Im vertraulichen Kreis reden FDP-Kader auch schon mal von der «Dummheit der Wähler», wenn sie auf die anhaltenden Erfolge der Volkspartei angesprochen werden. Statt die Fehler bei sich selbst zu suchen, macht man sich von oben über die Gewinner lustig.Ich spreche auch offen über die Dummheit der SVP-Wähler. Mache aber nicht der SVP den Vorwurf, diese mobilisieren zu können, sondern der Demokratie, diesen allen das gleiche Stimmrecht zu geben (one man - one vote).
Roger Köppel in der WeWo20/11, Seite 5.
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Donnerstag, 19. Mai 2011
FDP: "Dumme SVP-Wähler"
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Samstag, 25. Dezember 2010
Italiens Analphabeten
- völlige Analphabeten: 2 Mio.
- Halb-Analphabeten (können ihren Namen schreiben aber nicht lesen): 13 Mio.
- sekundäre Analphabeten (konnten einmal lesen und schreiben, haben es aber wieder verlernt): 15 Mio.
30 Mio. Einwohner, also die Hälfte der Italienern, informieren sich ausschliesslich über das Fernsehen.
Tullio De Mauro, Linguist, in seinen Untersuchungen von 2008 zum Bildungsstand in Italien. Zitiert von Peter Hartmann in der WeWo45.10, Seite 55.
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Samstag, 24. Juli 2010
Gläubige (dumme) Fussballer
Auch in Europa sind unter Spitzenfussballern tiefgläubige Menschen verbreiteter als im Durchschnitt der Bevölkerung.
3 Gründe:
- Sicherheit: „Ich weiss, ich werde beschützt. Es kann mir nichts passieren.“
Falsch: Selbstbetrug. Klassische Verwechslung von Wissen und Glauben. Glauben heisst, nicht wissen wollen. - Rituale: geben Struktur, Ablauf und damit ebenfalls Sicherheit.
Rituale sind ja gut und recht, brauchen aber überhaupt nicht religiös zu sein. - Mentaler Zustand: Dir richtige Balance zwischen Anspannung und Entspannung ermöglicht die optimale Leistung. In einem inneren Monolog motivieren sich die Spieler selbst. Gläubige beten dazu.
Auch hier ist die Religion alles andere als zwingend. Bei den übersteigerten Egos der meisten, oft südländischen, Topfussballer sollte der übersteigerte Egozentrismus reichen.
Francesco Benini in der NZZaS vom 4. Juli 2010, Seite 20.
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Mittwoch, 27. Januar 2010
Abtreibung aus dem Krankenkassenleisungskatalog
Die CVP initiiert eine Volksabstimmung, welche künftig die Abtreibung aus dem Leistungskatalog der obligatorischen Krankenversicherung nimmt.
Es gibt Frauen, die werden so schnell schwanger wie sich andere erkälten. Und gerade diese Schwangerschaften sind nahe an einer (psychischen) Krankheit, auch wenn sich diese Dummheit nennt. Zudem verursachen Nicht-Abgetriebene definitiv höhere Gesundheitskosten als Abgetriebene.
Mein Grundsatz zur Abtreibung bleibt bestehen: Es gibt ein Recht, das dem Recht auf Leben vorgeht: Die Möglichkeit auf ein gutes Leben.
Schwierig zu beurteilen, was gut ist. Relativ objektiv feststellbar sind: vernachlässigte Erziehung, Armut, Krankheit, kirminelles Umfeld, eingeschränkte Bildunsmöglichkeiten...
Abtreibungen sind keine Krankheit.Ich bin wehemet für die Kürzung der Leistungen aus der obligatorischen Krankenversicherung. Doch diese würde ich drin behalten.
Peter Fähn, CVP, im 20min vom 27.01.10, Seite 8.
Es gibt Frauen, die werden so schnell schwanger wie sich andere erkälten. Und gerade diese Schwangerschaften sind nahe an einer (psychischen) Krankheit, auch wenn sich diese Dummheit nennt. Zudem verursachen Nicht-Abgetriebene definitiv höhere Gesundheitskosten als Abgetriebene.
