Posts mit dem Label Afghanistan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Afghanistan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 31. März 2011

Afghanen: faul, korrupt, unfreundlich

Unkenntnis, träge, faul, dumm, korrupt, sexistisch, Opferverliebtheit, Ansprüche stellend, Hang zu bewaffneten, gewalttätigen Lösungen, undankbar, kein Durchhaltewille, arbeitslos, unbegründeter Stolz und Ehre, unverlässlich, nicht hilfsbereit oder gastfreundlich, islamistisch-traditionalistisch
...so ähnlich die Beurteilungen zur Bevölkerung von Afghanistan aus Sicht des gutmenschilchen NZZaS-Reporters Christoph Zürcher, 27.03.2011, Seite 83ff.

Montag, 26. Juli 2010

Afghanistan: verschwendete Entwicklungsgelder

«Viele Hilfsorganisationen sind froh, wenn sie es überhaupt schaffen, hier ihre Gelder auszugeben», sagt ein afghanischer Journalist in Kabul. Das bettelarme Land kann die Hilfsgelder, die in Milliardenhöhe an den Hindukusch fliessen, schon seit langem nicht mehr verdauen, weil Afghanistan eine halbwegs kompetente Verwaltung und Kontrolle fehlen.

Zwischen 2001 und 2009 sind nach Angaben der Vereinten Nationen 36 Milliarden US-Dollar an Hilfsmitteln geflossen. Vieles davon, so sagen Eingeweihte in Kabul, würde Afghanistan umgehend Richtung Dubai verlassen. Laut «Wall Street Journal» sollen seit 2007 wenigstens 3,18 Milliarden US-Dollar bar in Koffern und Kisten aus dem Land geschafft worden sein - und das sei nur die Summe, die offiziell beim Zoll am Flughafen in Kabul deklariert wurde. Manche Projekte des Westens sind zudem einfach unkoordiniert.
Agnes Tandler in der NZZaS vom 25. Juli 2010, Seite 20.

Mittwoch, 3. März 2010

dutch approach

Die holländische Strategie in Afghanistan:
  • Defense (Verteidigung): Wir sind nicht in Uruzgan, um Taliban zu jagen; wenn wir angegriffen werden, schlagen wir hart zurück. (Oberst Nico Geerts, Kommandant der Task Force Uruzgan, TFU)
  • Development (Entwicklung): 150 Schulen wurden gebaut, das Spital renoviert, im niederländischen Camp werden junge Afghanen zu Schreinern und Elektrikern ausgebildet
  • Deplomacy (Diplomatie): guter Kontakt zur Bevölkerung, regelmässige Treffen mit den lokalen Ältestenräten
Britta Petersen in der NZZaS vom 28.02.10, Seite 5.

Mortalität der Soldaten in Afghanistan nach Nationen

Nur 0,8 % aller deutschen Soldaten, total 34, starben in Afghanistan bisher, gegenüber 4,9 % oder total 140 aus Kanada. Es starben 1,3 % aller Amerikaner, total 1003, und 1,1 % aller Franzosen, total 40. Die Niederländer haben die Nase voll: Nach 1,1 % toter Niederländer, total 21, ziehen sie ihre Truppen zurück.
Klaus J. Stoehlker

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Sowjetisches Versagen der USA in Afghanistan

Die Amerikaner wiederholen alle Fehler, die wir begangen haben. Unsere Militärs hatten oft nur eins im Sinn: Sie wollten kommandieren. Statt sich mit der Besonderheit der Verhältnisse auseinanderzusetzen, erteilten sie besserwisserisch Befehle. Den gleichen Eindruck habe ich von den Amerikanern.

Militärische Verstärkung führt zu keiner Lösung. Obama muss begreifen, dass er nicht gegen die Taliban, sondern gegen das Volk Krieg führt. Nur wirtschaftliche oder politische Massnahmen führen zum Erfolg. Das bedeutet auch, sich auf Verhandlungen und Kompromisse einzulassen.

Mahmut Garejew, Präsident der Akademie der Militärwissenschaft in einem Interview von Klaus-Helge Donath in der NZZaS vom 6.12.09, Seite 5.

Dienstag, 3. November 2009

Bürgerkrieg in Afghanistan

Ich habe das Verständnis und das Vertrauen in die strategischen Ziele der amerikanischen Präsenz in Afghanistan verloren.
Matthew Hoh in seinem Kündigungsschreiben, ehemaliger Offizier
In Afghanistan geht es nicht primär um Westen vs. Terrorismus. Seit 35 Jahren herrschen Bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen dem ländlichen, religiösen und traditionellen Afghanistan und dem urbanen, säkularen und modernen Afghanistan.
In Anlehnung an Andreas Mink in der NZZaS vom 1.11.09, Seite 7, welcher Matthew Hoh zitiert.

Dienstag, 3. Juni 2008

Muslime und Drogen

Essam el Hadary, ägyptischer Goalie beim FC Sion, ein Nationalheld in Ägypten, steht unter harscher Kritik der heimischen Muslime, weil er auf dem Fussballshirt in der Schweiz Werbung für Weisswein trägt.

Zurselben Zeit weiss man von radikalsten Muslimen in Afghanistan, welche die zu grossen Teilen die Weltproduktion von Heroin herstellen.

Wo ist da die Konsistenz?