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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Fussball kostet die Öffentlichkeit – Bsp. ZH


Sicherheit
GC und FCZ bezahlen jährlich je 500‘000 CHF für die Polizeieinsätze. Ein Einsatz kann aber von einigen Tausend bis zu einer Viertelmillion CHF kosten – bei 36 Spieltagen…

Stadion
Das Letzigrund machte 8.9 mCHF Verlust. Da die anderen Veranstaltungen profitabel waren ist dieser Betrag dem Fussball zuzuschreiben.

Öffenlicher Verkehr
Die SBB melden pro Saison 3 mCHF Schaden durch randalierende Fans in Zügen und auf Bahnhöfen. Regionale Verkehrsbetriebe nicht eingerechnet.

TV-Rechte
Die SRG (also der Gebührenzahler) bezahlt jährlich 5 mCHF an die Fussballliga.

In Anlehnung an Daniel Friedli in der NZZaS vom 9.10.11, Seite 11.

Obwohl der Fussball massive Kosten generiert – und auch hohe Einnahmen hat (Werbung, Sponsoren, private TV-Rechte), verwendet er dieses Geld für die unverhältnissmässig hohen Löhne der „spielenden“ Secondos und Migranten anstatt die verursachten Kosten zu decken. Asozial.

Sonntag, 19. Juni 2011

selbstverliebte Akademika

Die Unkultur der selbstverliebten, in den Medien allgegenwärtigen Prominenten hat die heiligen Hallen der britischen Universitätsausbildung erobert.
Martin Alioth in der NZZaS vom 12.06.2011, Seite 6.
In London soll per Ende 2012 eine neue Eliteuniversität entstehen mit Dozenten von Weltrang und doppelt so hohen Studiengebühren wie die staatliche Obergrenze ist.

Montag, 21. Dezember 2009

überteuerte Billag

Weltrekordniveau erreicht [beim Schweizer Fernsehen] leider nur gerade die Höhe der Zwangsgebühr.
Silvio Borner in der WW51.09, Seite 25.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Gesundheitssystemreform, dringend notwendig

Ich hatte Couchepin schon fast abgeschrieben, doch jetzt kommt er mit einem guten Vorschlag. Schade nur, dass in einer Demokratie nicht zählt, ob es ein guter Vorschlag ist, sondern ob man genügend konform für alle ist. So werden folgende Vorschläge wohl versanden:
  • Einrichtung von telefonischen Beratungsdiensten durch alle Versicherer, damit alle Versicherten eine kostenlose erste Anlaufstelle haben
  • Einführung eines Behandlungsbeitrages von 30 Franken für die ersten sechs Besuche bei einem Arzt oder einer Ärztin
  • Erteilung der Kompetenz an den Bundesrat zur Senkung der Tarife bei überdurchschnittlicher Kostensteigerung
  • Leistungsaufträge für Spitalambulatorien
Ein schlechter Vorschlag ist allerdings auch noch dabei:

Dienstag, 3. März 2009

CH: 2. teuerste TV-Gebühren Europas

Wenn die Dänen nicht wären, dann wären wir vorn. 462 Franken kosten unsere Radio- und TV-Gebühren, der zweithöchste Wert Europas. Wir zahlen dreimal so viel wie in Italien, doppelt so viel wie in England und immer noch 140 Franken mehr als in Deutschland und Österreich.
Kurt W. Zimmermann in der WW09.09, Seite 29.

Mittwoch, 5. November 2008

Private Banking zwischen Produkteverkauf und seriöser Anlageberatung

2 grosse Fehlentwicklungen:
  1. Produkte-Pusherei, bei der den Kunden strukturierte Produkte, teuer Fonds und Hedge-Fund-Produkte angedreht werden.
  2. Das häufige Umschichten von Vermögenswerten, da viele Kundentransaktionen Gebühren generieren.
Theodor Adorno, Sozialphilosophe
Haarsträubende Dinge:
  • Depots, die mit Eigenprodukten abgefüllt werden
  • strukturierte Produkte mit Gebühren von bis zu 4%
  • Festgelder, die bei riskanten Gegenparteien placiert sind
Veit de Maddalena, Rothschild-Chef

Markus Städeli in der NZZaS vom 2.11.08, Seite 33.

