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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Fussball kostet die Öffentlichkeit – Bsp. ZH


Sicherheit
GC und FCZ bezahlen jährlich je 500‘000 CHF für die Polizeieinsätze. Ein Einsatz kann aber von einigen Tausend bis zu einer Viertelmillion CHF kosten – bei 36 Spieltagen…

Stadion
Das Letzigrund machte 8.9 mCHF Verlust. Da die anderen Veranstaltungen profitabel waren ist dieser Betrag dem Fussball zuzuschreiben.

Öffenlicher Verkehr
Die SBB melden pro Saison 3 mCHF Schaden durch randalierende Fans in Zügen und auf Bahnhöfen. Regionale Verkehrsbetriebe nicht eingerechnet.

TV-Rechte
Die SRG (also der Gebührenzahler) bezahlt jährlich 5 mCHF an die Fussballliga.

In Anlehnung an Daniel Friedli in der NZZaS vom 9.10.11, Seite 11.

Obwohl der Fussball massive Kosten generiert – und auch hohe Einnahmen hat (Werbung, Sponsoren, private TV-Rechte), verwendet er dieses Geld für die unverhältnissmässig hohen Löhne der „spielenden“ Secondos und Migranten anstatt die verursachten Kosten zu decken. Asozial.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Jetzt Haircut bei Griechenland

Die Verluste und Abschreibungen infolge einer Schuldenumstrukturierung Griechenlands dürften geringer sein, als das Ausmass der immer grosszügigeren Rettungspakete. Ein Schuldner wird nicht kreditwürdiger, indem man ihm mehr Geld gibt. Das Argument, grössere Staaten an den Rand des Ruins zu treiben, wenn bei Griechenland ein Haircut gemacht wird, zieht nicht, weil:

Schliesslich kann der „Eintritt des Schadensfalls“ langfristig durchaus positive Signalwirkungen haben – nicht zuletzt für ein finanziell nachhaltiges Gebaren anderer Länder. In der Vergangenheit hatten die Finanzmärkte und deren Anleger nämlich fast blindlings Staatschulden aus der EU gekauft und dabei auf die Ratings von Agenturen vertraut.

Das Abschreiben von Guthaben mahnt die Märkte künftig daran, Risiken sorgfältiger abzuschätzen und risikogerechte Zinsen zu verlangen. Dies wiederum zwingt die Staaten zu vermehrter Finanzdisziplin. Wie wir aus vielen Beispielen der Verhaltensökonomie wissen, erfolgt eine Verhaltensänderung meist nur aufgrund eines konkreten, möglichst selbst erlebten Ereignisses. Was wir schon wussten (und auch hoffen): Aus Schaden wird man klug.
Tilman Slembeck

Montag, 25. April 2011

Zeit­alter der Masslosigkeit

Wir leben wieder in einem Zeit­alter der Masslosigkeit. Vieles hat seinen Anfang in den USA genommen: so etwa Fettleibigkeit, exzessive Managergehälter oder explosionsartiges Wachstum risikofreudiger Investmentbanken.

Letztlich schaden masslose Aktionen mehr, als dass sie nützen. Dies zeigt die US-Wirtschaft. Wer eine solche Entwicklung verhindern will, muss den wirtschaftspolitischen Akteuren und der Nationalbank Schranken setzen.

Kurt Schiltknecht in der WeWo16.11, Seite 19.

Donnerstag, 31. März 2011

Schäden durch Naturkatastrophen nehmen drastisch zu



Gute Grafik von Charlotte Jacquemart in der NZZaS vom 27.03.2011, Seite 11.

Mittwoch, 4. August 2010

Entkriminalisierung sämtlicher Drogen

Drei vom Bund beauftrage Expertengruppen fordern die Entkriminalisierung sämtlicher Drogen.
Wir müssen wegkommen von der Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Drogen. Es gibt keine gute und böse Sucht. Viel eher sollte man sich am Schadenpotenzial von psychoaktiven Substanzen orientieren. Dabei fällt auf, dass gesellschaftlich akzeptierte Drogen wie Alkohol und Tabak deutlich höhere wirtschaftliche und soziale Schäden verursachen als illegale Drogen.

Die Bestrafung des Konsums ist nicht glaubwürdig, wenn gleichzeitig legale Substanzen mit vergleichbaren Wirkungen toleriert werden.

