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Dienstag, 15. September 2009

Obama - mitschuld an der Krise

Die Demagogie {staatliche Regelungen bringen den Segen für jedermann} stammte aus den Vorgaben der Regierungen Clinton und Bush seit 1995. Die zwei Hypotheken-Giganten in den USA mussten immer höhere Teile der Ausleihungen an minderbemittelte und minderheitliche Gruppen gewähren, zuletzt 52% aller Ausleihungen. Das waren Hunderte von Milliarden Dollar, die bewusst und gezielt an Haushalte flossen, welche definitionsgemäss ausserstande waren, Zinsen und Rückzahlungen zu tragen. Wenn eine Bank diese Anteile nicht schaffte, konnte man sie vor Gericht verklagen, wie seinerzeit ein umtriebiger Anwalt es tat mit Namen Barack Obama.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 06.09.09, Seite 41.

Dienstag, 22. Juli 2008

Fannie Mae und Freddie Mac

Die beiden Baufinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac haben seit Beginn der Finanzkrise in mehreren Quartalen Milliardenverluste gemacht. Fannie und Freddie haben in den letzetn Jahren eine unheimliche Grösse erreicht: Ihre Schuldverschreibungen betragen 5500 Mrd. USD. Die beiden Institute halten 75% aller Darlehen auf Einfamilienhäuser in den USA.
Sebastian Bräuer in der NZZaS vom 20.7.08, Seite 29.

Fannie und Freddie haben ihre Effektivität schon vor einem Jahrzehnt verloren. Die beiden überdimensionierten Bau-Giganten sollen aufgespaltet und der Hypothekenmarkt regionalisiert werden.
Richard Bove, Analyst bei Ladenburg Thalmann & Co.

Dienstag, 29. April 2008

staatliche Geschenke

Auch ich bin ansatzweise darauf hineingefallen: Die "Gratis"-Rettungsmassnahmen der Notenbanken in der Höhe mehrerer hundert Milliarden USD, GBP, EUR und CHF für die kriselnden Banken.
"Damit sollen Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden."
Das sind aber keine Geschenke: Die von den Notenbanken zur Verfügung gestellte Liquidität muss von den Banken wieder zurück bezahlt werden. Da das Interbankengeschäft zusammen brach, musste die Notenbank die Liquidität zur Verfügung stellen. Das ist ihre Aufgabe und deshalb wurde sie überhaupt gegründet, die Geldversorgung von Volkswirtschaften sicher zu stellen.

Auf der Seite der Banken aber, wurden bis heute 270 Milliarden abgeschrieben, gemäss einer Erhebung der Commerzbank. Und es wurden 163 Milliarden Dollar neues Kapital eingeschleust. Der Aktionär hat also schlussendlich die Finanzeskapaden zu tragen, nicht der Staat.

Nicht so aber bei den immensen Zahlungen der USA und jetzt auch in Spanien an hunderttausende insolvente Hausbesitzer, um deren Hypothekenlast zu lindern.
(...) hier werden keine Banken gerettet, denn diese haben die entsprechenden Hypotheken grossenteils schon abgeschrieben. Sondern hier retten ziemlich demagogische Politiker Hunderttausende wirtschaftlicher Analphabeten, welche unglaubliche Hypothekarverträge unterschrieben hatten. (...) Hier wird der insolvente untere Mittelstand gerettet, hier sozialisiert der Staat die Folgekosten privater Dummheit und Gier.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 27.4.08, Seite 45.
...und das belastet die Staatskasse direkt und ohne Gegenleistung.

Sonntag, 25. November 2007

Swiss Re - neuster Prügelknabe

Die Swiss Re dürfte insgesamt Positionen von 15 Milliarden Franken in den Büchern haben, deren Wert von der Entwicklung am amerikanischen Immobilienmarkt abhängt. (SZ)
Der Kurs sinkt dramatisch. Nach anfänglichen Dementi, nicht von der Immobilienkrise betroffen zu sein, wird die Swiss Re nun krass von der Realität eingeholt. Schade, schade, meine zwei Lieblings-MNE (inkl. UBS) kommen in letzter Zeit gerade gar nicht gut weg.