direkten Zugang zum Spezialisten (inklusive ambulante Spitalbehandlungen ohne Einweisung oder zwingenden Grund) mit einem auf 20% verdoppelten Selbstbehalt zu erschweren
--> Sparpotenzial anfänglich 250, später über 500 Mio CHF im Jahr.Wer sich eine
Zusatzversicherung leistet, soll nicht länger von einer verbilligten Grundversicherung profitieren können.
--> Sparpotential von 200 Mio CHF Prämienverbilligungen
Arztzeugnisse für ein bis drei Tage soll nicht mehr die Krankenkasse bezahlen.
Weiter: Verbot von Telefonwerbung und Provisionen bei der Jagd auf "billige" Versicherte
--> Sparpotential: 100 Mio CHF weniger für die Akquisition
nur noch günstigere Medikamente bezahlen, wenn austauschbare und gleichwertige Wirkstoffe existieren. Günstigere Generikapreise. Margen der Apotheken, Ärzte und Spitäler senken, sowie die Preise für medizinische Hilfsmittel drücken.
--> Einsparung um 11% oder 600 Mio CHF
Quelle: swissinfo
Posts mit dem Label Generika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Generika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 18. Juni 2009
Dienstag, 23. Oktober 2007
Novartis' "Biologics"
Novartis wird eine neue Geschäftseinheit "Biologics" aufbauen.
Die Arbeiten kreisen vorwiegend um den Einsatz von Proteinen.Das ist ja alles Gut und Recht und könnte fast im Dienste der "Förderung der Gesundheit der Menschheit" stehen. Doch dahinter steckt eiskaltes, wirtschaftliches Kalkül:
Seit einigen Jahren erlauben Fortschritte in der Genforschung, gewisse Krankheitsauslöser gezielter mit dafür speziell gebauten Proteinen anzuvisieren.
Die Medikamente lassen sich nur schwer kopieren. In den USA gibt es derzeit kein Zulassungsverfahren für sogenannte Biosimilars. Mit anderen Worten, wer erst einmal auf dem Markt ist, geniesst einen hohen Schutz vor Generika.Die wirtschaftlichen Absichten kann man Novartis nicht vorwerfen, solange sie nicht zu stark auf "Mutter Theresa" machen. Doch dass dies weitgehend durch den staatlichen Unterstützungszwang (obligatorische Krankenkassen) finanziert und von einer nicht selbstlosen Elite (den Ärzten) ausgelöst wird, ist stossend! Es braucht eine Revision des Gesundheitswesens: Zusammenstreichen des Grundleistungskatalogs und weniger Macht den Ärzten und Pharmagiganten (Patentrechte).
Kommt hinzu, dass die Medikamente vor allem von Spezialisten in Krankenhäusern verschrieben werden. Sie werden für verhältnismässig kleine Patientenpopulation entwickelt und erzielen pro Patient sehr hohe Preise.
Brigit Voigt in der NZZaS vom 21. Oktober 2007, Seite 39.
Tags:
Ärzte,
Biologics,
economics,
Generika,
Gentechnologie,
Gesundheit,
Novartis,
Patente
Abonnieren
Posts (Atom)