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Samstag, 22. Mai 2010

Prostitution - ein harter Job

Ethnologin Alice Sala arbeitete 6 Monate am Empfang in einem Massagesalon.
Der Arbeitstag einer Prostituierten dauert 8 bis 10 Stunden, doch nur davon sind dem Sex gewidmet. Sie empfängt höchstens fünf Kunden pro Tag, meistens zwischen zwei und vier. Die restliche Zeit verbringt sie am Telefon, um ihre Kunden an sich zu binden.
Jaja, ganz streng, schon wahr...
Es ist ein hartes Leben. Nicht unbedingt, weil die Prostitution zu Opfern abartiger Männerphantasien werden, sondern weil es sich um eine stigmatisierende Tätigkeit handelt, von der man niemandem erzählen kann. Man muss über ein enormes Selbstvertrauen verfügen, um dieses Doppelleben auszuhalten, das zu den belastensten Elementen des Berufs zählt.
20min vom 14.5.10, Seite 6.
Und wie stigmatisierend ist es heute, Banker zu sein? Ohhh, die armen... ts!

Mittwoch, 6. Januar 2010

General Stanley McChrystal

  • Oberbefehlshaber der Internationalen Schutztruppe in Afghanistan
  • 2003: Brigadegeneral des Joint Spezial Operations Command, einem Verbund der US-Elitetruppen, Leiter der geheimnisumwitterten Task Forse 6-26, welche verantwortlich für die Verhaftung von Saddam Hussein war.
  • Nach dem Studium an der Militärakademie ging der Havard-Alumnus zu den Spezialtruppen "Hunter Killers"

  • überdurchschnittlich gescheit, fit, entschlossen, unermüdlich, ein Draufgänger und Diplomat, ein Haudegen und Intellektueller in einer Person.
  • Sein kühles Auftreten, seine an Übermenschlichkeit grenzende Energie
  • Nachts sei er immer wach, gönne sich kaum drei Stunden Schlaf
  • Fitnessprogamm: täglich durch den Hantel-Park, Hörbücher während dem Zehn-Meilen-Lauf
  • gönnt sich nur eine Mahlzeit pro Tag um seinem Körper die Trägheit auszutreiben
  • strenge Erziehung, Kraft aus der Askese, Enthaltsamkeit, Selbstkontrolle, Disziplin als Quelle physischer und mentaler Stärke
Urs Gehriger in der WeWo44.09, Seite 52f.

Freitag, 5. Juni 2009

NR: ja zu härteren Strafen

Der Nationalrat hat sich für deutliche Verschärfungen im Strafrecht ausgesprochen. Dabei will er nicht nur die bedingten Geldstrafen überdenken. Er will auch schärfer gegen Ausländer, Pädophile und Killergames vorgehen. (swissinfo)

Statistisch erwähnen einige linke Politiker/Journalisten immer wieder, dass härtere Strafen nichts bringen. Trotzdem müssen sie sein, aus Sühnegründen, wie auch, um den richtigen Weg zu weisen. Verurteilte würden aus der Gesellschaft herausgerissen und fänden nur schwierig wieeder zurück. Der Punkt ist, dass sie nur aus einem bestimmten Millieu herausgerissen werden, in das sie auch nicht wieder zurück finden sollen.