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Dienstag, 13. September 2011

Islamophobie muss erlaubt sein

Auf Gewaltfreiheit ist der Islam nicht ausgerichtet, der Koran empfiehlt den Einsatz von gewalttätigen Mitteln in bestimmten Situationen.

Es kann keine Säkularität geben in einer Gesellschaft, in der ein Teil sagt, wir beharren darauf, dass unsere universale Wahrheit überall gelten muss. Das ist ein Widerspruch in sich.

Ich kann Menschen respektieren – aber hier wird die Respektierung eines religiös begründeten Gedankengebäudes gefordert, das selbst massiv den Anspruch auf universale Geltung erhebt. Ein weiterer Begriff in diesem Zusammenhang ist die „Islamophobie". Der europäische Menschenrechtsbeirat hat sie schon als verwerflich gebrandmarkt, und der UN-Menschenrechtsbeirat greift das zum Teil auf. Ich halte das für falsch – die Menschenrechte beziehen sich auf den Menschen, nicht auf das, was er glaubt. Islamophobie muss erlaubt sein, man kann nicht eine Meinung oder Glaubenshaltung unter Schutz stellen. Das ist eine bedenkliche Umdefinierung der Menschenrechte.

Tilman Nagel, emeritierter Professor für Arabistik und Islamwissenschaft an der Universität Göttingen, im Interview von Anne-Catherine Simon in Die Presse.

Sonntag, 24. Januar 2010

Vereinbarkeit von muslimischen und westlichen Werten

Religionsfreiheit wird im Islam nicht voll akzeptiert. Die westliche Tradition der Verweltlichung - Säkularisierung - gilt als Ausdruck von Gottlosigkeit. Es bleibt die Aufgabe des islamischen Staates, eine göttliche Ordnung zu verwirklichen.
Roger Köppel zitiert aus einer neuen Dissertation in der WeWo2.10, Seite 5.

Dienstag, 3. November 2009

Bürgerkrieg in Afghanistan

Ich habe das Verständnis und das Vertrauen in die strategischen Ziele der amerikanischen Präsenz in Afghanistan verloren.
Matthew Hoh in seinem Kündigungsschreiben, ehemaliger Offizier
In Afghanistan geht es nicht primär um Westen vs. Terrorismus. Seit 35 Jahren herrschen Bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen dem ländlichen, religiösen und traditionellen Afghanistan und dem urbanen, säkularen und modernen Afghanistan.
In Anlehnung an Andreas Mink in der NZZaS vom 1.11.09, Seite 7, welcher Matthew Hoh zitiert.

Donnerstag, 9. April 2009

Abschaffung der theologischen Fakultäten

Nähme man die Trennung von Kriche und Staat ernst, müsste man Theologie aus dem universitären Bildungsangebot streichen. Dem Fach fehlt es an Breite, Wissenschaft wird kaum betrieben. Ein Beitrag zur Störung des religiösen Friedens.

Falls Forschung vorkommt, hätte es als Spezialität bei den Historikern Platz.

Theologen darf man als Möchtegernphilosophen hinstellen, weil bei ihnen als Antwort immer "Gott" herauskommt. [Die gelehrten Glaubensvorstellungen hüten schon lange nicht mehr die Moral.]

Abnormes soziales Verhalten wie Mord, Raub, Totschlag oder Vergewaltigung kommt in religiösen Gesellschaften häufiger vor als in säkularisierten.
Metastudie Journal of Religion&Society von Gregory S. Paul, amerikanischer Paläontologe


Beda M. Stadler in der WW14.09, Seite 33.

Mittwoch, 26. September 2007

unterentwickelter Islam

Der reformierte Pfarrer Peter Ruch wettert in der NZZaS vom 23.09.07 auf Seite 23 über die dunklen Seiten des Islams. Er listet einige gute Gedanken auf, wenn er auch ab und zu ein Eigentor schiesst. Hier die zentrale Aussage:
Die radikale Einfachheit seines Bekenntnisses [Anm: des Islams] gibt seiner Mission eine unvergleichbare Durchschlagskraft, vor allem bei Völkern, deren Entwicklungsstand demjenigen Arabiens zur Zeit des Propheten gleicht.
Der Islam ist eine unterentwickelte Kultur, seinen ursprünglichen Prinzipien treu geblieben. Dasselbe wünsche ich mir eigentlich vom Christentum. Deshalb sind erzkonservative Päpste ja auch gut. Dann wird langsam aber sicher auch dem Dümmsten der Gesellschaft klar, dass das Zeitalter der gläubigen Unterwerfung vorbei ist und wir zusammen den Schritt in eine neue Gesellschaft wagen können. Dort blühen gemeinsame Werte unabhängig von institutionalisiertem Glauben. Aber hier noch ein paar Quotes:
Der Islam bringt ein eigenes Menschenbild und Staatsverständnis mit, das ein Konfliktpotential enthält. (...) ein freiheitsfeindliches Konfliktpotential. (...) Nicht der Friedfertige, sondern der Kriegsbereite kommt ins Paradies.

Moscheen sind auch nach muslimischem Verständnis keine Sakralbauten wie Kirchen oder Synagogen, sondern Multifunkions-Häuser. So wie eben der Islam nicht nur eine Religion ist, sondern Politik und Glauben zu einer untrennbaren Einheit verbindet.
Ein weiterer Beweis für die rückständige Entwicklung des Islams. Säkularisierung?!
Die Kluft zwischen den statischen religiösen Inhalten und der dynamischen Realität belasten den Islam schon seit geraumer Zeit. Das hat sich seit einigen Jahrzehnten angesichts der Globalisierung und des allgemeine raschen Wandels zugespitzt. Viele Muslime sind irritiert und einige deshalb anfällig auf eine schwarz-weisse Weltansicht mit eindeutigem Feindbildern.
Gleich wie die Neocons in den USA. Die sind auch unterentwickelt.

Und hier noch die Liste mit den Eigentoren - den Islam heute verglichen mit dem Christentum in seiner Blütezeit (oder auch heute?!):
  • Frauendiskriminierung: Frauen dürfen auch heute noch nicht Pfarrer werden.
  • Unterscheidung zwischen geistlichem und weltlichem Reich, Religion und Recht: Präambel der BV: "Im Namen Gottes des Allmächtigen!"; Amtsschwur auf die Bibel, etc.
  • starke Politisierung (KK, bzw. CVP) und Militarisierung (Kreuzzüge)
  • Die arabische Kolonisation war dennauch umfassend und nachhaltig wie keine vor und nach ihr: Und was ist mit den christlich europäischen Eroberungen in den Staaten oder in Südamerika?