinde Idiotin, die sich von Rührung und Romantik einlullen liess? Oder ist es vielmehr so, dass «der schönste Tag im Leben» ziemlich schnell zu einer lästigen Bindung mit Ausbruchsfantasien geworden ist, wenn er den Klodeckel nicht runterklappt?

Die Eheklippen, die unsere Grossmütter mit tapferem Lächeln umschifften, weil Treue Charakter verriet und Moral und Durchhaltevermögen für die Ehe wichtiger waren als heisser Sex, werden heute als zu strapaziös empfunden. Nicht nur ist die Geduld kürzer als ein Werbespot geworden, auch das Schamgefühl ist geschrumpft. Heute wird alte Liebe verraten und Triumph genauso wie Niederlage öffentlich zelebriert. Denn was man vor 30 Jahren noch als schuldhaftes Versagen sah, über das vielleicht eine Zeit reflektiert werden sollte, wird zum weiblichen «Freudenfest» für die Freiheit vom Joch der dysfunktionalen Ehe umfunktioniert.

Sabine Reichel in der WeWo42.10, Seite 53.

Samstag, 6. November 2010

katholische Kirche verteilt Kondome


Aktion der Katholischen Kirche Luzern:
Vergessen ist ansteckend. Schütze deinen Nächsten wie dich selbst.
Auf eine hunderprozentige Treue zu vertrauen, ist keine realistische Position.
Florian Glohr, Sprecher der Katholischen Kirche Luzern
Basiert nicht auch die religiöse Vorstellung (oder sogar auch noch die rechtliche?!) auf der Illusion der "100%-igen Treue" (gemäss Kirchensprecher) bis ans Ende der Tage?!

Dienstag, 7. September 2010

Elins Gefühle nach Tigers Untreue

Elin Nordegren über Ihre Gefühle nach der Trennung von Tiger Woods
  • Ich bin durch die Hölle gegangen.
  • Es ist schwer vorstellbar, dass das Leben, das du geführt hast, sich als Lüge entpuppt.
  • Ich habe Phasen von Fassungslosigkeit, Schock, Wut und Trauer durchlebt
  • Es war hart, aber es hat mich nicht umgebracht. Ich fühle mich stärker, als ich mich je gefühlt habe.
Anna Blume im Blick am Abend vom 26. August 2010, Seite 17.

Fühlt sich so wohl auch ein Mann nach Jahren der Monogamie?

Dienstag, 17. August 2010

10 Habits of Happy Couples

  1. Go to bed at the same time
  2. Cultivate common interests
  3. Walk hand in hand or side by side
  4. Make trust and forgiveness your default mode
  5. Focus more on what your partner does right than what he or she does wrong
  6. Hug each other as soon as you see each other after work
  7. Say “I love you” and “Have a good day” every morning
  8. Say “Good night” every night, regardless of how you feel
  9. Do a “weather” check during the day
  10. Be proud to be seen with your partner

von Mark Goulston

Montag, 2. August 2010

Banker Typologisierung

Bank of America Merrill Lynch

Keep to the guys who are based in the main financial centers, as the others can be a little rough around the edges. If you are looking for alife-long commitment, then these guys are generally not your best bet. The Merrill set, in particular, have been known to stray. Relationships can be very intense, yet of relatively short duration. These guys often have low boredom thresholds.

Barclays Capital

These guys are pretty smart, and are usually quite happy to splash their cash, bearing in mind uncle Bob Diamond is always happy to dish out big bonuses each year-end. Be a little careful, however, especially with the bankers who came over from Lehman - some of those guys had a lot of their net worth invested in that firm, and aren't now as well off as you might expect.

Citi

Those Citi boys are really quite a decent lot. Your mother would like them. They are generally respectful and are into commitment. You'll know where you stand. The only downside, however, is that they can be boringly conventional.

Commerzbank

If going out with a 'jack-the-lad' type appeals to you, then you should probably go hunting at Commerzbank. These guys might not earn the most money, but generally they have great sense of humours and enjoy a good night out. The downside is that your Commerzbank man might well prefer to be at Upton Park or Stamford Bridge, rather than at home having a romantic evening in with you.

Credit Suisse

Family men. Dull, but worthy. If it's a secure home and quiet family life you want, go fishing in the Credit Suisse pool. But it may be more exciting watching paint dry.

Deutsche Bank

Cool, polished, and debonair. Deutsche Bank man has the look (and feel) of James Bond about him - except the guys from Essex. In fact, you are probably better off searching out an Italian or US soulmate from the German bank (the place is full of them). It might take you a little longer to reel them in, but it will be worth it. And Italian bankers from Deutsche make the best lovers.

Goldman Sachs

What can you say about Gold man ? If you can bag him, you are in a no lose situation, although he is generally cautious, and wary of ladies who might see him as a meal ticket (which he is). And remember, those canny Goldman types always hedge their risks, so they probably have stashes of cash secreted away, and you'll never find out how much they are truly worth (and neither will your lawyer!).

Jefferies & Co

The firm might be a relatively small one, but these guys aren't small in any way. Generally tall and imposing, they are casual yet sophisticated. Many have huge packages (they do well at bonus time too). Intelligent and high-minded, the only downside is that they can be a little intimidating for a girl on the make.

