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Sonntag, 13. November 2011

Verdingkinder

Ihr Schicksal war in vielen Fällen hart. Was ihnen widerfuhr, entspricht nicht unbedingt aktuellen Vorstellungen eines kindgerechten Lebens. Dennoch wirkt der nachgereichter moralische Eifer schal. Wofür werden die damaligen Behörden verdammt? Weil sie Kinder von meist armen Eltern, die als nicht fähig erachtet wurden, den Nachwuchs angemessen zu ernähren und zu erziehen, in Pflegefamilien unterbrachten - nicht zum Spielen, sondern zum Arbeiten. Oft handelte es sich um Waisen oder Scheidungskinder, die keine elterliche Obhut mehr hatten. Sie sollten der Allgemeinheit nicht zur Last fallen, sondern lernen, sich selber durchs Leben zu schlagen. Kein unvernünftiger Grundsatz.

Philipp Gut in der WeWo45.11, Seite 11.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Zeitgemässe Formen des Zusammenlebens

Neue Ausgangssituation
Globalisierung, Individualisierung, Liberalisierung, Multioptionsgesellschaft, Konsumwelt, Lebensgenuss, Entfaltung, Selbstverwirklichung, Erwartungen, Angebot, exzessive Selektion
Ist es nicht Wahnsinn, die Institution Ehe auf so etwas Unfassbares und Flüchtiges wie die Liebe gründen zu wollen? Oder, wie es Hondrich formuliert: das Beständigste auf das Vergänglichste, das Alltägliche auf das Ausseralltägliche, das Reale auf das Romantische zu bauen? "Liegt hier", fragt er sich, "ein grundlegender Konstruktionsfehler moderner Gesellschaften vor?"
  • Ehe: Bund fürs Leben, exklusive Zweierbeziehung, Utopie der totalen, ausschliesslichen Liebe
  • Serielle Monogamie
  • Offene Beziehung
  • Polyamoristen: Quadratur des Kreises: sexuelle Freiheit und die Wärme einer Partnerschaft, Treue gegenüber mehreren Personen, keine "Ich will dich ganz für mich oder gar nicht"-Liebe, sinnliche Liebe lässt sich nicht auf eine Person beschränken.
Treue: Ideal und doch realitätsfremd (Die Zeit)
Die westliche Strenge im Ahnden von Untreue stellt weltweit eher einen Sonder- als einen Normalfall dar.
Pamela Duckermann in der kulturvergleichenden Untersuchung "Fremdgehen"
 
Im Gegensatz zu früher stellt bei uns der Seitensprung eben mittlerweile nicht nur einen gesellschaftlichen Verstoss dar, den es nach Möglichkeit zu verstekcen gilt, sondern auch einen psychologischen Makel. Wir haben die klassisch-bürgerliche Ächtung des Fehltritts so verinnerlicht, das wir sogar bei einem unverheirateten Paar heute strengere Massstäbe anlegen, als das früher bei Eheleuten der Fall war. Der Ehebrecher muss sich heute nicht nur moralische Vorhaltungen gefallen lassen, sondern auch Fragen nach seiner Reife, seiner Beziehungsfähigkeit oder gar nach einer allfälligen Sexsucht.
David Signer in der NZZaS vom 24.04.2011, Seite 73f.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Pakistaner stürzen sich auf Engländerinnen


In Derby wurde eine Bande von neun Männern für Delikte wie Vergewaltigung, Geschlechtsverkehr mit Kindern, Körperverletzung und Kinder-Pornographie verurteilt. Betroffen sind mindestens 27 Opfer im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. 
„The Times“ fand insgesamt 17 Prozesse seit 1997, in denen 56 Männer für diese Art von Bandenkriminalität verurteilt worden waren. Unter den 56 Tätern fanden sich nur 3 Weisse, die Mehrheit der 50 Muslime stammte aus dem pakistanischen Milieu. Die jungen Mädchen wurden jeweils mit Alkohol und Drogen gefügig gemacht; anschliessend wurden sie unter älteren Verwandten und Bekannten zum sexuellen Missbrauch herumgereicht.
Die Täter denken weisse Mädchen hätten eine lockerere Moral und seien weniger wert als pakistanische Mädchen. Das ist eine Art von Rassismus und daher verabscheuungswürdig.Mohammed Shafik, Leiter einer muslimischen Jugendorganisation.
Martin Alioth in der NZZaS vom 16.1.11, Seite 5.

Donnerstag, 15. September 2011

Köppel zu Breivik

Nachsicht vs. Kompromisslosigkeit
Die Ironie liegt darin, dass der selbsternannte Gerechtigkeitsritter in seinem Vernichtungsfeldzug gegen die multikulturell verweichlichte Gesellschaft am Ende selber von deren Toleranz und Milde profitiert: Dem Mörder drohen nach den sanften norwegischen Gesetzen voraussichtlich nur 21 Jahre Haft.

