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Samstag, 19. November 2011

Gender Budgeting


  • AHV: Weil Frauen länger leben, fliessen ihnen 56% der AHV-Auszahlungen zu (4 Mrd. CHF mehr als die Männer). Weil sie nur 38% der Erwerbstätigenarbeit leisten, tragen die Frauen jährlich 9 Milliarden weniger zur Finanzierung der AHV bei --> 13 bnCHF, bzw. eine gute Milliarde jeden Monat.
  • 70% der Ergänzungsleistungen zur AHV (4,1 bnCHF) gehen an die Frauen.
  • EO: 876 mCHF an Soldaten und Soldatinnen, 725 mCHF, bzw. 45,3% gehen an Mütter --> jährlicher Unterschied von 120mCHF.
  • Krankenkasse: Frauen verursachen viermal so hohe Krankheitskosten wie die Männer - und zahlen die gleichen Prämien.
  • Die Zahl der Studentinnen übersteigt mittlerweile jene der Kommilitonen.

Urs Paul Engeler in der WeWo46.11, Seite 16f.

Sonntag, 6. November 2011

IKEA Manland berücksichtigt die neue Schlaffi-Realität

Endlich kommt einmal wieder eine gute Innovation. Wir Männer haben bei normalen Ehen sowieso nichts zu der Einrichtung zu sagen. Gegen das Geplappere der Frauen kommt man eh nicht an. Ich hätte gerne ein Kellerzimmer, wo meine Frau nichts zu sagen hätte. Also, warum nicht im Manland Playstation gamen.
Stefan N., der sich in den Kommentarspalten eines einschlägigen Internetforums  
Lieber Stefan N.: Warum nicht im Manland gamen, wenn man(n) nicht mal ein Kellerzimmer hat? Irgendeine Oase, wo die Alte nicht rumzicken kann? Irgendein Schiff, wo du noch der Kapitän bist? Sind das die Männer von heute? Männer, die auf den Felgen laufen und ihr Leben über sich ergehen lassen. Männer, die Beziehungen haben, statt bezogen zu sein. Männer, die lieber etwas recht machen als richtig. Männer, die ihren Avatar besser kennen und lieber mögen als sich selbst. Männer, die sich zum Spielen ins Manland schicken lassen.
Deshalb hofft Theunert, Chef von maenner.ch, dass Manland in der Schweiz floppen wird:
Weil sich die Männer in der Schweiz nicht zu Kindern machen lassen. Weil sich ihr Hunger nicht mit Gratis-Hotdogs stillen lässt. Weil sie coolere Gespielinnen als die Playstation haben.
Markus Theunert in der NZZaS vom 6.11.2011, Seite 21.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Gender Stereotypen


Mann
Mit seiner Aggressivität gefährdet er das Zusammenleben, zettelt Kriege an, errichtet gläserne Decken gegen den beruflichen Aufstieg von Frauen, verwüstet die Umwelt und liefert sich von morgens bis abends Weitpinkelwettbewerbe, etc.

Frau
Sozial komptetenter, teamfähiger, empathischer, emotional intelligenter, nachhaltig
Michael Klonovsky in der WeWo38.11, Seite 46f.

Forderungen der Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF)