Mein Grundsatz zur Abtreibung bleibt bestehen: Es gibt ein Recht, das dem Recht auf Leben vorgeht: Die Möglichkeit auf ein gutes Leben.
Schwierig zu beurteilen, was gut ist. Relativ objektiv feststellbar sind: vernachlässigte Erziehung, Armut, Krankheit, kirminelles Umfeld, eingeschränkte Bildunsmöglichkeiten...
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Freitag, 14. August 2009
Unendliche Dummheit zurückgebliebener Gläubiger
Der sechs Monate alte Risab ist mit vier Armen und vier Beinen zur Welt gekommen. Die Bewohner des abgelegenen nepalesischen Dorfes Ramechhap halten das Kind daher für einen "Verwandten" des hinduistischen Elefanten-Gottes Ganesh. Schon Tausende von Menschen sind in das Dorf gepilgert, um den Jungen zu ehren.
News vom 13.08.09, Seite 38.
Bei uns wird geimpft, in Israel gehen die Rabbis in die Luft. Am Montag bestiegen 50 Geistliche in Tel Aviv ein Flugzeug. Mit dabei hatte jeder einen Schofar, eine aus einem Widder-Horn gefertigte Posaune. Während das Flugzeug über dem heiligen Land kreiste, bliesen die Rabbis ins Horn und sangen. So – sins sie jedenfalls überzeugt – ist Israel vor der Schweinegrippe geschützt.
Blick am Abend vom 12.08.09
Dienstag, 29. April 2008
staatliche Geschenke
Auch ich bin ansatzweise darauf hineingefallen: Die "Gratis"-Rettungsmassnahmen der Notenbanken in der Höhe mehrerer hundert Milliarden USD, GBP, EUR und CHF für die kriselnden Banken.
Auf der Seite der Banken aber, wurden bis heute 270 Milliarden abgeschrieben, gemäss einer Erhebung der Commerzbank. Und es wurden 163 Milliarden Dollar neues Kapital eingeschleust. Der Aktionär hat also schlussendlich die Finanzeskapaden zu tragen, nicht der Staat.
Nicht so aber bei den immensen Zahlungen der USA und jetzt auch in Spanien an hunderttausende insolvente Hausbesitzer, um deren Hypothekenlast zu lindern.
"Damit sollen Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden."Das sind aber keine Geschenke: Die von den Notenbanken zur Verfügung gestellte Liquidität muss von den Banken wieder zurück bezahlt werden. Da das Interbankengeschäft zusammen brach, musste die Notenbank die Liquidität zur Verfügung stellen. Das ist ihre Aufgabe und deshalb wurde sie überhaupt gegründet, die Geldversorgung von Volkswirtschaften sicher zu stellen.
Auf der Seite der Banken aber, wurden bis heute 270 Milliarden abgeschrieben, gemäss einer Erhebung der Commerzbank. Und es wurden 163 Milliarden Dollar neues Kapital eingeschleust. Der Aktionär hat also schlussendlich die Finanzeskapaden zu tragen, nicht der Staat.
Nicht so aber bei den immensen Zahlungen der USA und jetzt auch in Spanien an hunderttausende insolvente Hausbesitzer, um deren Hypothekenlast zu lindern.
(...) hier werden keine Banken gerettet, denn diese haben die entsprechenden Hypotheken grossenteils schon abgeschrieben. Sondern hier retten ziemlich demagogische Politiker Hunderttausende wirtschaftlicher Analphabeten, welche unglaubliche Hypothekarverträge unterschrieben hatten. (...) Hier wird der insolvente untere Mittelstand gerettet, hier sozialisiert der Staat die Folgekosten privater Dummheit und Gier....und das belastet die Staatskasse direkt und ohne Gegenleistung.
Beat Kappeler in der NZZaS vom 27.4.08, Seite 45.
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