François van der Linde im Interview von Antonio Fumagalli in 20min vom 3.08.2010, Seite 6.

Samstag, 10. April 2010

Alkohol in der Schwangerschaft --> social trash

Der Alkohol, den Jennys Mutter während der Schwangerschaft trank, hat Gehirn und Körper des Kindes schon im Mutterleib geschädigt. „Fetales Alkohol-Syndrom“ (FAS) nennt man das in besonders schweren Fällen, denen man es ansieht. Wie Jenny. Manchmal kommt noch ein Herzfehler hinzu. Bei anderen Kindern, die ins Zentrum kommen, ist die Schädigung nicht ganz so ausgeprägt. Bei ihnen spricht man allgemein von „Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen“ (FASD). Auch ihr Wachstum ist verzögert, ihre geistige Entwicklung gestört.

Jugendliche, deren Gehirn durch Alkohol im Mutterleib geschädigt ist, sind oft sehr aggressiv. Und sie verhalten sich auch sonst sozial auffällig, sagt Dudenhausen: „Ein großer Prozentsatz wird kriminell, weil sie nicht begreifen, wenn sie etwas verkehrt machen.“
Daniela Martens vom 29.03.2010

Sonntag, 6. Dezember 2009

tempramentvolle Südländer



Man gibt ein paar Südländern einen sehr schnellen und starken Wagen und wundert sich über einen Totalschaden? Sogar wenn es sich bei den Südländern um zwei italienische Polizisten handelt, die eine Spezialausbildung genossen und gerade auf dem Heimweg einer Veranstaltung über Verkehrsssicherheit waren?



Sämtliche tempramentvollen Vorurteile betreffend unkontrollierter, südländischer Unvernunft mit Personen- und Sachschaden sind bestätigt.
Quelle: bild.de

Dienstag, 31. März 2009

von Meili über Kramer zu Holzach

Nachdem er die jüdische Viertelmillion USD verpulvert hat, kehrt Christoph Meili verschuldet zurück in die Schweiz mit Direkteinstieg ins Sozialsystem. Er lebt künftig vom Staat, dem er durch sein rechtswidriges Verhalten einen enormen Imageschaden zugefügt hat.

1997, als Jane Kramer im "The New Yorker" über ihn schrieb, brachte sie damit Robert Holzach, der letzte Woche starb, um seine wohlverdiente Ehrenpräsidentschaft der SBG.
Der Thurgauer war 1997 noch einmal in die Schlagzeilen geraten, als die amerikanische Kolumnistin und Schriftstellerin Jane Kramer in der Wochenzeitschrift «The New Yorker» angebliche antisemitische Äusserungen von Holzach zitierte. Holzach habe gesagt, die Kontroverse um die Rolle der Schweizer Banken im Zweiten Weltkrieg habe mit einer jüdischen Verschwörung zu tun, um die Übernahme der prestigeträchtigsten Finanzmärkte zu erreichen. Holzach dementierte diese Aussagen. Später wurde ihm der Titel des SBG-Ehrenpräsidenten aberkannt. (Basler Zeitung).
Die Schweizer Banken bezahlten (ohne Verurteilung, lediglich aufgrund des Druckes "der Öffentlichkeit") den "Opfern des Holocausts" 1,25 Mrd. USD, welche bis zu einem grossen Teil nicht zugewiesen werden konnten.

Montag, 2. März 2009

Glaube schadet

Religion kann das Wohlbefinden redu­zieren und psychische Störungen wie Depressionen und Angstzustände verstärken. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Unis Zürich und Bochum, die 328 Reformierte, Katholiken und Evangelikale befragten. Entscheidend sei das Gottesbild: «Wer Gott als Rächer sieht, der den Menschen für seine Sünden straft, tut sich schwerer, mit Belastungen umzugehen», sagt Mit-Autor Bernd Krämer zu «Sonntag».