Intelligenz und Wahnsinn
Intelligenz und Irrsinn gehen Hand in Hand. (…) Der von Breivik zitierte «Unabomber» Ted Kaczinsky war promovierter Mathematiker mit Harvard-Abschluss. Kreativität, Intelligenz und Wahnsinn schliessen sich nicht aus.

Notwendiger Diskurs und moralische Zensur
Der Fall Oslo wird mit Sicherheit dazu führen, dass die Diskussion über solche Fragen wieder stärker tabuisiert und mit dem Rückgriff auf Antirassismusnormen auch kriminalisiert werden wird. Die Linke wird den abscheulichen Massenmord dazu nutzen, um die bürgerlichen Protestparteien in Misskredit zu bringen. Man wird darauf setzen, dass die Probleme verschwinden, wenn nur nicht darüber geredet wird. Es wäre die ganz falsche Reaktion. Auch wenn man Breivik zu viel der Ehre antut, wenn man seine angeblichen Motive für bare Münze nimmt: Es gibt in Europa einen sich aufstauenden Unmut, der mit der unbewältigten Zuwanderung aus muslimischen und/oder afrikanischen Ländern zu tun hat. Es ist gefährlich, diesen Unmut zu verdrängen.

Die Lösung heisst nicht Unterdrückung der Debatte, sondern ein möglichst offenes und vielfältiges Gespräch über die Probleme. Wer kritisch über Zuwanderung redet, ist noch kein Breivik, sondern einfach ein besorgter Mensch, der die Probleme nicht unter den Teppich gekehrt haben möchte.

In Norwegen ist es schon immer heikel gewesen, kritisch über Aspekte der muslimischen Religion zu sprechen. Wer das tat, musste sich Islamophobie und Rassismus vorwerfen lassen.
Bruce Bawer in der WeWo30/31.11, Seite 16ff.

Political Correctness und Bürgerferne
…die Weigerung der etablierten Parteien, die von ihren Wählern stark empfundenen Probleme im Zusammenhang mit der Migration – und hier besonders im Zusammenhang mit dem Islam – zur Kenntnis zu nehmen. Die Folgen einer jahrzehntelang fahrlässig-verantwortungslosen Zuwanderungspolitik sind spürbar und real. Es geht nicht um Wahnvorstellungen Einzelner, sondern um ein weitverbreitetes Unbehagen, dessen sich das Establishment nicht annehmen will.

Ohnmacht und kein Gehör
Wenn schon, wäre Breivik das Resultat einer Unzufriedenheit und Ohnmacht, die europaweit von der elitären, der Lebensrealität der Leute immer stärker entrückten politischen Klasse verursacht werden. Breivik ist die pervertierte Variante des europäischen «Wutbürgers». Damit ist die wachsende Zahl von Frustrierten und Alleingelassenen gemeint, die sich im normalen Politspektrum nicht mehr wiederfinden.

Roger Köppel in der WeWo30/31.11, Seite 5.

Videokommentar von Roger Köppel

Montag, 4. Juli 2011

Sexsucht gibt es nicht

...dass der Mensch sich punkto Sex selten so verhält, wie das moralische Empfinden es gern hätte? Der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei der Diagnose Sexsucht um die Pathologisierung eines Verhaltens handelt, das bis vor kurzem noch als Charakterschwäche durchging. Und das hat Folgen: Psychologen spezialisieren sich, es werden Programme und Sprechstunden angeboten, Selbsthilfegruppen werden formiert, vielleicht werden unheilbare Sexsüchtige bald auch eine IV beziehen dürfen.

Vom Dampfschiff aus gesehen handelt es sich hier um einen klassischen moralistischen Fehlschluss, was bedeutet, dass von einem Soll- auf einen Sein-Zustand gedeutet wird. Im Falle der Sexsucht heisst das, dass das moralisch wünschenswerte Verhalten, nämlich sexuelle Treue zum normalen und gesunden Verhalten gedeutet wird und alles, was davon abweicht, als pathologisch verstanden wird. Wenn notorische Fremdgeher wie Golfmillionär Tiger Woods, sich nachdem er erwischt wurde umgehend in eine Suchtklinik einliefern lässt, entspricht das einem öffentlichen Bussritual – ähnlich wie die koksende Kate Moss, die beim koksen erwischt wird und gleich ihre Rehab bucht, um danach geläutert wieder bei den Werbekunden anklopfen zu dürfen. Die Katholiken hatten die Beichte, in unserer säkularen Gesellschaft erlangen wir Absolution durch die Medizin.

