Anna verlor ihren Job als Analystin einer Bank und musste hart an sich arbeiten, um eine neue Stelle zu finden. Sie ass weniger, trainierte, verlor Gewicht und sah bald zehn Jahre jünger aus. Sie ging zum Coiffeur, tönte sich ihre Haare und legte sich einen neuen Kurzhaarschnitt zu, mit dem sie viel lebendiger aussah. Sie kaufte sich einen teuren Anzug, der ihre Figur betonte und der sie in den Bewerbungsgesprächen attrativ und selbstbewusst machte. Drei Monate später hatte sie einen Job gefunden, in dem sie fünfzig Prozent mehr verdiente als im alten.
Cathrine Hakim, London School of Economics, "Honey Money – The Power of Erotic Capital" zitiert von Andreas Kunz in der WeWo40.11, Seite 48.
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Mittwoch, 19. Oktober 2011
Erotisches Kapital
Mittwoch, 7. April 2010
erotisches Kapital
"Erotisches Kapital" hat mit gutem Aussehen zu tun, geht aber darüber hinaus: Auch "Ausstrahlung, Charme, sexuelle Kompetenz und Fruchtbarkeit" gehören dazu. Menschen mit grossem erotischem Kapital, so Hakim, seien überzeugender als andere und würden als aufrichtiger und kompetenter wahrgenommen. Folglich falle es ihnen leichter, Freunde, Ehepartner und Jobs zu finden, zudem verdienten sie mehr. Der Bonus sei so gross, dass er Assets wie Intelligenz, soziale Klassenzugehörigkeit oder Selbstvertrauen in den Schatten stellen könne.Catherine Hakim, britische Soziologin an der London School of Economics im "European Sociological Review" zitiert von Martin Helg in der NZZaS vom 4.4.10, Seite 73.
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Aussehen,
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