Dienstag, 17. Juni 2008

Schweizer TV-Stars

Die meisten "grossen TV-Stars" des Schweizer Fernsehens sind Teilzeitangestellte. Sie steigern durch ihre Präsenz am Bildschirm ihren Marktwert, welchen sie dann als Moderator auf Podiumsdiskussionen u.ä. abschöpfen können.
So bleibt die amüsante Situation, dass wir Gebührenzahler TV-Stars finanzieren, die nur dank unserer Zwangsabgaben überhaupt TV-Stars werden. Die TV-Stars vergolden sich dann auf private Rechnung.
Kurt W. Zimmermann in der WW24.08, Seite 23.

Montag, 25. Februar 2008

"Congestion Charge"

Ken Livingstone, Londons linker Bürgermeister, realisierte bereits eine Strassengebühr für die Innenstadt von London von täglich 8 Pfund. Jetzt soll noch eine weiter Gebühr dazu kommen, und zwar vornehmlich für Allradfahrzeuge und wagen mit grossem Hubraum + 25 Pfund täglich (1 GBP = 2.13 CHF).

Porsche klagt nun wegen Unverhältnissmässigkeit.

Die Verhältnisse:
  • Mehreinnahmen durch die Gebühr von 100 Mio. Pfund pro Jahr.
  • Minderung des jährlichen CO2-Ausstosses durch Autos in der Innenstadt entspricht dem CO2-Ausstoss, den der Flugbetrieb auf Heathrow innert 4 Stunden verursacht.
Definitiv nicht mehr verhältnissmässig!
In Anlehnung an Markus M. Haefliger in der NZZaS vom 24.2.08, Seite 7.

Freitag, 28. September 2007

SRG Corporate Gouvernance

"Die SRG ist eine Verwaltung mit angehängtem Fernsehen."
vergleichbar mit anderen Unternehmen im Umfeld des Bundes?
So muss die SRG im Gegensatz zu anderen genannten Unternehmen nur einen Bruchteil der Einnahmen selbst erwirtschaften. Der dominierende Teil wird als Kryptosteuern zwangsmässig eingezogen. (...) Die SRG ist nicht einmal ein richtiges Unternehmen, sondern ein Verein, der sich vom Bundesrat periodisch die Gebühren erhöhen lässt.
Roger Schawinski in der Weltwoche 39.07, Seite 9.

Mittwoch, 19. September 2007

ZHAW-Uhr-Ausgaben

Sascha, vielen Dank für den Hinweis:
Ein Wettbewerb in der Weltwoche verrät, wieviel die ZHW, bzw. ZHAW für Uhren ausgibt. Die School of Management mag ja ein schönes und modernes Gebäude haben, doch hier haben Sie es definitiv übertrieben: Im Treppenhaus hängen 4 Stück von diesem Exemplar.

Trotzdem ich also einiges an Semestergebühren, Prüfungskopiengebühren und Nachholprüfungsgebühren (jawohl, wir befinden uns mitten im staatlichen Gebührendschungel) bezahle, werde ich wohl nur knapp 2 Uhren sponsoren können.

Auch wenn die ZHAW mit blühenden Immatrikulationszahlen immer mehr Kohle vom Kanton Zürich in den Arsch geschoben bekommt, könnte man die Ausgaben doch etwas kontrollieren, bzw. die Gebühren senken - schon rein aus ideologischen Gründen. Wir sind hier schliesslich nicht an einer Sozialarbeiterschule und der Chef heisst auch nicht Monika Stocker, sondern ist ein ehemaliger BCGler!