Auch in Fachkreisen stösst die Modediagnose auf Skepsis. In seinem Buch «America’s War on Sex» kritisiert der US-Therapeut Marty Klein die Diagnose als moralischen Feldzug gegen den ganz normalen Sextrieb, der das wünschenswerte als normal hinstellt und alles, was abweicht als krankhaft. Dabei seien «gieriges Verlangen nach sexuellem Genuss und dunkle Phantasien Teil einer normalen Sexualität.» Für ihn ist klar, dass hinter der Trenddiagnose Sexsucht Moralapostel stehen, die «aus einem Verhalten, das sich in aller Regel völlig im Rahmen einer normalen Sexualität bewegt, eine Krankheit machen.»

Michèle Binswanger im Mamablog

Sonntag, 27. Februar 2011

Steuermoral

Aus Steueruntertanen müssen wieder Bürger werden.
Peter Sloterdijk

Die Steuermoral hängt wesentlich davon ab, wie sinnvoll die Bürgerinnen und Bürger die Verwendung der Mittel durch den Staat finden.

In Deutschland, noch mehr in Italien und anderen Ländern wird der Staat vor allem als Zwangsinstitution wahrgenommen; in der Schweiz hingegen besteht die Auffassung: «Wir selbst sind der Staat.»
Bruno S. Frey in der WeWo7.11, Seite 19.
Mitbestimmungsrechte <-- direkte Demokratie und Föderalismus

Donnerstag, 3. Februar 2011

Macht der Kapitalismus unsere Moral kaputt?

Wo immer der Kommunismus versucht wurde, endete es nicht nur bei Korruption und schlechten Produkten, sondern auch in Furcht, Apathie, Ignoranz, Unterdrückung und einem Grundmangel an Vertrauen. Die Sowjetunion und das China vor der Reform waren moralisch wie wirtschaftlich bankrott.
Ayaan Hirsi Ali

Für mein Verständnis ist das Ausmass von staatlichen Fürsorgeeinrichtungen in Westeuropa ausufernd und kontraproduktiv. Es lähmt wirtschaftliche Innovation und belohnt Abhängigkeit. Ein stark ausgebauter Sozialstaat kann Menschen geradezu ermutigen, vom Staat abhängig zu werden. In einer freien Marktwirtschaft dagegen, in der die Freiheit das oberste Gut ist, neigen die Leute dazu, kreativer und innovativer zu sein; in Sozialstaaten, deren Priorität bei der Gleichheit liegt, wird das natürliche Potenzial von Menschen pervertiert. Um erfolgreich zu werden, musst du eher lernen, «das System zu melken», als ein besseres Produkt zu entwickeln. Risiken werden vermieden, und der Verantwortung des Einzelnen wird entgegengearbeitet. Obwohl das System oberflächlich gerecht erscheinen mag, fördert es am Ende die Mittelmässigkeit und eine gewisse Opferhaltung.
Ayaan Hirsi Ali

Man muss sich nur das habgierige Verhalten jener staatlich geförderten Oligarchie ansehen, die heute über Russland herrscht. In so einem System muss die herrschende Clique sich nicht um ihren Ruf kümmern. Rohstoffreiche Länder wie Russland oder auch Saudiarabien generieren extremen Reichtum - ohne Rechenschaftspflicht gegenüber Mitarbeitern, Aktionären, Verbrauchern oder Wählern. Fast alle Nationen, die von den heutigen Rekord-Energiepreisen profitieren, nutzen ihren unverdient erworbenen Reichtum einzig, um ihre repressiven Regimes zu finanzieren. Diesen Nationen fehlen Anreize für moralisches Verhalten.
Garry Kasparow

Ja, der freie Markt kann den moralischen Charakter des Menschen beschädigen. Es liegt in unserer Natur, immer mehr zu wollen - und der freie Markt unterstützt dies. Er kümmert sich kaum um jene, die nicht mithalten können. Aber der Versuch zur Eindämmung dieser menschlichen Bedürfnisse und Wünsche führt zu noch grösseren Übeln.
Garry Kasparow

Die Charaktereigenschaften, die vom freien Markt am höchsten belohnt werden, sind unternehmerischer Mut, die Bereitschaft zu spekulieren und die Fähigkeit, Gelegenheiten zu ergreifen oder zu erschaffen. Es ist festzuhalten, dass das nicht die Eigenschaften sind, die konservative Moralisten am höchsten schätzen. Besonnenheit, Sparsamkeit und der Willen, in festgefahrenen Mustern weiterzumachen, mögen bewundernswerte Qualitäten sein, aber sie führen normalerweise nicht zu Erfolg im freien Markt. Tatsächlich können genau solche Eigenschaften bei volatilen Märkten den Ruin bedeuten.
John Gray

Homo homini lupus - der Mensch ist des Menschen Wolf - war die Regel und Altruismus die Ausnahme. Unter diesen Bedingungen ging es den Menschen mit dem am meisten ausgeprägten Überlebenswillen und den wenigsten moralischen Skrupeln am besten. Kein wirtschaftliches System kann jeden Aspekt moralischen Charakters fördern. Alle basieren zu einem gewissen Ausmass auf Motiven, die moralisch fragwürdig sind. Geiz und Neid mögen Laster sein, aber sie sind auch wirtschaftliche Stimulanzien.
John Gray

Aus dem Tagi-Magi vom 07.11.2008

Sonntag, 9. Januar 2011

Scheidungspartys und das Wesen der Ehe

So sind sie, die Frauen. Erst angeln sie sich mit allen Tricks einen Mann, dann schwören sie ewige Treue und Liebe bis in den Tod. Dann entdecken sie seine Mängel, reichen die Scheidung ein – und feiern wilde Partys, als hätten sie im Lotto gewonnen.

