Die Demagogie {staatliche Regelungen bringen den Segen für jedermann} stammte aus den Vorgaben der Regierungen Clinton und Bush seit 1995. Die zwei Hypotheken-Giganten in den USA mussten immer höhere Teile der Ausleihungen an minderbemittelte und minderheitliche Gruppen gewähren, zuletzt 52% aller Ausleihungen. Das waren Hunderte von Milliarden Dollar, die bewusst und gezielt an Haushalte flossen, welche definitionsgemäss ausserstande waren, Zinsen und Rückzahlungen zu tragen. Wenn eine Bank diese Anteile nicht schaffte, konnte man sie vor Gericht verklagen, wie seinerzeit ein umtriebiger Anwalt es tat mit Namen Barack Obama.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 06.09.09, Seite 41.
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Dienstag, 15. September 2009
Obama - mitschuld an der Krise
2 simple Regeln gegen Auswüchse in der Finanzwelt
Die Regulierer sollten langsam kapiert haben: "mehr vom Gleichen bringt nichts".
Die Bankkunden und Geldgeber müssen auf die Risiken hingelenkt statt durch demagogische Politikerversprechen immer neuer Regulierungen davon entbunden werden.Deshalb zwei Regeln:
1. Die Besitzer von Obligationen und Darlehen sollen bei Bankkonkursen ihre Guthaben als neues Kapital stehen lassen müssen.
Wie im römischen Recht wird es heissen, niemand anders als «der Käufer muss sich vorsehen» (caveat emptor).
2. Und die Banken sollen an ihren verbrieften und verkauften Schuldpapieren weiterhin mit 10% beteiligt bleiben.
Die Banken dürfen also weiterhin Kredite an Hausbesitzer, Autokäufer, Kreditkarten-Schuldner in Pakete fassen und als verbriefte Forderungen an andere Investoren verkaufen - aber sie bleiben mit 10% darin hängen.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 06.09.09, Seite 41.
Tags:
Beteiligungen,
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