Es hat 25 Jahre, 4 Monate und knapp 2 Wochen gedauert, doch jetzt weiss ich, was ich werden will: Ich sehe mich im Bereich
Compliance im Spannungsfeld mit
operationellen Risiken. Meine Bachelorthesis wird sich auch damit beschäftigen.
Compliance und operationelle Risiken sind für mich attraktiv, weil sie sich mit
Menschen beschäftigen. Mein eigenes grosses
kriminelles Potential könnte ich da wunderbar einbringen. Man beschäftigt sich den ganzen Tag damit, was erlaubt ist und was nicht - was mich auch persönlich sehr interessiert. Zudem jongliert man nicht den ganzen Tag mit Zahlen, wofür mal als Finance-Heini prädestiniert wäre. Man ist
kein Sklave von irgendwelchen Kennzahlen wie "Net New Money" oder ähnliches und muss keinem quantifizierbaren Leistungsnachweis nacheifern. Man ist
kein Verkäufer. Diese
Stabsstellenfunktion und die Bedeutung des Risikomanagements bringen mit sich, dass man oft auf
Corporate Level angesiedelt ist. Dies finde ich besonders attraktiv, weil man dabei den Überblick über die gesamte Unternehmung hat. Die
Auseinandersetzung mit dem Gesetz gefällt mir. Sie beinhaltet auch eine
politische Komponente, welche durch den guten Ruf, das Image, etc. motiviert ist. Zu guter Letzt ist Risikomanagement nicht lokal begrenzt, sondern von
globalem Charakter, was mich ebenfalls reizt.
Auch mein Verbindungsname Crash macht im Umgang mit Risiken und Gefahren Sinn :-).