Wieso feiert man mit Freundinnen Befreiung von einer Institution, die man einmal mit Glückstränen umarmt hat? War man eine liebesblinde Idiotin, die sich von Rührung und Romantik einlullen liess? Oder ist es vielmehr so, dass «der schönste Tag im Leben» ziemlich schnell zu einer lästigen Bindung mit Ausbruchsfantasien geworden ist, wenn er den Klodeckel nicht runterklappt?

Die Eheklippen, die unsere Grossmütter mit tapferem Lächeln umschifften, weil Treue Charakter verriet und Moral und Durchhaltevermögen für die Ehe wichtiger waren als heisser Sex, werden heute als zu strapaziös empfunden. Nicht nur ist die Geduld kürzer als ein Werbespot geworden, auch das Schamgefühl ist geschrumpft. Heute wird alte Liebe verraten und Triumph genauso wie Niederlage öffentlich zelebriert. Denn was man vor 30 Jahren noch als schuldhaftes Versagen sah, über das vielleicht eine Zeit reflektiert werden sollte, wird zum weiblichen «Freudenfest» für die Freiheit vom Joch der dysfunktionalen Ehe umfunktioniert.

Sabine Reichel in der WeWo42.10, Seite 53.

Samstag, 8. Januar 2011

Unwort "Gerechtigkeit"

Von allen politischen Begriffen ist der der «Gerechtigkeit» darum der bösartigste, weil man ihn nicht einmal diskutieren darf, ohne niedergeschrien zu werden. So heilig ist er, nicht nur Linken und Pfarrern, sondern auch allen Menschen mit schlechtem Gewissen. Hinterhältig ist er, zweitens, weil er die Prinzipien entwertet, ohne die weder eine erfolgreiche Gesellschaft noch lebensfähige Individuen existierten: Wettbewerb und Lohn für Leistung.
Das Trugbild «Gerechtigkeit» gaukelt den Menschen vor, dass alle alles haben können – und haben werden, wenn man nur den Staat den Gutmeinenden übergibt. «Gerechtigkeit» ist die gemeinste Waffe aller Geldjäger: eine moralische Erpressung.
...eindeutig wettbewerbsorientierte Systeme. Dass die Modelle, die auf Leistung und Erfolg setzen, mit Komponenten des Ausgleichs abgefedert sein müssen, bestreitet heute niemand mehr. Aber sie dürfen, wie ausländische Beispiele warnen, ihren kompetitiven Charakter nicht verlieren.
Urs Paul Engeler in der WeWo42.10, Seite 11.

Mittwoch, 17. November 2010

staatlich verordnete Zwangssolidarität

In einem Staat, der die Steuerprogression kennt, gibt es bloss einen "moralischen Grundsatz", der zur Beschränkung der Anwendung der Steuerprogression dienen kann: Jene, die einen Steuersatz festsetzen, müssen auch diesen Steuersatz bezahlen.
Friedrich August von Hayek in der Zeitschrift "Schweizer Monatshefte", 1952.

Sloterdijk hat einen Weg skizziert, wie die Gesellschaft zum Weg der Gerechtigkeit zurückfinden könnte: durch die «Abschaffung der Zwangssteuern» - der Zwangssolidarität - und «deren Umwandlung in Geschenke an die Allgemeinheit». So utopisch dieser Vorschlag klingen mag, er trifft dennoch einen wesentlichen Punkt: Wer einen Viertel seines Einkommens oder mehr an den Staat abliefert, überlegt sich zweimal, ob er seine genuinen philanthropischen Neigungen ausleben will. Er fühlt sich anders als in den USA der moralischen Pflicht enthoben, der Gesellschaft freiwillig etwas von dem zurückzugeben, was er durch eigene Leistung, aber auch dank anderen Menschen und Glück erreicht hat. Seine gesellschaftliche Verantwortung hat er an den Staat delegiert.
René Scheu in der NZZaS vom 14.11.2010, Seite 21.