  1. Eine für Behörden und Justiz bindende und widerspruchsfreie geschriebene Verfassung mit individuell einklagbaren Rechten, unabhängig vom Geschlecht. Das Verbot von Gruppenrechten wie zum Beispiel Frauenquoten ist in der Verfassung festzuschreiben.
  2. Die Streichung des Gleichstellungsgebots in der Bundesverfassung. Das Gleichstellunggebot ist totalitär und nicht vereinbar mit dem Gleichberechtigungsgebot.
  3. Die Schliessung sämtlicher Gleichstellungsbüros. Diese werden dazu missbraucht, feministische Propaganda zum Schaden der Hälfte der Bevölkerung, des Mannes, zu betreiben und die Frauenprivilegien ständig auszubauen.
  4. Die völlig unwissenschaftlichen Studiengänge zu Geschlechterfragen (sogenannte Gender-Studies) haben an den Universitäten nichts verloren. Entsprechende Bachelor-, Master- und Professorentitel sind abzuerkennen, da sie den falschen Anschein einer wissenschaftlichen Ausbildung vermitteln.
  5. Das gemeinsame Sorgerecht für unverheiratete und geschiedene Paare sowie eine Strafnorm für Kindsentzug und den Verlust des Sorgerechts für Elternteile, welche dem anderen Elternteil den Kontakt mit dem Kind verwehren.
  6. Ein Verbot der Abtreibung oder ein Mitspracherecht des Vaters oder eines dem Abtreibungsrecht der Mutter analoges väterliches Recht auf Abstandnahme von der Vaterschaft.
  7. Gleiches Rentenalter für Mann und Frau.
  8. Obligatorischer Militär-/Zivildienst oder Wehrpflichtersatz für alle Frauen.

René Kuhn in der WeWo45.10, Seite 24.

Samstag, 13. August 2011

Lohndiskriminierung gegenüber Männern

Existieren krisensichere Frauenberufe? Ausser dem der Beamtin scheint es genau drei zu geben, die jedem Finanzdesaster trotzen: Pornodarstellerin, Prostituierte und Model. Sie verdienen in jungen Jahren nicht nur gut, wenn sie einmal im Geschäft sind, sondern auch weitaus besser als männliche Kollegen, die den gleichen Beruf ausüben. Was besonders bei Pornostars erstaunlich ist, wo der Mann viel mehr Stress hat als die Frau, auf Kommando zu funktionieren. Dieser ungerechte Umstand erklärt sich über die Nachfrage.
Beatrice Schlag in der WeWo32.11, Seite 15.

Dienstag, 2. August 2011

Slutwalks: Kampf gegen freiwillige Entscheide?

Von meiner Tochter weiß ich z.B., dass in Ihrer Altersstufe die Mädchen meistens viel besser in naturwissenschaftlichen Fächern abschneiden als Jungs. Solange es um die Pflichtfächer geht. Wenn man aber zu den Wahlfächern kommt, dann werden naturwissenschaftliche Fächer von den meisten Mädels ganz schnell abgewählt... stattdessen wird für etwas „unkompliziert weibliches“ entschieden. Freiwillig! Die sexuell aufreizende Kleidung wird aber spätestens ab dem 12.Lebensjahr getragen. Ebenso freiwillig!

Wo bleibt die wahre Emanzipation? Solange meine Tochter als etwas Exotisches betrachtet wird, weil sie sich für naturwissenschaftliche Fächern entscheidet, solange sie in einigen Kursen als einziges Mädchen mit zwanzig Jungs zusammen sitzt, braucht mir keine SlutWalkerin zu erzählen, dass sie für weibliche Emanzipation kämpft.

Fahrenheit 451 auf der Freitag

Montag, 28. März 2011

schnelle Scheidung - ein feministisches Anliegen

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende? Rund 20′000 Scheidungen werden in der Schweiz pro Jahr ausgesprochen, Mütter Väter und Kinder müssen sich auf ein neues Leben ausrichten. Die Scheidung ist womöglich zum verlustreichsten Feld des Geschlechterkampfes geworden und mit dem Streit um das obligatorische gemeinsame Sorgerecht ist das Thema aktueller denn je.
Ralph Pöhner

«The Flipside of Feminism», so der Titel, «Die Kehrseite des Feminismus». Untertitel: «Was konservative Frauen wissen, aber Männer nicht aussprechen können».

Der Feminismus hat die Scheidung überschätzt, überbewertet, übertrieben. «Wenn es etwas gibt, was die Feministinnen lieben, dann ist es die Scheidung», so formulierte es Phyllis Schlafly

Denn in der Scheidung fokussiere sich alles, was der klassische Feminismus angestrebt habe: Befreiung vom Haus, vom Mann, von der Kindererziehung, von der Hausfrauenrolle

Problematisch sei dabei nur schon die Idee, dass man zur Hochzeit geht mit dem Hintergedanken: «Zur Not können wir uns immer noch scheiden lassen.» So formulierte es Suzanne Venker in der «Huffington Post». Und fatal sei es, dass wir alle – eben wegen der leichten Scheidung – dazu erzogen werden, Versprechen ganz locker brechen zu können.