Und wie sieht es bei jenen aus, die Gott als gütigen, vergebenden Vater sehen? Laut Studie hilft dies zwar, in belastenden Situationen wie etwa einem Trauerfall einen Sinn zu finden. Es habe aber keinen positiven Effekt auf psychische Störungen wie Depressionen oder Angst­zustände. Die seit zwei Jahrtausenden geäus­serte Hoffnung, dank Gott besser mit Ängsten umgehen zu können, wird also enttäuscht. (20min)

Mittwoch, 9. Juli 2008

Gewerkschaften, üble Strukturerhalter

Ich habe fünf Jahre in der Industrie gearbeitet und weiss mehr von der Arbeitswelt als gewisse Gewerkschaftsfunktionäre, die nie einen Tag in einer Fabrik gestanden sind. Die Gewerkschaften sind heute zu stark auf das Erhalten ausgerichtet. Es gibt nachweislich Fälle, wo das Bewahren alter Strukturen enorm geschadet hat.
Rudolf Strahm im Interview mit Philipp Gut und Andreas Kunz in der WW27.08, Seite 46ff

Montag, 11. Februar 2008

UBS a.o. GV vom 27. Feb. 08

Das Risikomanagement hat eigentlich zum Ziel, der Bank genügend Eigenmittel zu sichern, damit diese in Zeiten, in denen ein Schadensfall eintritt, nicht bankrott geht. Wenn jedoch diese Mittel dann im gegebenen Fall ausgeschüttet werden müssen, entsteht trotzdem ein Loch und eine Unsicherheit auf dem Markt.

Nun plant der Verwaltungsrat der UBS, dieses Loch mit Geldern aus Singapur und dem Nahen Osten zu füllen, eine Quasi-Staatsgarantie. Eine ziemlich billige "Lösung" und eines Bankers nicht würdig, vergleichbar mit den Schreien nach Liquiditätsspritzen von Nationalbanken am Anfang der Subprime-Krise.

Doch dieses "niedere" Vorgehen mit dem Streichen sämtlicher Boni abzustrafen wäre falsch:
Eine Bonuszahlung hängt ab von der eigenen Leistung, von der Leistung der Sparte und vom Unternehmenserfolg. In diesem Fall könnte man für die ersten beiden Bereiche etwas bezahlen. Doch der Unternehmenserfolg war negativ, also müsste diese Null sein.
Andreas Keller, AAM Privatbank, im Cash-TV vom 10.2.08 auf SF2.

Dienstag, 22. Januar 2008

Sozialmissbrauch durch Migranten

Die Inspektoren gegen den Missbrauch von Sozialhilfegeldern haben bis jetzt 21 Personen überführt und eine Schadensumme von 860'000 Franken aufgedeckt.

Anfang Juli 2007 verschärfte Zürich mit drei neuen Sozialdetektiven die Gangart gegen den Missbrauch von Sozialhilfegeldern. Gemäss einer ersten Bilanz haben diese bisher 100 Ermittlungen durchgeführt, 29 wurden abgeschlossen. 76 Prozent aller Betroffenen haben einen «Migrationshintergrund». (Tagi)
Als ob man etwas anderes zu erwarten gehabt hätte, ts! Wie Christoph Mörgeli im SonnTalk vom 20.1.08 auf Tele Züri sagte:
Wir haben die Fürsorge eigentlich für Schweizer Fälle gemacht. Heute ist das nicht mehr der Fall. Es dürften 70 bis 80 Prozent Immigranten oder eingebürgerte Immigranten sein. Die kommen sofort ans Sozialsystem. Und das ist ein Riesenproblem.
Das war am 20. Januar. Zwei Tage später hat man nun Gewissheit: Mörgeli hatte sehr recht. Jetzt sind Massnahmen gefordert: ein Strafverfahren und die vom Volk mit 70% gutgeheissene "Ausweisung krimineller Ausländer".

Dienstag, 2. Oktober 2007

Einnahmen Musikindustrie

Früher ging man bei erfolgreichen Bands davon aus, dass die Umsatzanteile von Tonträgern, Konzerten und Merchandising je ein Drittel ausmachen. Heute schlagen die Tonträger bestenfalls mit rund 20 Prozent zu Buche. Konzerte und Merchandising bringen je rund 40 Prozent ein.
Die Hochrechnungen über den Schaden der Musikindustrie infolge entgangener Gewinne sind lächerlich. Aber das wissen wir ja schon. Jene die die Musik illegal runterladen würden wohl nur selten für den Titel bezahlen. Sie würden ihn vielleicht nicht einmal kennen. So betrachtet so schliesst Tim Renner mit:
Wenn illegale Downloads den Bekanntheitsgrad erhöhen, dienen sie unserer Sache.
Tim Renner im Interview mit Armin Müller in der SonntagsZeitung vom 30. September 2007, Seite 70.