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Mittwoch, 11. April 2012

Nazikeule + Moralismus = Skandal

Der Unwillen, selbst nach einem halben Jahrhundert Wiedergutmachung zu leisten, ist eine moralische Schande für die Schweiz.
Elan Steinberg 
Elan Steinberg, ein führender jüdischer Vertreter im Streit um nachrichtenlose Vermögen auf Schweizer Banken, ist in New York einem Krebsleiden erlegen. Er war Direktor des jüdischen Weltkongresses und führte den Kongress aus der Diplomatie der stillen Versöhnung zu einem "forschen, amerikanischen Stil", wie erst selbst sagte.
Roman Elsener in der NZZaS vom 8.4.12, Seite 3. 
Wenn die Nazikeule auf Moralismus trifft, gibts 1.25bnUSD für x-beliebige Juden, erpresst aus Schweizer Banken ohne entsprechende rechtliche Grundlage. Rechtsstaatliche Prinzipien wie Beweislast und Verjährung werden ausgehebelt.

Die Zahlungen Schweizer Banken an jüdische Kreise ohne ausreichende rechtliche Grundlage bleibt einer der grössten Skandale der letzten Jahrzehnte.

Sonntag, 28. Februar 2010

Wenige Nachrichtenlose Konti

Ed Fagan forderte 1996 im Namen jüdischer Organisationen mit einer Sammelklage 7 Mrd. USD von den Schweizer Banken.

Während zweier Jahre durchkämmte Paul Volcker mit 420 Buchprüfern anschliessend über sechs Millionen Konti,
die in den dreissiger und vierziger Jahren eingerichtet worden waren. Schliesslich stellten sie nach dem behördlich bewilligten Bruch des Bankgeheimnisses 25 000 fragliche Namen und Daten ins Internet. Das Resultat der Übung, die, zusammen mit bankinternen Abklärungen, über 800 Millionen Franken gekostet hatte: 5559 verwaiste Konten, die meisten mit Bagatellbeträgen. Der «nachrichtenlose» Gesamtbetrag belief sich auf genau 66,3 Millionen Franken, Zins und Zinseszinsen eingerechnet. Das ist weniger als ein Promille der behaupteten und geforderten Summe.

Das «Komitee eminenter Personen» hielt 1999 in seinem Schlussbericht, den niemand mehr interessierte, fest, dass die Schweizer Banken weder diskriminierend noch pflichtwidrig gehandelt hätten. Lediglich in einzelnen Fällen habe es an der nötigen Sensibilität und Kooperation gemangelt. Zum Vergleich: Insgesamt kostete der im Sand verlaufene Angriff die Banken und den Schweizer Staat 2,9 Milliarden Franken.
Urs Paul Engeler in der WeWo6.10, Seite 24ff.

Dienstag, 31. März 2009

von Meili über Kramer zu Holzach

Nachdem er die jüdische Viertelmillion USD verpulvert hat, kehrt Christoph Meili verschuldet zurück in die Schweiz mit Direkteinstieg ins Sozialsystem. Er lebt künftig vom Staat, dem er durch sein rechtswidriges Verhalten einen enormen Imageschaden zugefügt hat.

1997, als Jane Kramer im "The New Yorker" über ihn schrieb, brachte sie damit Robert Holzach, der letzte Woche starb, um seine wohlverdiente Ehrenpräsidentschaft der SBG.
Der Thurgauer war 1997 noch einmal in die Schlagzeilen geraten, als die amerikanische Kolumnistin und Schriftstellerin Jane Kramer in der Wochenzeitschrift «The New Yorker» angebliche antisemitische Äusserungen von Holzach zitierte. Holzach habe gesagt, die Kontroverse um die Rolle der Schweizer Banken im Zweiten Weltkrieg habe mit einer jüdischen Verschwörung zu tun, um die Übernahme der prestigeträchtigsten Finanzmärkte zu erreichen. Holzach dementierte diese Aussagen. Später wurde ihm der Titel des SBG-Ehrenpräsidenten aberkannt. (Basler Zeitung).
Die Schweizer Banken bezahlten (ohne Verurteilung, lediglich aufgrund des Druckes "der Öffentlichkeit") den "Opfern des Holocausts" 1,25 Mrd. USD, welche bis zu einem grossen Teil nicht zugewiesen werden konnten.

Freitag, 20. Februar 2009

ehrenhafte Denuzierung

Seit der Affäre um die nachrichtenlosen Vermögen ist die Denuzierung bei uns weider zu Ehren gekommen, zum Glück für den amerikanischen Senator d'Amato, der mit einigen anderen auf Kosten der Schweizer Banken ein kleines Vermögen ansammeln konnte, ohne dass die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus je einen Nutzen davon gehabt hätten.
Suzette Sandoz in der NZZaS vom 15.2.09, Seite 16.