Mamablog

Sonntag, 27. Februar 2011

Bedingungen für "nur Freunde" zwischen Mann und Frau

  • Eine Frau und ein Mann, die sich einst körperlich attraktiv fanden, jedoch den richtigen Zeitpunkt für eine Beziehung verpasst haben. (Oft, weil einer der beiden in einer Beziehung war.) Denn ist ein bestimmtes Mass an Vertrautheit erreicht, nimmt das erotische Prickeln in der Regel ab.
  • Freunde, die gegengeschlechtliche Rollen einnehmen: Der Mann verhält sich eher weiblich, die Frau männlich.
  • Freunde, die sich zwar durchaus gegenseitig angezogen fühlen, aber sich bewusst sind, dass durch eine Affäre die Freundschaft verloren ginge - was sich unter dem Strich nicht rechnen würde.
  • Freunde, die aus moralischen Überlegungen ihre Gefühle unterdrücken (weil der Freund zum Beispiel eine Familie hat).
  • Eine Frau und ein Mann, die einst kurz etwas miteinander hatten, doch der Sex war so schlecht, dass sich eine Wiederholung des Experiments ausschliesst. (Weiter müsste geklärt werden, ob eine Affäre generell den Boden für eine Freundschaft ebnen kann. Gehen nicht gerade Männer entspannter mit Frauen um, denen sie sexuell nichts mehr beweisen müssen?).
Philippe Zweifel im Tagi vom 22.02.2011

Montag, 21. Februar 2011

Migration könnte gut sein - ist aber schlecht

In den Migrations-Empfänger-Staaten gehört jedenfalls die Gender-Gerechtigkeit zu den absoluten Verlierern des Prozesses; kein Wunder, wenn immer mehr Repräsentantinnen des klassischen Feminismus sich mit der Migration – insbesondere auch aus der Welt des Islam – schwer tun. Radikaler Feminismus und Rechtspopulismus wird die ‚Sensationsehe‘ der zweiten Dekade des 3. Jahrtausends sein.

Wir können zunächst relativ gesichert davon ausgehen, dass der Import von Arbeitskräften in der Weltwirtschaft leider nachteilige Auswirkungen auf die Lebensqualität und Gender-Beziehungen hat. (...) Dieses alles deutet darauf hin, dass im Westen auf der Seite der politischen Linken die so genannten ‚neuen sozialen Bewegungen‘ von Ökologismus und Feminismus weiter geschwächt werden, und die MigrationspessimistInnen weiter erstarken.

Ökonomenstimme Arno Tausch, 21.02.2011

Sonntag, 20. Februar 2011

weibliche Russinnen, unisexuelle Europäerinnen

Im Westen scheinen manche Frauen nicht mehr allzu grossen Wert auf ein gepflegtes, weibliches Auftreten zu legen. Täuscht der Eindruck?
Ich teile den Eindruck. Der Stil ist unisexuell geworden. Nur wenige Länder, darunter die lateinamerikanischen und die osteuropäischen, kennen noch grosse Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Das finde ich richtig und gut so. Sonst werden wir alle zu Aliens mit ununterscheidbaren Gesichtern.

Welches sind die entscheidenden Unterschiede zwischen Mann und Frau?
Die Hosen.
Anna Netrebko, Opernsängerin, im Interview von Philipp Gut in der WeWo vom 10.2.2011, Sonderheft der russischen Kultur in der Schweiz 2011, Seite 10f.

Donnerstag, 10. Februar 2011

geschlechsneutral? wtf!

Wenn ich mit den Kindern Spital spiele, muss ich aufpassen, meiner Tochter nicht die Rolle der Krankenschwester zuzuweisen, sondern jene des Arztes, und meinem Sohn die Pflegearbeit! Sich geschlechtsneutral zu verhalten, ist harte Arbeit. Sie geschieht nicht von alleine.
Sandrine Devillard, Senoior-Partnerin bei McKinsey (80%-Pensum) im Interview von Charlotte Jacquemart und Gabriela Weiss in der NZZaS vom 6.2.2011, Seite 40.

