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Donnerstag, 31. März 2011

gewaltfreier Sturz eines autoritären Regimes

  1. Protestzug --> wird durch Polizei, Tränengas, etc. niedergeschlagen, härtere Massnahmen gefordert
  2. grössere Demonstration als Zielscheiben - das Regime zögert ein Blutbad zu veranstalten --> die Rahmenbedingungen sind gesetzt
  3. Das Regime setzt auf Chaos --> Bürger müssen selbst für Sicherheit und Abfallentsorgung sorgen
    Damit gelingt der Schritt von wenigen Aktivisten zu einer Volksbewegung.
  4. Die Mächtigen entlarven, ihre Lügen aufzeigen und der Lächerlichkeit preisgeben --> damit werden sie geschwächt
  5. Nicht nur Proteste und Demos veranstalten, sondern auch Events und Feste, natürlich mit genügend Symbolik.
  6. Bewegung muss identitätsstiftend sein: Führer, Symbole, Musik, Lebensgefühl
  7. Befreiung der Angst, welche ein Diktator säht und pflegt - Mobilisierung der Massen

Todsünden:
1. Sich von aussen finanzieren/beeinflussen/helfen lassen
2. Gewalt - man muss die reife Zeit abwarten: "Wenn die unten nicht mehr wollen und die oben nicht mehr können" (Lenin)
Andreas Ernst in der NZZaS vom 27.03.2011, Seite 24, gestützt auf Otpor/Canvas Belgrad

Sonntag, 20. Februar 2011

Schweiz: beste Voraussetzungen für Revolution

Ernst Nobs begleitete Lenin eines schönen Sommernachmittages im Jahre 1916 auf einem Spaziergang am Zürichsee.
Ich glaube, die Schweiz ist das revolutionärste Land der Welt. Ich meine das ernst [...], ich habe gelesen, dass euer Staat euch Gewehre und sogar Munition nach Hause mitgibt. Das tut in der ganzen Welt keine andere Regierung. In Anbetracht der grossen Anzahl von Soldaten in Gewerkschaften, sind die Schweizer Gegebenheiten günstige Umstände, um zum sofortigen bewaffneten Aufstand und gewaltsamen Umsturz aufzurufen.
Lenin, erwähnt von Michail Schischkin in der WeWo vom 10.2.2011, Sonderheft der russischen Kultur in der Schweiz 2011, Seite 10f.