Montag, 26. Januar 2009

Berufsverbot für Ed Fagan

Nachdem Ed Fagan im Dezember 2008 bereits seine Zulassung als Anwalt in New York verloren hat, wurde sie ihm jetzt auch noch in New Jersey entzogen. Da er nur in diesen beiden Staaten zugelassen war, kann er nun seinen Beruf nicht mehr ausüben. Das Gericht sprach Fagan schuldig, zwei seiner Mandantinnen um 510'000 USD betrogen zu haben das Bundesgericht getäuscht zu haben und 370'000 USD Schulden nicht bezahlt zu haben.

:-D :-D :-D

Montag, 17. November 2008

Bankenmodelle

Wir stehen am Anfang einer neuen Weltfinanzordnung. In Zukunft wird es Weltbanken geben. Bisher waren die grossen Finanzkonzerne amerikanisch und nicht wirklich international. Das änder sich nun. Bei den neuen Megainstituten wird da das Aktionariat vollständig globalisiert sein.
Bénédict Hentsch im Interview mit Claude Baumann und René Lüchinger in der WW46.08, Seite 40f.

Das Universalbankensystem ist per se nichts Schlechtes. Die Schweiz und unsere Banken sind dafür jedoch ungeeignet. Wir haben seit je eine risikoscheue Kultur. Was wir an Risiken nicht wollen, versichern wir. Darum haben wir so grosse Versicherer. Das ist die Furcht unserer Kultur. Wir sind Horter und Verteidiger. Die Schweiz ist ein Safe, und fertig.
Bénédict Hentsch im Interview mit Claude Baumann und René Lüchinger in der WW46.08, Seite 40f.

Heinz Wuffli

  • Vater von Peter Wuffli
  • 1967: Generaldirektor der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA)
  • 1977: Präsident der Generaldirektion
Millionenskandal bei der Kreditanstalt
15.4.1977 in "Die Tat"

SKAndal: nun zittern die Gnomen
"Die Tat" unter Chefredaktor Roger Schawinski
Ein SKA-Filialleiter hatte in Chiasso im grossen Stil Gelder veruntreut und einen Millionenschaden angereichtet - und dem "Chiasso-Skandal" den Namen gegeben.
Chlaude Baumann und René Lüchinger in der WW46.08, Seite 38f.
...und nun zahlt Peter Wuffli 12 Mio. zurück.

Sonntag, 7. September 2008

Rückblick Vergleich zw. Schweizer Banken und Juden

1,25 Mia. USD haben unsere Banken bezahlt, dazu nochmals eine Milliarde, um den Amerikanern Recherchen in den einzelnen Bankhäusern zu ermöglichen. Was blieb davon übrig?

Nach zehn Jahren warten immer noch Hunderte von Millionen Dollars auf ihre Verteilung. Wer eine Tante mit Geld auf einem Schweizer Konto hatte, erhält sofort Cash ohne weitere Nachfrage.

Verhandler Dr. Thomas Borer, dessen grosse Leistung im Land wenig Beifall fand, ist zum Russen Viktor Vekselberg gegangen, Senator d’Amato wurde nicht mehr wiedergewählt, Israel Singer wurde vom World Jewish Council wegen Betrugs davongejagt, sein Chef Edgar F. Bronfman irrt heute unbeachtet umher, Mel Weiss, einer der Kläger-Anwälte, sitzt wegen Zeugenbestechung im Gefängnis, Ed Fagan, permanent in finanziellen Schwierigkeiten, soll die Konti von Mandatinnen geplündert haben. Flavio Cotti fand nie die gewünschte internationale Aufgabe, auch Joseph Deiss verpasste den grossen Auftritt. Christoph Meili, geschieden, arbeitet wieder als Wachmann.

Montag, 11. Februar 2008

Sperrfrist im CS-Bonussystem


Einst war die UBS der unbestrittene Platzhirsch. Nun stellt sich die Credit Suisse geschickter an: Sie sperrt die Boni der Mitarbeiter für zwei Jahre. Dies korrigiert die bisher falsch gesetzten Anreize. Weg vom kurzfristigen, risikoreichen Geld scheffeln hin zum nachhaltigen und verantwortungsvollen Handeln. Kritiker meinen, dass die Sperrzeit 5 Jahre betragen sollte (wohl in Anlehung an Konjunkturzyklen), doch so entscheidend finde ich das nicht.

Bravo Credit Suisse!

Dienstag, 18. Dezember 2007

Die Waffen der Mädchen

Ruchlose, gewalttätige junge Männer nutzen naive oder harmlose junge Mädchen aus.

So, genug der political correctness! Man kennt es ja: Kain erschlägt Abel, von Hand mit tödlicher Gewalt. Frauen machen so was nicht: Sie inszenieren Intrigen, stellen sich als Opfer dar oder neigen zum Giftmord: Viel subiler. Hier nun also ein öffentlicher Arikel der Weltwoche 50.07 (auch als Podcast erhätlich) von Allan Guggenbühl:
Um eine ungeliebte Lehrperson oder eine Kollegin loszuwerden, setzen sie nicht wie die Knaben offene Aggressionen ein, sondern inszenieren sich als Opfer, streuen Gerüchte oder legen Fallen.

