Posts mit dem Label Aussehen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Aussehen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Erotisches Kapital

Anna verlor ihren Job als Analystin einer Bank und musste hart an sich arbeiten, um eine neue Stelle zu finden. Sie ass weniger, trainierte, verlor Gewicht und sah bald zehn Jahre jünger aus. Sie ging zum Coiffeur, tönte sich ihre Haare und legte sich einen neuen Kurzhaarschnitt zu, mit dem sie viel lebendiger aussah. Sie kaufte sich einen teuren Anzug, der ihre Figur betonte und der sie in den Bewerbungsgesprächen attrativ und selbstbewusst machte. Drei Monate später hatte sie einen Job gefunden, in dem sie fünfzig Prozent mehr verdiente als im alten.
Cathrine Hakim, London School of Economics, "Honey Money – The Power of Erotic Capital" zitiert von Andreas Kunz in der WeWo40.11, Seite 48.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

2 Zahlen zu weiblichen Ambitionen

  • 25% der Amerikanerinnen wäre lieber Top-Model des Jahres als Nobelpreis-Gewinnerin.
  • 22% würden lieber ihre Fähigkeit zu lesen als ihre Taillengrösse einbüssen.

Lisa Bloom in ihrem Buch „Think: Straight Talk for Women to Stay Smart in a Dummbed-Down World“, zitiert von Beatrice Schlag in der WeWo25.11, Seite 15.

Mittwoch, 7. April 2010

erotisches Kapital

"Erotisches Kapital" hat mit gutem Aussehen zu tun, geht aber darüber hinaus: Auch "Ausstrahlung, Charme, sexuelle Kompetenz und Fruchtbarkeit" gehören dazu. Menschen mit grossem erotischem Kapital, so Hakim, seien überzeugender als andere und würden als aufrichtiger und kompetenter wahrgenommen. Folglich falle es ihnen leichter, Freunde, Ehepartner und Jobs zu finden, zudem verdienten sie mehr. Der Bonus sei so gross, dass er Assets wie Intelligenz, soziale Klassenzugehörigkeit oder Selbstvertrauen in den Schatten stellen könne.
Catherine Hakim, britische Soziologin an der London School of Economics im "European Sociological Review" zitiert von Martin Helg in der NZZaS vom 4.4.10, Seite 73.

Sonntag, 28. Februar 2010

Männer lieben leidenschaftlicher

Um zu verstehen, warum Männer sich leichter verlieben als Frauen, muss ein weiterer Aspekt berücksichtigt werden: Spielen für die Frau die Ressourcen eines Mannes sowie seine ehrenwerten Absichten die entscheidende Rolle (sein Aussehen ist nicht ganz so wichtig) und lassen sich diese kaum beim ersten Date kritisch prüfen, ist für den Mann – aus evolutionärer Perspektive – die Fruchtbarkeit der Frau das ultimative Kriterium. Und dafür liefern Frauen dem Männerauge genügend Hinweise: glatte Haut, glänzendes Haar, attraktives Gesicht, günstige Körperfettverteilung, ein bestimmtes Taille-Hüft-Verhältnis. Da ist es für Männer einfach, sich auf den ersten, spätestens auf den zweiten Blick zu verlieben.

Männer pflegen ein leidenschaftliches Verständnis von Liebe, während Frauen auf ein eher kameradschaftliches Konzept setzen.
Beverley Fehr in „The New Psychologie of Love“.

Männer, die sich leicht verlieben, sind so gesehen das Produkt weiblicher Wünsche.
Kai Michel in der WeWo6.10, Seite 40f.

Mittwoch, 2. September 2009

MvH: better do dress up

In Mailand kommen sie vom Coiffeur, in Kleidern (mit Ausschnitt) und auf Absätzen. In Zürich werden Haare zusammengebunden («Es gibt Wichtigeres als Haare waschen, oder?»), haben Frauen abends Hosen und Tops an, die tagsüber gut genug waren für das Büro, und Schuhe, die atmen.
MvH in der WW19/09 am 7. Mai 2009 – weit vor Peter Kuhns Äusserungen

Weshalb gab das keine Titelgeschichten, muss MvH zuerst in die SVP?
MvH in der WW35.09

Mittwoch, 12. August 2009

Aussehen linker Schweizerfrauen

Nach drei Wochen Aufenthalt in einer Grossstadt in einem vom Kommunismus runtergewirtschafteten Land freut man sich wieder auf die Schweiz. Auf was man jedoch gut verzichten könnte, sind die linken und ungepflegten Frauen. Frauen, welche nichts auf ihr Äusseres geben und man zweimal hinschauen muss, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt. Frauen, welche in Lumpen herumlaufen, keinen Schmuck tragen und keine Schminke gebrauchen, obwohl sie es dringend nötig hätten. Es ist auffallend, dass in den meisten Ländern die Frauen zu sich schauen und sich demzufolge auch weiblich kleiden und bewegen. In anderen Ländern schauen sie zu sich und achten darauf, dass sie gepflegt und nicht "verlumpt" herumlaufen. Auch die älteren Damen sind sich nicht zu schade, sollten die Haare grau werden, diese zu färben. Nicht so in der Schweiz, wo man sich tagtäglich diese Linken, ungepflegten, "verfilzten" Weiber ansehen muss, welche überhaupt keine Weiblichkeit ausstrahlen. Gruselkabinett! Auch gab es in 3 Wochen keine einzige Frau, welche mit dem Veloanhänger einkaufen ging oder so dumm sind, ihre Kinder in einem Kinder-Veloanhänger zu setzen und in der Stadt herumzufahren. Die linken Schweizer Frauen könnten noch einiges lernen, aber diese Emanzen laufen lieber wie Vogelscheuen umher.
www.kuhn-rene.ch (gekürzt via Blick am Abend vom 11. August 2009, Seite 3)

Schweizer Frauen sind überhaupt nicht feminin. Sie vernachlässigen ihr Äusseres und ihre Weiblichkeit. Sie laufen alle mit kurzen Haaren, in roten bequemen Männerschuhen und mit Rucksäcken herum. Ich sehe aber selten eine Frau mit Damentasche. Denn dass die Schweizer Frauen wie Männer aussehen, das ist hier die Norm. Einige tragen ihre grauen Haare lang und gekräuselt, sie sehen dann aus wie Hexen. Man kann häufig an der Kleidung ablesen, wie Schweizer Frauen politisch denken. Sie sollten sich für das Weibliche wehren. Es ist doch schade, wenn die Frauen ihre feminine Seite verlieren.
Oxana Kuhn

Kurz geschorene Haare, tendenziell rötlich, klotzige Kettenkunst um den Hals gehängt und in grellfarbige Gewänder gehüllt.
Natalie Rickli über Frauen, welche Eva Hermann massiv kritisierten

Montag, 19. Mai 2008

unemanzipiertes "Sex and the City"

spiessige Pseudokarrieretussen (...) Sie bestätigen vielmehr alte biologische Manifeste, die da heissen: Frau muss gut aussehen, sich aufbrezeln, tunlichst untergewichtig sein bzw. grosse Möpse haben, und dann wartet sie mehr oder weniger ausschliesslich auf einen Traummann, der ihr natürlich überlegen ist. (...) teure Klamotten erjagen und Alphamännchen heiraten.
btw: Im Drehbuchautoren-Team der Serie sind hauptsächlich Homosexuelle beschäftigt... :-)
Sibylle Berg in der NZZaS vom 18.5.08, Seite 85.