Mittwoch, 10. November 2010

Sex und Unterwerfung

Der heterosexuelle Geschlechtsverkehr ist kaum möglich ohne die Unterwerfung der Frau.
Alice Schwarzer

Dass Homosexualität die Lösung der Benachteiligung der Frau sein soll, fand ich nicht wirklich überzeugend.
Kristina Schröder, CDU-Familienministerin

...Stammtischparolen - hanebüchenen Unsinn...
Alice Scharzer

Samstag, 6. November 2010

Clash der Geschlechter

Walter Hollstein, Männern fällt es schwer, sich von ihrer traditionellen Rolle als Ernährer zu emanzipieren. Warum?

Weil man 40 Jahre nur Mädchen- und Frauenpolitik gemacht und dabei die Buben und Männer vernachlässigt hat. Während Frauen ihre Rolle neu definiert haben, sind Männer stehengeblieben. Darum trifft jetzt eine Generation von modernen Frauen auf traditionelle Männer. 80 Prozent der Mädchen wollen heute Karriere machen und mit einem partnerschaftlichen Mann eine Familie gründen, während sich bloss 25 Prozent der jungen Männer vorstellen können, mit einer emanzipierten Frau zusammen zu sein.

Klingt ja nicht gerade rosig.

Nein. Es muss zum Clash der Geschlechter kommen. Die Trennungs- und Scheidungsraten sprechen ja heute schon für sich. Die Problematik wird sich in Zukunft aber noch weiter verschärfen.

Was nun?

Es muss dringend Buben- und Männerförderung betrieben werden, damit Männer aus ihrer Identitätskrise herausfinden und ihre Angst abbauen.

Angst wovor?

Abgeschafft zu werden, nicht mehr gebraucht. Die Mehrheit der Studienabgängerinnen sind Frauen, sie sind auf dem Arbeitsmarkt erfolgreicher und brauchen Männer dank Samenbanken ja nicht einmal mehr zur Familiengründung. Das verstört und verunsichert. Und je grösser die Angst, desto mehr klammert man sich an traditionellen Rollen fest.

Walter Hollstein im Interview von Carole Koch in der NZZaS vom 31.10.2010, Seite 77ff.

Dienstag, 21. Juli 2009

mächtiger institutionalisierten Feminismus

Gleichberechtigung ist zumindest in Europa keine Frage und keine Aufgabe mehr. Sie ist erreicht.

Eine neue Männerbewegung fordert Gleichverpflichtung, Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung – statt der organisierten Besserstellung des weiblichen Geschlechts.

  • In keinem System auf diesem Planeten lebt die angeblich Unterdrückte, die Benachteiligte und Verfolgte sechs bis sieben Jahre länger als der Unterdrücker.
  • Männer stellen die große Mehrheit der Obdachlosen
  • Männer üben in diesem Lande die gefährlichsten und unattraktivsten Berufe aus, die meisten davon ohne jede Aufstiegschance.
  • Männer erleiden die meisten Berufsunfälle bis hin zur Invalidität.
  • Männer treffen in Sachen medizinischer Versorgung auf deutlich weniger Forschung, Betreuung und Angebote.
  • Männer bilden eindeutig die größte Gruppe der Kriminalitätsopfer: Zu siebzig Prozent sind sie die Opfer im außerhäuslichen Bereich, zu gut der Hälfte im Bereich der häuslichen Gewalt.
  • Männer lassen sich immer noch zu Soldaten abrichten und als entmenschtes, fremdbestimmtes Werkzeug gebrauchen.
  • Und: Männer wählen in jeder Altersgruppe, von der jüngsten bis zur ältesten, wesentlich häufiger den Ausweg Suizid.