Dienstag, 15. Juni 2010

Verständnis mit muslimischer Frustration

Die ganze Welt fragt sich, warum ausgerechnet arabische Terroristen so gerne Selbstmordattentate begehen. Betrachten wir die Situation einmal näher: Sex vor der Ehe ist verboten. Es gibt keine Prostituierten. Alkohol ist verboten. Bars sind verboten. Fernsehen ist verboten. Internet ist verboten. Sport, Stadion, Parties usw: alles verboten. Ehebruch ist verboten. Schweinefleisch ist verboten. Überall Sand. Gegessen wird nur mit der rechten Hand, weil man sich mit der linken den Hintern abwischt (Klopapier ist verboten, als wäre das Leben noch nicht kompliziert genug). Es gibt kein Rasierzeug. Es gibt keine Duschen. Ausländische Musik ist verboten. Radio ist verboten. Gegrillt wird nur Eselsfleisch auf Kamelmist. Die Frauen tragen Kleider, die aussehen wie Säcke und sind immer verschleiert. Jemand anders sucht eine Ehefrau für dich aus. Und dann erzählt dir jemand auf überzeugende Art und Weise, dass du nach deinem Tod ins Paradies kommst, wo du alles kriegst, was du auf Erden nicht hattest..... JETZT VERSTEH ICH ES !!
unbekannter Autor

Samstag, 27. März 2010

Schwule Mitschuld an Massaker

Holland ist empört: Ein Ex-US-General behauptete gestern, das Massaker von Srebrenica sei nicht verhindert worden, weil schwule holländische Soldaten im Einsatz waren, was die Truppen-Kampfmoral schwächte.
rtlnieuws.nl aus Blick am Abend, vom 9.03.10, Seite 2.
Schwule und Frauen sollen ins Militär dürfen - aber nicht zu den Kampftruppen.

Mittwoch, 3. März 2010

Fremdgehen im internationalen Vergleich

USA:
Die Amerikaner gehen nicht mehr und nicht weniger fremd als Menschen anderer Industrieländer. In den USA gaben 3,9 Prozent der Männer und 3,1 Prozent der Frauen zwischen 14 und 49 Jahren an, im vergangenen Jahr mehr als einen Sexualpartner gehabt zu haben.
Fazit: In Europa und den USA liegt das Risiko, vom Ehepartner betrogen zu werden, bei rund 3 Prozent.

ABER: die grenzenlose moralische Entrüstung
  • 1973: 70%
  • 2004: 82%
...finden, dass Affären "immer ein Fehler" seien
Man kann abr mit Milde bei Eingeständnis rechnen, krank zu sein "Diagnose Sexsucht".

Togo. 37 Prozent hatten im letzten Jahr mehrere Sexpartnerinnen.
Afrika. Da wird zwar kaum über Sex und Liebe geredet - dafür um so mehr praktiziert. Nicht umsonst besteht die obere Hälfte der weltweiten Untreue-Statistik praktisch nur aus afrikanischen Ländern. In Afrika ist Polygamie weit verbreitet, aber es besteht ein fliessender Übergang zwischen Nebenfrauen, Freundinnen und Prostituierten. Eine Prostituierte kann zur Freundin werden, eine Freundin zur Frau. Irgendeine Art «Bezahlung» gehört sowieso immer dazu.

Franzosen geniessen, statt sich zu schämen, brüsten sie sich mit ihren Abenteuern.

Russland
Die Russen sehen im Seitensprung nicht etwa eine Gefährdung der Ehe, sondern den Garant für ihren Fortbestand.
Eine gute Liebesaffäre stabilisiert eine Familie. Durch neue Beziehungen lösen sich die ganzen Familienprobleme in Luft auf. Wenn man mit einer anderen Frau zusammen war, hat man Schuldgefühle gegenüber seiner Frau und fängt an, sie besser zu behandeln.
russischer Handelsvertreter
...was dann, so die Logik weiter gesponnen, dazu führt, dass auch die Gemahlin einen besser behandelt und aus der Abwärts- eine Aufwärtsspirale wird.

China
wo bis zu Maos Tod 1976 alles Erotische als bourgeois gebrandmarkt war. Heute ist in Städten wie Schanghai Romantik en vogue. Wer plausibel machen kann, dass er aus Leidenschaft fremdgegangen ist, kann mit Nachsicht rechnen.

Japan
Keine Doppelbetten, ehelicher Sex ausschliesslich zur Fortpflanzung. Nach Niederkunft: zieht die Mutter mit dem Kind ins Babyzimmer für die nächsten fünf, sechs Jahre.
Ehepaare entfernen sich im Laufe der Jahre oft so weit voneinander, dass ihnen Sex peinlich wird.
Eine Japanerin
Es gibt Männer, die der Ansicht sind, man solle Sex und Arbeit nicht nach Hause bringen.
Eine andere Japanerin
David Signer in der NZZaS vom 28.02.10, Seite 67f zitiert Pamela Druckerman: Fremdgehen. Die Regeln des Seitensprungs in aller Welt. Herbig, 302 S., Fr. 35.90.

Mittwoch, 1. April 2009

Klartext zu deutschen Steuerprinzipien

Sogar die Sozialisten begründen in der Arbeitswertlehre ein "natürliches Recht auf den Ertrag der eigenen Arbeit".

