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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Die Phasen der kosovarischen Invasion


70er-Jahre
jugoslawische Gastarbeiter, Saisonnierstatut, ökonomisch clever, die soziodemografischen Profile wurden dabei aber ausgeblendet: junge Männer aus ländlichen Gegenden, aus den rückständigsten Regionen Europas, ungebildet, unqualifiziert und schlecht integrierbar.

Ende der 80er-Jahre
Abschaffung des Saisonnierstatus. Die Arbeitsmigranten bekamen eine Arbeitsbewilligung. Ein folgeschwerer Fehler, denn damit verbunden war auch das Recht auf Familiennachzug. Ungebildete, kinderreiche Familien folgten. Die Zahl der Albaner verdreifachte sich. Viele begannen schon damals, von der Sozialhilfe zu leben. Der Drogenhandel geriet zunehmend in albanische Hand. Bis zu 90% des geschmuggelten Heroins kam damals über den Kosovo, Mazedonien und Albanien in die Schweiz.

Ende der 90er-Jahre
50‘000 Kosovaren kommen als Kriegsflüchtlinge in die Schweiz. Gewaltdelikte steigen massiv an: „Unfälle“ durch Gewalteinwirkung (Suva) verdreifachen sich (Rauferei, Streit, Überfälle und kriminelle Handlungen bei jungen Männern).

Kriminalitätsstatistik 2010
5'297 Verstösse gegen das Strafgesetzbuch (Diebstahl, Körperverletzung, Mord, etc.) durch die Personengruppe „Serbien, Montenegro, Kosovo“.  Damit sind sie 3,1x häufiger straffälliger wie Schweizer.
Bei diesem Spitzenwert sind die Delikte der vielen Eingebürgerten nicht einberechnet, und er wird nur noch von Zuwanderern aus afrikanischen Staaten geschlagen.
  • Sozialhilfe: 2,3% der Schweizer, 7,4% „Serbien, Montenegro, Kosovo“
  • Arbeitslosenquote: 2,8% der Schweizer, 7,5% „Serbien, Montenegro, Kosovo“

Diese Zahlen sind nicht mit Diskriminierung erklärbar. Martin Killias verweist auf Studien über Italienern, die in den 60er Jahren in die Schweiz einwanderten. Obwohl auch diese Gruppe mit Diskriminierung kämpfte, war ihre Straffälligkeit nicht signifikant höher.
Andreas Kunz und Christoph Landolt in der WeWo34.11, Seite 20ff.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Niederlassungsbewilligung nur für arbeitende Ausländer

1973-1976 Ölkrise

  • Beschäftigung nahm um ca. 8% ab (-255'000)
  • Arbeitslosenquote blieb unter 1% (ca. 20'000)

1991-1997 Dotcom

  • Beschäftigung sank um 3%
  • Arbeitslosenquote stieg um 4.7%

Klar, die ALV war vor April 1977 noch nicht obligatorisch (nur ca. 20% waren gegen Arbeitslosigkeit versichert), doch ein zweiter wichtiger Grund:

Die ausländischen Arbeiter in der Schweiz besassen kein Niederlassungsrecht --> über 80 Prozent des Beschäftigteneinbruchs wurde durch abwandernde ausländische Arbeiter aufgefangen: rund 209'000 gingen nach Hause oder verliessen die Schweiz.
In Anlehnung an Carmen Gasser, welche sich sich auf George Sheldon bezieht, Professor für Arbeitsmarkt- und Industrieökonomie an der Universität Basel in der WeWo18.11, Seite 30.

Unter anderem der ehemalige SP-Nationalrat Rudolf Strahm, der im «Tages-Anzeiger» von «Hartz-IV-Flüchtlingen» und einer «Zuwanderung ins Sozialhilfesystem» schreibt. (Tagi)