- Die staatliche Lösung für ein Problem ist gewöhnlich genauso schlecht wie das Problem selbst.
- Regierungen lernen nie. Nur Menschen lernen.
- Nichts ist so permanent wie ein temporäres Regierungsprogramm.
- Die Macht, Gutes zu tun, ist auch die Macht Schaden anzurichten.
- Ich bin für Steuersenkungen unter allen Umständen, mit welcher Entschuldigung auch immer, mit welcher Begründung auch immer, wenn immer es irgendwie möglich ist.
- Den meisten Argumetnen gegen den freien Markt liegt der fehlende Glaube an die Freiheit an sich zugrunde.
- Der Schwarzmarkt war ein Weg, um staatliche Kontrollen herumzukommen. Er war ein Weg, den freien Markt funtionieren zu lassen. Es war ein Weg der Öffnung.
- Die Weltwirtschaftskrise wurde, wie diemeisten anderen Perisonden grosser Arbeitslosigkeit, durch staatliches Missmanagement verursacht und nicht durch eine inhärente Instabilität der Privatwirtschaft.
- Inflation ist Besteuerung ohne Gesetzgebung.
- Es gibt keine Gratismahlzeiten.
- Niemand gibt fremdes Geld so sorgfältig aus wie eigenes Geld. Niemand geht mit fremden Ressourcen so sorgfältig um wie mit eigenen.
- Es gibt eine und nur eine soziale Verantwortung eines Unternehmens: die Ressourcen so einzusetzten und die Aktivitäten so zu setzten, dass die Gewinne gesteigert werden, solange es sich dabei nur innerhalb der Spielregeln bewegt oder, anders gesagt, solange es sich ohne Täuschung oder Betrug dem offenen und freien Wettbewerb aussetzt.
- The business of business is business.
- Viele Leute möchten, dass der Staat die Konsumenten schützt. Dabei wäre es wesentlich dringender, die Konsumenten vor dem Staat zu schützen.
- Der meiste Schaden, den Drogen anrichten, hat damit zu tun, dass sie illegal sind.
- Eine Gesellschaft, die Gleichheit - im Sinne der Gleichheit der Ergebnisse - höher wertet als Freiheit, wird schliesslich in einem Zustand landen, in dem weder Gleichheit noch Freiheit herrscht.
- Die Geschichte lehr, dass der Kapitalismus eine notwendige Voraussetzung politischer Freiheit ist.
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Freitag, 8. Januar 2010
Einige Zitate von Milton Friedman
Montag, 17. März 2008
Untauglichkeit
Wer hätte in dieser Frage mehr Glaubwürdigkeit, als ein hauptberuflicher UC-Richter, der die Entwicklungen täglich an vorderster Front miterlebt? Dr. Peter J. Spirig, ehemaliger Chirurg und Chefarzt, war bereits seit 1976 als nebenamtlicher UC-Vorsitzender tätig.
Er singt das Lied von der "verweichlichten Jugend" und der "Turnschuh-Generation", die mit ihren "Eigennutz-Tendenzen" ein "reines Abbild der Gesellschaft" sei. "Verzicht, Härte, Frieren, Hunger, Kameradschaft", sagt Spirig, (...) seien Fremdwörter für die meisten der jungen Männer, die er hier zu sehen kriegt.Was bedeutet das nun genau? (amade hat den Artikel auch interpretiert.)
"Die Spiesse sind punkto Militärtauglichkeit nicht gleich lang" (...) Wenn psychologische Gutachten vorliegen, habe er sich daran zu halten, sagt Spirig, auch wenn er ihnen misstraut.
"Nachdem wir einmal im Kanton Zug einen Bettnässer hatten, waren es im nächsten Jahr schon drei, im dritten Jahr sieben. Gute Ausreden sprechen sich rum."
"Wenn heute einer beschliesst 'Ich will nicht', kommt er irgendwie weg. (...) Wer nicht will, der stört den Betrieb, also lässt man ihn gehen."
Die psychischen Probleme bilden heute die häufigste Ursache für einen UT-Entscheid. Bei jedem zweiten Ausgemusterten spielen sie eine Rolle.
Es sie jedoch so, dass viele, die untauglich geschrieben würen, den Kolegen später erzählen, sie hätten simuliert, weil sie damit besser dastehen als mit der wahren Diagnose. "Niemand gibt gerne zu, wegen echter psychischer Probleme untauglich zu sein."
Wer aus psychischen Gründen untauglich geschrieben werde, der sei es auch tatsächlich, sagt Thomas Gehring [Professor und Chefpsychologe der Armee]. Wobei "untauglich", hebt er den Zeigefinger, eben keineswegs zwingend "krank" bedeute, sondern nur "ungeeignet für die Armee". (...) Den Hauptharst der psychischen UT-Gründe bilden "militärrelevante Anpassungsstörungen, adoleszenzspezifische psychische Auffälligkeiten, intellektuell nicht geeignete Voraussetzungen und Suchtmittelmissbrauch mit entsprechender Persönlichkeitsstruktur".
Guido Mingels im Magazin 11, 2008, Seite 10ff.
- "intellektuell nicht geeignete Voraussetzungen": zu dumm
- "Suchtmittelmissbrauch": süchtig
- "mit entsprechender Persönlichkeitsstruktur": Koks --> Aggressiv; Haluzinogene --> Persönlichkeitsstörungen; Kiffen --> Larifari-"ist-mir-doch-egal"-Haltung
- "adoleszenzspezifische psychische Auffälligkeiten": Muttersöhnchen/Kindskopf oder immer noch im pubertären Trotzalter gegen sämtliche Autoritäten und Obrigkeiten, wie auch die Armee.
- "militärrelevante Anpassungsstörungen": Pfeiffen. Keine gesunde "Pfadi"-Erfahrung, nie draussen übernachtet, gestörtes Sozialverhalten, unfähig, in einer Gruppe zu bestehen, soziale Abkupplungen/Einzelgänger, etc.
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