Mädchen leben ihre Aggressionen anders aus als Knaben. Während diese oft mit ihren Taten prahlen, Erwachsene oder auch missliebige Kollegen offen provozieren, gehen Mädchen versteckt vor. Sie verstehen es, den sozialen Kontext für sich auszunützen. Gemobbt wird unter Verwendung prosozialer, also gesellschaftlich akzeptierter Argumente.
Und dann misst unsere Gesellschaft diesen "prosozialen" Werten auch noch eine dermassen grosse Rolle zu! Schrecklich!
Diese Mädchen entwickeln ein feines Gespür für die Erwartungen der Erwachsenen und verstehen es, sie durch Betroffenheit und Treuherzigkeit an der Nase herumzuführen.

Auffallend ist auch, dass Mädchen bei Diebstählen die Grauzonen zu nutzen versuchen. Wenn Knaben stehlen, dann ist der Diebstahl offensichtlich. Sie werden mit einem DVD-Player oder einem «kurzfristig ausgeliehenen» Auto erwischt. Mädchen stehlen nicht, sondern sie haben die Parfümflasche in ihrer Handtasche «völlig vergessen», mussten vor einem aufdringlichen Mann mit einem unbezahlten T-Shirt aus dem Laden ins Freie flüchten oder wissen nicht, wer die CD in die Tasche gelegt hat. Bei illegalen Handlungen macht es den Anschein, dass schon im Voraus an die Ausrede gedacht wird.
Vieles dreht sich um die Sexualität. Im Gegensatz zu Jungen, deren Interesse oft der sexuellen Handlung an sich gilt, sehen die meisten Mädchen in der Sexualität ein Gesamterlebnis. Nicht ein spezifischer Akt steht im Vordergrund, sondern das Spiel mit körperlichen Reizen, die erotische Spannung und die Aufmerksamkeit des Gegengeschlechts. Sie merken, dass sie mit ihrer Körperlichkeit spielen können und dass Jungen oder Männer auf sie reagieren. Dank der Sexualität kann man Einfluss ausüben, etwas erleben und wird man in interessante Kreise aufgenommen.
Das aufreizende Verhalten kann zur Folge haben, dass sexuelle Anmache ausartet. Das männliche Gegenüber realisiert nicht, dass es dem Mädchen gar nicht um ein sexuelles Abenteuer geht, sondern dass sie es schlicht geniesst, ihn zu erregen oder ein Machtspiel zu spielen. Viele Mädchen lassen sich dann auf das Gegenüber ein, denken jedoch nicht im Traum an Oralsex, sondern an das gemeinsame Kuscheln im Kerzenlicht oder intensives Küssen.
Missverständnis über Missverständnis, bei einer Sache die eigentlich völlig klar ist. Buben haben transparentere und ehrlichere Absichten. Das ist natürlich falsch, falls man Transparenz und Ehrlichkeit nicht anstrebt. :-P
Wenn wir diese Mädchen jedoch nur als Opfer wahrnehmen, dann sind sie ihren problematischen Seiten ausgeliefert und lernen nicht, eigenständige Antworten auf ihre problematischen Seiten zu entwickeln.
Diese Mädchen als Opfer wahrzunehmen ist Teil ihres Plans, ihres Verhaltens. Man muss sie damit konfrontieren. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass "Opfer" mein meistgehasstes Wort ist? Ich hasse es wirklich. Die gesellschaftlich akzeptierte Opferrolle blendet deren Gründe aus.


Nun zwei weitergehende Gedanken:

1. Gleich wie ein Mann nach der Pubertät seine sexuelle Vorprägung nie ganz verliert, dürfte auch dieses Verhalten bei erwachsenen Frauen nicht ganz verschwinden. Intrigen schmeiden gehört auch weiter zur weiblichen Machtpolitik (Blocher-Abwahl, GPK-Subkommissionspräsidentin Lucrezia Meier-Schatz). Dies dürfte das "super Arbeitsklima durch weibliche Mitarbeiter" stark relativieren. Im Studentenwohnheim hat sich ein Anteil von 30% bewährt. Sind es weniger verrohen die Sitten, sind es mehr, herrscht Zickenkrieg.

2. Opfer, Betroffenheit, Verwendung prosozialer, gesellschaftlich akzeptierter Argumente, etc. Das erinnert mich stark an die Holocaust-Opfer. Tausende Nachfolger von Holocaust-Opfern werden durch Schweizer Banken finanziert. Dies ist durch die "gesellschaftlich akzeptierte Opferrolle" möglich geworden. Die Trauernden sind ja sooo gekränkt, viel mehr als alle Trauernden sonst, die irgendjemand durch irgendjemand sonst irgendwann verloren haben. Was für ein Glück, dass es eine einwandfreie Kausalität zu den Schweizer Banken gibt (einwandfrei zumindest nach amerikanischem Recht)! Die Tatsache, dass erst etwa ein Drittel der damals ausbezahlten Gelder den "Betroffenen" ausbezahlt werden konnte, könnte Aufschluss darüber geben, ob man da "an der Nase herumgeführt wurde".