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Samstag, 26. Juni 2010

Frauen: aufstrebendes Marktpotential?

Weil Frauen die Kaufentscheidungen treffen. In allen Haushalten der Welt, mit Ausnahme der muslimischen, kontrollieren die Frauen den grössten Teil der Ausgaben.
zudem: Der Aufstieg der vermögenden Frau: Durch die Emanzipation besser gebildet, häufiger arbeitstätig, etc.
Frauen machen mit zusätzlichem Einkommen eben etwas Sinnvolles - Männer oft nicht.
Frauen sind umsichtigere Konsumentinnen.
Michael Silverstein, Senior Partner bei BC, im Interview von Charlotte Jacquemart (wer sonst?!) in der NZZaS vom 23.5.10, Seite 33.
Bullshit: Der erste Teil kann ich noch nachvollziehen - Frauen quatschen überall drein - dürfen das jetzt auch mit der Emanzipation. Doch "sinnvollere Ausgaben"? Sex-and-the-City-Hedonismus...
Kleines Eingeständnis: Ev. sieht die Sache anders aus bei der Durchschnittsfrau, SATC ist ja nicht repräsentativ.

Dienstag, 18. September 2007

Fehleinschätzungen zum Mobilfunk

Eine Studie schätzte das Potential für das Jahr 2000 auf nicht mehr als 20'000 Abonnementen.
so Walter Heutschi, ehemaliger PTT-Mann, zu den Aussichten für potentielle Mobilfunkkunden in der Schweiz. Tatsächlich sind es nun aber über 4 Millionen Kunden (Faktor 200 verschätzt!).
Ausserdem werden jährlich eine Milliarde Handys gekauft und 7 Milliarden SMS verschickt.
Die Karriere der "Telegramme für das Natel D", wie es der "Blick" Ende 1996 nannte, ist wohl einigen bekannt: Der ursprünglich als Abfallprodukt kostenlos angebotene SMS-Dienst entwickelte sich zu einem der wichtigsten Umsatzbringer. Ich schreibe ca. 150 SMS pro Monat, ca. 250 mal mehr als der weltweite Durchschnitt.

Michael Soukup in der SonntagsZeitung vom 16. September 2007, Seite 12.