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Sonntag, 11. September 2011

Es braucht einen Nord- und einen Süd-Euro

Die Griechen leisten sich einen luxuriösen Sozialstaat (frühe Renten) und ein überdimensionierten Beamtenappart. Es kommt nicht in Frage, dass EU-Staaten welche erfolgreicher, sparsamer und effizienter wirtschaften, diesen Schlendrian finanzieren müssen. Deshalb braucht es eine Aufspaltung des Euros in eine Nord- und einen Südeuro. Dies könnte durch die EZB koordiniert werden. Der Südeuro würde massiv abgewertet und böte den Dolce-Vita-Staaten die Möglichkeit, sich langsam zu entschulden. Nur dieses Szenario wird der unterschiedlichen Wettbewerbsfähigkeit gerecht, ohne ganz Europa in den finanziellen Ruin zu reissen.

In Anlehnung an Thomas Matter in der WeWo34.11, Seite 44.

Donnerstag, 16. Juni 2011

In Guten Zeiten herrscht der Schlendrian

In guten Zeiten wird der Politiker spendabel, was dem Bürger später schlechte Zeiten beschert, Siehe USA, siehe Griechenland!
Felix E. Müller in der NZZaS vom 6.6.2011

Mittwoch, 13. April 2011

4.5 bnCHF mehr Steuern und Abgaben

Der Schlendrian verdrängt die Kostendisziplin unter Hans-Rudolf Merz. Dazu sind neue Einnahmen notwendig. Der Staat vergrössert sich.

  • Mehrwertsteuer +1.1bnCHF: +0,4% auf 8%
  • Krankenkassen +1 bnCHF: Die Prämien steigen unaufhaltsam weiter an.
  • Arbeitslose +650 mCHF: +0.2 auf 2.2% erhöhte Lohnabzüge inkl. Solidaritätsprozent
  • Mutterschaft/EU +650 mCHF: von 0.3 auf 0.5% Erhöhte Lohnabzüge
  • Autobahnvignette +340 mCHF: Erhöhung des Preises der Vignette von 40 auf 100 CHF
  • Fahrkostenabzug: +250 mCHF: weniger Abzüge für Pendler
  • SBB +300 mCHF: +10% Preiserhöhung bis 2017
  • Strompreis: +66 mCHF: 75% der Schweizer Stromversorger erhöhen 2011 ihre Tarife.
  • CO2-Abgabe: +50 mCHF: Mehreinnahmen aus Verdreifachung des Ansatzes zum 01.01.2010
    Carmen Gasser in der WeWo14.11, Seite 14f.