Es gäbe also ein moralisch gerechtfertigtes Eigentumsrecht, einen legitimen Anspruch auf Einkommen und Eigentum. Doch in Deutschland:
Der mutige Vorstoss des früheren Verfassungsrichters Kirchhof (1995), einen "Halbteilungsgrundsatz" grundgesetzlich zu verankern, also den Anspruch jedes Bürgers auf mindestens 50 Prozent seines Einkommens verbindlich zu machen, wurde von späteren Verfassungsrichtern nicht weiterverfolgt.
Die Enteignung durch den deutschen Staat ist nicht legitim, sie widerspricht freiheitlichen Konzeptionen und ist ungerecht.
Staaten ohne Gerechtigkeit sind nicht besser als Räuberbanden.
Augustinus in "De civitate dei"
  • 10% der am besten verdienenden Steuerpflichtigen bestreiten 55 % des Aufkommens der Einkommenssteuer.
  • Gleichzeitig bezahlen die unteren 50% auf der Einkommensskala bloss 5%, die untersten 20% praktisch nichts (haben aber trotzdem das gleiche Wahlrecht).
  • Inzwischen sollen 60% der Wahlberechtigten ganz oder teilweise auf Staatskosten leben.
  • Der Fiskus nimmt über die Steuern immer mehr ein (mehr als je zuvor) und dies bei gleichzeitiger Verschuldung!
Die skrupellosen Finanzminister der Hochsteuerländer nehmen eigentlich souveräne Staaten ins Visier.
Sie vergessen, dass ihre Steuerpolitik zur Steuerflucht führt, zur Arbeitsverweigerung, zur Schwarzarbeit ("das Steuerparadies des kleinen Mannes": aktuell ca. 340 Mrd. EUR = 15% des BSP) oder zur Auswanderung (Brain Drain). Der Staat beginnt selbst zu kriminellen Mitteln zu greifen und erwirbt wissentlich Diebesgut (Liechtenstein-DVD). Durch das Brechen der rechtsstaatlichen Prinzipien, verlässt er nach der Legitimität auch noch die Legalität.
Wenn der Staat die Steuermoral seiner Büger verbessern will, muss er die Moral seines Steuersystems verbessern, und dazu gehört zunächst die Achtung vor Eigentum, Freiheit, Arbeitsleistung und Privatleben seiner Bürger.
Gerd Habermann in der WW13.09, Seite 16f.

Buchtipp: "Der sanfte Verlust der Freiheit" von Paul Kirchhofs

Samstag, 7. Februar 2009

Zionismus, Deportation, Krieg und Hass

Ich habe ein Buch veröffentlicht, in dem ich aufzeige, wie die Zionisten unmittelbar vor und nach der Gründung Israels 1948 rund 60 Prozent der palästinensischen Bevölkerung vertrieben und deren Gesellschaft zerstört haben.

Wahr ist, dass bereits vor 1948 darüber nachgedacht wurde, alle Araber aus dem Land zu deportieren. Die Juden fürchteten, dass sie in Palästina weiterhin verfolgt werden könnten. Dann jedoch erwies sich der sichere Hafen Palästina als Illusion. Ben Gurion sagte: Es gibt für Juden nur Sicherheit, wenn man alle Araber aus dem Land bringt.

Manche Kritiker werfen Israels damaliger Führung eine ethnische Säuberung vor.
Dieser Ausdruck erscheint mir zu hart. Man sprach damals vom «transfer» der arabischen Bevölkerung. Bereits 1895 notierte Herzl, der Gründer der zionistischen Bewegung, in sein Tagebuch, man müsse die Araber wohl aus dem Gebiet eines künftigen Staates ausschaffen. 1937 sprach dann auch Ben Gurion am Zionistenkongress in Zürich vom «transfer» aller Araber aus dem Land. Und Chaim Weizmann wollte 1941 eine Million Araber aus Plästina in den Irak umsiedeln und dafür zwei Millionen jüdische Immigranten nach Palästina bringen.

In Israel leben 5,5 Millionen Juden. Gleichzeitig ist das Land von zirka 100 Millionen Arabern umgeben. Da ist es doch logisch, dass nicht wenige denken, die Juden würden längerfristig den Kürzeren ziehen. Sei es aus demografischen Gründen oder weil man eben irgendwann mal militärisch stärker sein wird.

Natürlich propagiert Mahmoud Abbas öffentlich eine Zweistaatenlösung. So lange er aber am Recht sämtlicher Flüchtlinge auf Rückkehr festhält, wird es diese Zweistaatenlösung nie geben. Und das weiss Abbas ganz genau. Deshalb spielt er dieses Doppelspiel. Abbas ist intelligent genug, um zu wissen, dass die Rückkehr der Flüchtlinge das Ende des Judenstaates bedeuten würde.