JPMorgan

Imagine a firm full of little Jamie Dimons. Exquisite. OK, so there are a few Tesco Tonys (and Willy Wal-Marts) scattered around the firm, but JPMorgan men are the guys that will generally sweep you off your feet. If you are playing for keeps, look no further than Jamie's finest - each built in his image, and comes with a money-back guarantee!

Morgan Stanley

If you find a Morgan Stanley banker who is rich, free and single, you'll need to snap him up quickly. Girls put their names down early for these White Shoe boys. But be careful - you will have to pass the 'Mummy' test on both counts - you'll need to come from good stock to gain the approval of the family, and be made of stern stuff yourself, as babies are likely to come off the production line in quick succession following marriage.

Societe Generale

A glint in the eye, a warm French smile. Oodles of charm and fantastic sex. But your SocGen dream man will probably turn out to be happily married too.

UBS

Surprisingly adventurous and open-minded, UBS soulmates are generally good fun to be with. You'll need to be selective, however, as they are a mixed bunch. Keep away from the ones who might be into leather and latex though (unless that's really your thing).

Quelle

Samstag, 10. April 2010

monogames Beziehungsmodell

Die Liebe ist etwas Lebendiges. Sie fordert Verschiedenes zu verschiedenen Zeiten. Meiner Meinung nach ist das weitverbreitete monogame Beziehungsmodell aus reiner Bequemlichkeit dermassen populär und auch weil sich Paare gerne gegenseitig etwas vormachen. Verharrt man in der quasi romantischen Vorstellung, dass einem ein einziger Mensch alles geben kann und muss, kommt es zwangsläufig zu einem Bruch. Man scheitert an den Vorstellungen der idealisierten Liebe, die gar nicht unserer inneren Wirklichkeit, sondern einer gesellschaftlichen Konditionierung entspricht.
Samuel Widmer, 61, Psychiater, lebt mit zwei Partnerinnen und zehn Kindern zusammen, in der WeWo14.10, Seite 66.

Donnerstag, 8. April 2010

Liebe vs. Wollust

Wenn ich Fortbildungen mit Ärzten und Ärztinnen mache, frage ich sie oft am Anfang: «Was ist Sexualität?»
Sexualität ist eine hormonell bedingte, biologische Eigenschaft des Menschen; ein ureigener Trieb, der, wie eine Triebfeder, nach Erfüllung drängt.

Sexualität ist wie ein grosses Landgut mit Garten, dunklem Wasser, Blumen. Sie ist wie ein Wald, in dem ich sowohl einen Rosengarten als auch wilden Dschungel finden kann.»
Welche Antwort kommt eher von Männern und welche von Frauen?
Und die eine ist gesellschaftliche verpönt und die andere wird immer noch glorifiziert. Hier müsste die Emanzipation mal ansetzen!
Die Liebe ist das weisse Schaf, die Wollust das schwarze Schaf. Die Diskriminierung der Wollust geht auf das Christentum zurück. Von Augustin an wurde die Lust assoziiert mit Unreinheit, Ekel, List des Teufels, Finsternis, Verdammnis, Hölle. Das wirkt bis heute nach.
Claus Buddeberg im Interview von Kai Michel in der WeWo12/10

Sonntag, 28. Februar 2010

Männer lieben leidenschaftlicher

Um zu verstehen, warum Männer sich leichter verlieben als Frauen, muss ein weiterer Aspekt berücksichtigt werden: Spielen für die Frau die Ressourcen eines Mannes sowie seine ehrenwerten Absichten die entscheidende Rolle (sein Aussehen ist nicht ganz so wichtig) und lassen sich diese kaum beim ersten Date kritisch prüfen, ist für den Mann – aus evolutionärer Perspektive – die Fruchtbarkeit der Frau das ultimative Kriterium. Und dafür liefern Frauen dem Männerauge genügend Hinweise: glatte Haut, glänzendes Haar, attraktives Gesicht, günstige Körperfettverteilung, ein bestimmtes Taille-Hüft-Verhältnis. Da ist es für Männer einfach, sich auf den ersten, spätestens auf den zweiten Blick zu verlieben.

Männer pflegen ein leidenschaftliches Verständnis von Liebe, während Frauen auf ein eher kameradschaftliches Konzept setzen.
Beverley Fehr in „The New Psychologie of Love“.

Männer, die sich leicht verlieben, sind so gesehen das Produkt weiblicher Wünsche.
Kai Michel in der WeWo6.10, Seite 40f.

Freitag, 1. Januar 2010

beschränktes Interesse

An Frauen interessiert mich nur der Körper, ich war noch nie in eine verliebt. Die Anziehungskraft ist rein physischer Natur.
Lady Gaga

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Motivation für weibliche S...

Lust oder Bestätigung, Pflichtgefühl oder Rache, Egoismus oder Mitleid...

Neu ist, dass die Komplexität der sexuellen weiblichen Psychologie eindeutig bewiesen ist. Lange nämlich haben Forscher bloss über die sexuelle Motivation der Frauen gemutmasst, und die gründete, wo sonst, in Liebe und Hingabe. Neu ist also auch, dass man sie überhaupt so direkt danach befragt. Und dass Frauen sich wiederum trauen, ihre (niederen) Treibe so unbekümmert auszuleben und auch noch so offenherzig darüber zu sprechen.
Carole Koch in der NZZaS vom 4.10.09, Seite 72.