[Der IMF] soll nun auch Staatsbudgets Europas stützt anstatt Währungen. Das enorme Hilfspaket an Euro-Land, welches die Schweiz mit 16 Milliarden freiwillig garantiert, kommt ebenfalls dazu.
Es geht um eine Zweckänderung des Weltwährungsfonds und eine Verlängerung der Euro-Krise mit Hilfspaketen. Und dies nur, weil die Euro-Politiker das Scheitern nicht zugeben wollen. Die Schweizer aber haben ein Interesse daran, die Euro-Krise nicht zu verlängern und die Südeuropäer nicht deswegen verarmen zu lassen, sondern sie zum Austritt zu bringen und damit den restlichen Euro zu stärken. Das hilft der EU und unserem Export.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 27.02.2011, Seite 41.
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Freitag, 4. März 2011
klammheimliche Zweckänderung des IMF
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Donnerstag, 13. Mai 2010
Griechenlands Schulden
- Am 19. Mai 2010 werden Schulden in der Höhe on 8.5 Milliarden Euro fällig.
- Ende 2012 werden Anleihen in der Höhe von 86 Milliarden Euro fällig.
Dazu kommt die Neuverschuldung der nächsten drei Jahre, die auf 40 Milliarden geschätzt wird. - Daniel Gros vom Center for European Policy Study sieht den Kapitalbedarf Griechenlands bei 150 Milliarden Euro.
Die Privaten müssten entweder einen Teil der Schulden ans Bein streichen oder einer Verlängerung der Laufzeiten ausstehender Obligationen zustimmen.
Eine solche Restrukturierung der Schulden würde Griechenland ohne Zweifel mehr helfen als nur Kredite zu rund 5 Prozent. Die Geschichte zeigt nämlich, dass 36 Länder, die zwischen 1952 und 2008 vom IMF Hilfe erhalten hatten, ihre Schulden ein bis zwei Jahre danach trotzdem nicht mehr bedienten. Dies deshalb, weil überschuldete Länder oft strukturelle Probleme haben.
Charlotte Jacquemart in der NZZaS vom 25. April 2010, Seite 9.
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