Wenn man sämtlichen palästinensischen Flüchtlingen die Rückkehr erlauben würde – und ich spreche hier von 4,5 bis 5 Millionen Menschen –, dann würde Israel sofort ein arabisches und kein jüdisches Land mehr sein. Israel wäre ein arabisches Land mit einer jüdischen Bevölkerungsminderheit.

Können Sie den Hass der Palästinenser auf Israel nicht verstehen?
Selbstverständlich kann ich das. Es ist natürlich, dass sie Israel hassen. Die Israeli haben sie damals enteignet, ihnen das Land weggenommen, das sie für ihres halten. Und die Israeli haben viele von ihnen getötet. Trotzdem glaube ich, dass dieser Hass nicht nur damit zu tun hat, wie Israel sich verhält.

Sie sprechen von muslimischem Antisemitismus?
Ich glaube, dass uns viele auch deshalb hassen, weil wir Juden sind. Die jüdischen Stämme waren die Feinde von Mohammed, weil sie ihn nicht als Propheten akzeptierten. Im Koran werden die Juden als Söhne von Affen und Schweinen beschrieben. Mittlerweile glaube ich, dass dieser muslimische Antisemitismus immer noch in der palästinensischen und arabischen Gesellschaft steckt.

...ohne den Staat Israel gäbe es im Nahen Osten weniger Probleme.
Diese Meinung ist für mich noch kein Antisemitismus, sondern ein rationales Argument gegen den Zionismus.

1200 vor Christus lebten Juden auf dem Gebiet des heutigen Palästina, damals hiess es noch Galiläa, Samaria und Judäa. Für 1300 Jahre herrschten die Juden über dieses Land. Dann kamen die Römer, die Juden mussten flüchten, und die Römer nannten das Land Palästina. Aber die Frage, wer zuerst da war, wird diesen Konflikt niemals lösen können. Ich halte es auch für eine irrelevante Frage.

Angesichts all dieses Elends: Was sagen Sie denen, welche immer noch daran zweifeln, ob die Gründung des jüdischen Staates eine Notwendigkeit war?
Ich sage: Die Juden wurden zweitausend Jahre lang unterdrückt, verfolgt und getötet. Der Holocaust war der Höhepunkt einer zweitausendjährigen Unterdrückungsgeschichte. Über Jahrhunderte hinweg gab es immer wieder Pogrome, und zwar überall in Europa. Sogar England, das Juden gegenüber liberalste Land, hat sie 1290 vertrieben. Irgendwann in der Geschichte hatte jedes Land Europas nicht nur ein paar Judenhasser, sondern einen dominierenden Antisemitismus. Die Juden sind ein Volk wie jedes andere auch und haben das Recht auf einen eigenen Staat wie jedes andere auch.
[Legitimiert das "ein-Volk-sein" wirklich den Anspruch auf einen Staat? Und wenn ja, welches Gebiet? Und warum dieses?]

Darf man von einer westlichen, aufgeklärten Demokratie wie Israel nicht erwarten, dass sie sich auch im Krieg moralischer verhält als die Islamisten der Hamas?
Natürlich. Allerdings würde ich mir wünschen, dass Israels Kritiker alle Konflikte an denselben moralischen Massstäben messen.
[Darf man von einer "modernen Demokratie" nicht etwas anderes erwarten als von unterentwickelten Fundamentalisten?]

In den letzten fünfzig Jahren sind viele zehntausend Menschen im Nahost-Konflikt gestorben.Wie kann man dieses Blutvergiessen beenden?
Auch wenn ich das nicht gern sage, ich glaube nicht mehr an eine Lösung.

Benny Morris im Interview mit Finn Canonica und Rico Czerwinski im TagiMagi 09-4

Freitag, 16. Januar 2009

unverlässliche moralische Schranken

Gesetze und moralische Übereinkünfte, Gewissensbisse und Hemmungen bilden den dünnen zivilisatorischen Schutzfilm, der die Menschen normalerweise davon abhält, Dinge auszuprobieren, die man nicht ausprobieren darf. Sofsky gelangte bei seinen Analysen der nationalsozialistischen Massenverbrechen zur trüben Einsicht, dass die dem Gewissen innewohnenden Skrupel keine verlässliche Sicherung bieten, wenn Rechtsordnungen zerfallen.
Roger Köppel in der WW3.09, Seite 5.

Mittwoch, 30. April 2008

moralisch erhabener Umweltschutz

Die meisten Umweltthemen der Vergangenheit und Gegenwart (...) waren vom ersten Tag an moralisch festgezurrt. Verbände und Umweltpolitiker hielten unbeirrt am einmal eingeschlagenen Kurs fest, auch wenn sich längst herausgestellt hatte, dass die jeweilige Massnahme nichts brachte oder – schlimmer noch – der Umwelt mehr schadete als nützte.

