Ich wollte sicher sein, dass ich nichts Unkoscheres zu mir nehme.NZZaS vom 1.8.10, Seite 10.
Sonntag, 1. August 2010
staatlich finanzierte Fanatisten
Donnerstag, 23. April 2009
esotherischer, linksprotestantischer Umweltschützer
Der Theologe behauptet, im Kühlschrank hat es noch ein Bier. Der Wissenschaftler geht nachschauen, ob dem so ist und der Esoteriker behauptet trotz keinem Bier im Kühlschrank weiter, dass da Bier sei.
Ebert verstosst gegen das übliche linksprotestantische Konsenstheater: Man muss sich halt schon mal die Mühe machen und auf die Zahlen gucken. Damit läuft man aber Gefahr, sein Weltbild kaputtzurecherchieren. Und deshalb lässt man es lieber.
Wenn man sich diese Klimadiskussion anschaut, dann hat das ja offenkundig mit Religion zu tun. Vom apokalyptischen Denken bis zum Ablasshandel sind alle Mechanismen vorhanden. Das Problem ist, dass die Betreffenden es nicht so wahrnehmen.
Vince Ebert, Physiker und Kabarettist im Interview mit Dirk Maxeiner in der WW16.09, Seite 40f.
Donnerstag, 9. April 2009
Abschaffung der theologischen Fakultäten
Nähme man die Trennung von Kriche und Staat ernst, müsste man Theologie aus dem universitären Bildungsangebot streichen. Dem Fach fehlt es an Breite, Wissenschaft wird kaum betrieben. Ein Beitrag zur Störung des religiösen Friedens.
Falls Forschung vorkommt, hätte es als Spezialität bei den Historikern Platz.
Theologen darf man als Möchtegernphilosophen hinstellen, weil bei ihnen als Antwort immer "Gott" herauskommt. [Die gelehrten Glaubensvorstellungen hüten schon lange nicht mehr die Moral.]
Abnormes soziales Verhalten wie Mord, Raub, Totschlag oder Vergewaltigung kommt in religiösen Gesellschaften häufiger vor als in säkularisierten.
Metastudie Journal of Religion&Society von Gregory S. Paul, amerikanischer Paläontologe
Beda M. Stadler in der WW14.09, Seite 33.
Donnerstag, 19. Juni 2008
Agnostizismus
Die einzige Theologie, mit der ich sympathisiere, ist der Agnostizismus. Wenn es einen Gott gibt, dann ist er ein erbärmlicher Stümper, denn er hat Scheisse gebaut. Die Welt, die er erschaffen hat, ist ihm gründlich misslungen.
Jonathan Littell, "Die Wohlgesinnten", im Interview mit André Müller in der WW25.08