Posts mit dem Label polarisierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label polarisierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 1. Januar 2010

Fortwährende Bedeutung der Mitteparteien

Trotz ihrer Schwächung sind es vor allem die beiden Mitteparteien, welche die erfolgreichen Koalitionen bilden und diese in verbindliche Mehrheitsentscheide umsetzen können.
Wolf Linder in der NZZaS vom 27.12.09, Seite 18f.

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Maurer über Leuthard

Doris Leuthard ist die beliebteste Politikerin, gemäss einer aktuellen Umfrage. Blocher nicht. Was meint Ueli Maurer dazu?
"Jemand der polarisiert, ist nicht beliebt. Leuthard hat kein politisches Profil. Sie hat schöne Augen und ist sympathisch, deshalb ist sie so beliebt."
Markus Föhn, Lukas Mäder und Benita Vogel im .ch vom 11. Oktober 2007, Seite 2

Wahlstrategie um zentristische Wechselwähler

Die klassische Lehre besagt, dass Wahlen jeweils durch eine kleine Gruppe von Wechselwählern in der politischen Mitte entschieden werden, weshalb es gilt, diese mit spezifischen Botschaften "abzuholen".

[Karl Rove, der Wahlberater von George W. Bush] umwarb das Zentrum nicht, sondern war bestrebt, die Stammwählerschaft des eigenen Lagers möglichst vollständig zu mobilisieren und gleichzeitig das Reservoir von Wechselwählern im Zentrum zu verkleinern. Dieses Ziel erreichte er, indem er jeweils einen scharf polarisierenden Wahlkampf führte, der die Welt in Schwarz und Weiss teilte...
Felix E. Müller in der NZZaS vom14. Oktober 2007, Seite 21.
Die SVP schlug dieselbe Strategie ein - Emotionalisierung und Polarisierung - und gewann. Doch Müller denkt, dass das Volk nun genug davon hat. Die Wahlen in den USA würden 2008 im Zentrum entschieden, gleiches beweisen grosse Koalitionen im Ausland, wie z.B. Deutschland.

Wer weiss? Zugunsten einer hoffentlich wieder erblühenden, konstruktiven Mitte, würde ich diese Prognose sehr schätzen.