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Sonntag, 24. Mai 2009

Kein drittes Konjunkturpaket in der Schweiz

Unsere Wirtschaft ist exportabhängig, da bringen Konjunkturpakete nichts. (...) Das beste Schweizer Konjunkturprogramm sind und waren stets fruchtbare Rahmenbedingungen für fähige Wirtschaftsleute: tiefe Steuern, viel Freiheit, hohe Rechtssicherheit und damit ein Staat, der seine Kosten im Griff hat.
Roger Köppel in der WW21.09, Seite 5f.
Leuthard soll sich mit einem weiteren, dritten Konjunkturpaket zurück halten und die Schweizer Bemühungen auf einem „tiefen“ Niveau belassen. Alles andere führt in eine belastende nachhaltige Staatsverschuldung.
Man merkt, dass Leuthard von Wirtschaft eigentlich nichts versteht. Zwar ist sie fleissig, gut vorbereitet und stets bemüht, alle Fragen selbst zu beantworten – Beamte kommen selten zu Wort -, doch der Sinn für wirtschaftliche Zusammenhänge geht ihr ab. Die gelernte Anwältin, der es gelingt, sich ein Dossier rasch anzueignen und es gut zu vertreten, durchdringt die ökonomische Materie nicht.
Markus Somm zitiert einen Freisinnigen aus der Wirtschaftskommission in der WW21.09, Seite 28f.

Dienstag, 10. März 2009

2 Folgen eines UBS-Lizenzentzugs in den USA

  1. Soeben hat das Arbeitsministerium die höchste Arbeitslosenquote seit 25 Jahren publik gemacht. Die UBS beschäftigt in den USA 25'000 Mitarbeiter.
  2. Über die "Primary Dealers" setzt das FED die Geldpolitik um. 1980 gab es noch 46 solcher Institute, welche besonders kreditwürdig und solide waren um an diesem zinssatzbestimmenden Handel mitzubieten. Jetzt sind es noch deren 16 und die Regierung muss befürchten, dass dieser Markt nicht mehr so rund läuft und damit die Zinssätze in der Rezession zusätzlich zu steigen beginnen.

Für die USA wäre es schmerzhafter als für die UBS selbst, wenn diese zur Aufgabe ihreres US-Geschäfts gezwungen würde.
David Mitchell, Experte für Steuersysteme beim konservativen Wirtschaftsforschungsinstituts Cato in der NZZaS vom 8.3.09, Seite 31.