Beispiele dafür gibt es leider viele. So schadet die übertrieben gründliche Reinigung von Flusswasser vielen Fischarten, weil wichtige Nährstoffe plötzlich fehlen. Auch das Recycling von Plastikverpackungen gilt als «öko», obwohl dabei oft mehr Energie hineingesteckt als gespart wird. Auch der Tropenholzboykott erwies sich als Irrweg, weil damit dem Wald der Wert genommen wird, was die Brandrodung begünstigt. WWF und Greenpeace brauchten ein Jahrzehnt, um zu erkennen, dass es kontraproduktiv war, Tropenholz pauschal zu boykottieren.

In Sachen Biotreibstoffe ist nun erstmals eine vermeintlich ökologische Lösung zu einem frühen Zeitpunkt kritisch überprüft worden. Dafür ein dickes Dankeschön an WWF & Co.
Dirk Maxeiner und Michael Miersch in der WW18.08

Dienstag, 4. März 2008

Meinungen zu tiefen Steuern

Wir wollen den Steueroasen in Europa den Kampf ansagen.
Peer Steinbrück, deutscher Finanzminister, SPD
Und ich sage den Hochsteuerländer auf der ganzen Welt den Kampf an, v.a. wenn sie keinen spürbaren Mehrwert generieren.


Drei demokratische Senatoren, darunter Barack Obama, wollen 34 "tax havens" austrocknen - darunter auch explizit die Schweiz. Grund:
Solche Offshore-Zentren funktioniren nicht ohne Geheimhaltungsregeln, die amerikanische Behörden daran hindern, unsere Gesetze anzuwenden
Senator Carl Levin
Amerikanisches Recht soll weltweit greifen. Wieder einmal der "Glaube an die eigene moralische Überlegenheit. (...) das eigene Rechtssystem wird zum Universalmass erklärt." (Roger Köppel)


Ein US-Bürger, der amerikanische Wertschriften hält, wird von der Bank dem Steueramt in der Heimat gemeldet. Und dies, so Merkel, "sollte auch bei uns möglich sein" - ein Wunsch, den sie demnächst auch in Bern vorbringen könnte.
Und das wäre dann das Ende der Privatsphäre, der gläserne Bankkunde, die Allmacht nicht nur Amerikas, sondern auch Deutschlands.

Der Anteil an unversteuertem Geld ist - aus historischen Gründen - immer noch hoch, weil dieses Geld nicht so einfach transferiert werden kann. Heute machen unversteuerte Mittel, je nach Bank und deren Publikumsstruktur, zwischen 30 und 80 Prozent der Kundengelder aus.

vielversprechende Wettbewerbsvorteile für die Zukunft:
  • tiefere Gebühren
  • höhere Erträge (Performance)
  • grössere Auswahl an Finanzprodukten
In Anlehnung an Claude Baumann und Ralph Pöhner in der WW9.08, Seite 34ff.

deutsche Steuerüberlegenheit?

Deutsche Politiker sind berauscht durch den Glauben an die eigene moralische Überlegenheit. (...) das eigene Rechtssystem wird zum Universalmass erklärt.
Doch:
Umso wichtiger bleibt der Steuerwettbewerb: Er zeigt den einzelnen Staaten, wie die Leute wirklich denken. Bleiben sie, stimmt das Preis-Leisungsverhältnis.
Roger Köppel in der WW9.08, Seite 5.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Scheiss ARG

Die Weltwoche ist wegen Rassimus vor Gericht. Grundlage ist das beschissene Antirassismusgesetz:
Der Fall illustriert die Untauglichkeit der damals sicher in bester Absicht vom Schweizervolk angenommenen Antirassismusstrafnorm. Man hoffte wohl, taktlosen Unsinn und gegen einzelne Bevölkerungsgruppen gerichtete Schmähungen durch sprachpolizeiliche Verbote aus der Welt zu schaffen. Es war gut gemeint, aber das Gesetz funktioniert nicht. Der Paragraph ist nicht nur zu einem Damoklesschwert für publizistische Tätigkeiten geworden, weil er den freien Austausch von Argumenten mit der Aussicht auf strafrechtliche Verfolgung oder moralische Ächtung behindert, sondern er greift, was seine Befürworter immer verneint haben, tatsächlich in wissenschaftliche Auseinandersetzungen ein.

Wie abscheulich bestimmte Meinungen und Einschätzungen auch immer sein mögen, sie sind mit Argumenten und nicht mit dem Gesetzbuch zu bekämpfen.
Roger Köppel in der Weltwoche 4.08.
Das Interview zum ARG mit Daniel Jositsch ist so gut, dass ich ALLEN empfehle, zumindest diese Ausgabe der Weltwoche käuflich zu erwerben. Generell ist diese Ausgabe dermassen gut, dass ich von einem Zusammenfassen sämtlicher guter Artikel diese Woche absehe. Blogpause.