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Samstag, 24. Oktober 2009

Profitabität und hoher Frauenanteil

Die Pepperdine-Universität in Kalifornien hat im Auftrag der EU in einer umfassenden, sich über 19 Jahre hinziehenden Studie festgestellt, dass es bei den 215 weltweit umsatzstärksten Firmen (Fortune-500-Unternehmen) eine starke positive Korrelation gibt zwischen der Frauenförderung und einer hohen Profitabilität: Jene 25 Firmen, die besonders erfolgreich Frauen in höchste Positionen befördert hatten, waren zwischen 18% und 69% profitabler als der Median in der entsprechenden Industrie.
Charlotte Jacquemart in der NZZaS vom 18.10.09, Seite 43.
Wie herum genau ist die Korrelation?
Durch viele Frauen wird man produktiver oder wenn man erst mal produktiv ist, kann man sich auch viele Frauen leisten? Sind Frauen bei Turn-around-Firmen / -Aktionen eher über oder untervertreten?

Sonntag, 19. August 2007

Eine Freundin ist 50'000 USD wert

Ökonomen haben den Wert eines aktiven Sexuallebens auf 50'000 Dollar veranschlagt. Das ist doch Nonsense.
Gemäss der Studie müssten sexuell inaktive Menschen im Schnitt 50'000 Dollar mehr verdienen, um mit ihrem Leben gleich zufrieden zu sein wie solche, die nicht asketisch leben.

Mathias Binswanger im Interview mit Victor Weber in der SonntagsZeitung vom 12. August 2007, Seite 52.

Das finde ich mal eine lustige Zahl. Was mit Opportunitäten nicht alles berechnen kann… :-) Dann bringt der Ökonome Binswanger aber noch zwei andere interessante Punkte zur Sprache:

Wissenschaftler gehen davon aus, dass es drei wesentliche emotionale Kategorien gibt, die in der Beziehung zwischen Mann und Frau eine Rolle spielen und demzufolge das Glück ausmachen: Sex, gegenseitige Anziehung und Geborgenheit beziehungsweise Sicherheit.

Die Wirtschaft will Effizienz und Profit, doch die sind letztlich ökonomisch nur sinnvoll, wenn sie zum Wohlbefinden beitragen.