Computer entscheiden autonom über 70% aller Transaktionen an US-Börsen – das Rezept für den nächsten Crash.
Andreas Hirstein in der NZZaS vom 21.11.10
Redefreiheit, Atheismus, freie Marktwirtschaft, ein schlanker Staat und Meritokratie
Computer entscheiden autonom über 70% aller Transaktionen an US-Börsen – das Rezept für den nächsten Crash.
Andreas Hirstein in der NZZaS vom 21.11.10
Der dreistufige Instanzenweg von Börse über Finanzmarktaufsicht zum Finanzdepartement ist absurd und unnötig lang. Die auf jeder Stufe anfallenden Rechtsmittel für die "Angeklagten" führen dazu, dass die Verfa Jahre dauern. Abhilfe ist erst in Sicht, wenn die Börse oder die Finanzmarktaufsicht selbsSanktionen verhängen könnten.
Charlotte Jacquemart in der NZZaS vom 12. April 2009, Seite 21.
Kaum ist der berühmteste Hedge Fund-Manager der Schweiz in den VR der UBS gewählt worden [Rainer Marc-Frey], fällt ihm nichts besseres ein als alle seine UBS-Aktien mit Verlust zu verkaufen. Begründung: Das ist mein Totalausstieg aus dem Aktienmarkt. Was sollen nun die anderen Aktionäre der UBS denken? Sollen sie dem Beispiel von Rainer-Marc Frey folgen? Immerhin sollte er wissen, weshalb er den UBS-Aktien misstraut. Und er will sogar “aus allen Aktien aussteigen”. Die UBS-Berater sollen aber ihren Kunden den gezielten Einstieg in Aktien empfehlen. Wie ist dieser Widerspruch lösbar?
Klaus J. Stöhlker
Fredmund Malik im Interview mit Carmen Gasser in der WW45.08, Seite 54ff.
Überraschung, Tempo, CourageGuy Wyser-Pratte, Investor und ehemaliger Offizier des USMC in der Rundschau
- Ausglätten der Entscheidungsgewalt
- Schaffen von Allianzen
- Schwächen des Feindes
- kombinierter Waffeneinsatz
Die Swiss Re dürfte insgesamt Positionen von 15 Milliarden Franken in den Büchern haben, deren Wert von der Entwicklung am amerikanischen Immobilienmarkt abhängt. (SZ)Der Kurs sinkt dramatisch. Nach anfänglichen Dementi, nicht von der Immobilienkrise betroffen zu sein, wird die Swiss Re nun krass von der Realität eingeholt. Schade, schade, meine zwei Lieblings-MNE (inkl. UBS) kommen in letzter Zeit gerade gar nicht gut weg.
Jim Rogers legte den Grundstein für seinen Ruf und seinen Reichtum in den siebziger Jahren. Damals führte er gemeinsam mit dem Spekulanten George Soros einen Fonds, der in dieser Zeit eine Rendite von 4200 Prozent abwarf, während der Standard&Poors-500-Index nicht mal 50 Prozent schaffte. 1980 ließ Rogers sich auszahlen und ging fortan seinen eigenen Weg. Im Sommer 1998, als die meisten an der Wall Street dem Internethype erlagen, legte er einen Rohstoff-Fonds auf-genau zum richtigen Zeitpunkt, wie man heute weiß.Jim Rogers ist also DIE Grösse im Rohstoffhandel, vielleicht nebst Marc Rich, doch das wäre dann noch eine andere Geschichte...
[aus Der Neue Kalte Krieg von Erich Follath/Alexander Jung(Hg.)] /(wiki)
...die wenigsten Leute sind gut darin, den richtigen Rohstoff zur rechten Zeit auszuwählen. Das gilt auch für Aktien. Jahr für Jahr ist gemäss Untersuchungen die Performance von Indizes 70 bis 80% besser als aktives Fondsmanagement.Zum anderen glaubt er an die grosse Zukunft der Rohstoffe:
Einerseits das unwiderstehliche Wachstum Asiens und anderseits die mangelnden Investitionen in die Rohstoffförderung und die Vernichtung von Anlagewerten. Beides evidente Gründe für steigende Preise.insbesondere Öl:
Angesichts der Tatsache, dass der Pro-Kopf-Verbrauch von Rohöl in China einen Zehntel und in Indien einen Zwanigstel des Verbrauchs von Japan oder Südkorea ausmacht, liegt ein Ölpreis von 150 $ oder gar 200 $ durchaus im Bereich des Möglichen.
Jim Rogers im Interview mit Daniel Puntas Bernet in der NZZaS vom 21. Oktober 2007, Seite 47.
Also hier der immer aktuelle Investment-Tipp:Die Einbussen stünden primär im Zusammenhang mit den verschlechterten Bedingungen auf dem US-Suprime-Markt für Wohnhypotheken. Die UBS ist damit von der US-Hypothekenkrise weit stärker betroffen, als bisher vermutet. (SFDRS)4 Milliarden Abschreibungen / 1. Verlust seit 9 Jahren!
Die UBS hat im 3. Quartal nach einem Milliardenabschreiber wegen der US-Hypothekenkrise einen Verlust von 600 bis 800 Millionen Franken erlitten.Entlassungen
Als Folge der geplanten Veränderungen bei der Investment Bank werde die Anzahl Mitarbeiter bis Ende Jahr um rund 1500 reduziert, heisst es weiter.down rating
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat das langfristige Gegenpartei-Kreditrating der UBS AG auf 'AA' nach 'AA+' gesenkt. Gleichzeitig werde das kurfristige Kreditrating mit 'A-1+' bestätigt, heisst es einer S&P-Mitteilung vom Montag. Der Ausblick wird auf 'stabil' angehoben, nach einer im September erfolgten Senkung auf 'negativ'. (SFDRS)Und trotzdem ist die UBS-Aktie Tagesgewinner :-D. Ab und zu regnet's halt.
"Hedge Funds und Private Equity sind wie die Dotcom-Firmen im Jahr 2000." Es sei so, als gebe es 10'000 Flugzeuge in der Luft, aber nur 100 gute Piloten - ein Unfall sei bloss eine Frage der Zeit.
Marco Zanchi zitiert Ray Dailo, Chef des renommierten US-Geldmanagers Bridgewater in der SonntagsZeitung vom 19.08.2007, Steite 61.