Der Charme der frühen Frauenbewegung, der auf Entgrenzung und Befreiung der weiblichen Rolle hin ausgerichtet war, ist längst zur versteinerten Misandrie innerhalb der „Opferverliebtheit“ (Gerhard Amendt) des weiblichen Selbstgefühls geworden. Seit Jahrzehnten ist die politische Wirksamkeit der Frauenbewegung durch ein wehleidiges Jammern gekennzeichnet. Der internationale Frauentag am 8. März ist zumindest in Deutschland zu einem Klagetag verkommen, der in keiner Weise die Lage der Frauen im Lande abbildet. Im Grundsatz steht er heute für eine Gemütshaltung zwischen Depressivität und Passivität.

Paul-Hermann Gruner auf Cicero

Donnerstag, 19. Juni 2008

Gender-Umverteilung

Wie viel bezahlen Männer in Sozialwerke ein und wie viel beziehen sie?
Wie viel tragen Frauen zu den Sozialwerken bei und wie viel beziehen sie?

Im Folgenden die Differenz zu Gunsten der Frauen, jährlich:
  • Alters- und Hinterbliebenenversicherung (AHV): Frauen sind früher pensioniert, leben länger und haben eine niedrigere Erwerbsquote: 10 Mrd. CHF
  • Krankenkassen (KK): identische Prämien für die Geschlechter: 3,56 Mrd. CHF
  • Ergänzungsleistungen (EL): 800 Mio. CHF
  • Arbeitslosenversicherung (ALV): Männer bezahlen 2/3 --> 70 Mio. CHF
  • Erwerbsersatzordnung (EO): trotz Militär, inkl. Mutterschaftsversicherung, Männer bezahlen 2/3: 100 Mio. CHF
  • Berufliche Vorsorge (BVG): 0
  • etc.
Unter dem Strich und zurückhaltend gerechnet, zahlen die staatlichen Sozialsysteme den Frauen jährlich mindestens 15,5 Milliarden Franken oder Tag für Tag gegen 50 Millionen Franken mehr aus als den Männern.

Der Staat ist eine Einrichtung zur Förderung der Frauen.
Urs Paul Engeler in der WW25.08

Donnerstag, 15. Mai 2008

Latino Emanzipation

Die Bedrohung durch das männliche Geschlecht, und das sage ich nur ungern, war in ganz Mexiko, in Zentralamerika, in Ecuador, Peru und Argentinien allgegenwärtig. Diese Bedrohung hat mich zu noch mehr Entschlossenheit und auch zu einer gewissen Kaltblütigkeit gezwungen. Dies war meine sicherste Waffe.
Evelyne Binsack in SORECOtoday, April 08, Seite 6. Sie war zu Fuss, auf dem Velo oder mit Skiern unterwegs von der Schweiz zum Südpol, 28'000km.

Freitag, 4. April 2008

weibliche Optionen im 16. Jahrhundert

Ging es nach der Obrigkeit und den Sittenwächtern, sollten Frauen nur die Wahl haben, ins Kloster zu gehen, zu heiraten oder als Prostituierte zu gelten und schlimmstenfalls als Hexe zu enden.
Julian Schütt in der WW14.08, Seite 60f.

Frauen, Männer und Ausraster

Mit zwanzig habe ich auch noch den Fehler gemacht, Frauen vor allem beibringen zu wollen, wie toll ich bin. Dabei muss man, will man Erfolg haben, Frauen einfach nur zuhören, kein Freak sein und sie zum Lachen bringen. Nein, es braucht wenig, um Frauen zu gefallen.

Frauen sind in der Wahl ihrer Sexualpartner sorgfältiger als Männer, das ist unbestritten. Frauen sind sachlicher, Männer romantischer. Und Männer sind in Liebessachen weniger vom Verstand gesteuert als Frauen. Männer neigen dazu, durchzudrehen, was im schlechten Fall zu Sexualverbrechen, im besseren Fall zu Liebeslyrik führt.
Peter Stamm im Interview mit Peer Teuwsen in der WW14.08, Seite 54.

Donnerstag, 20. März 2008

geschlechtsspezifische Divergenz mit 50

Männer +/-50 sind eine gefährliche Spezies - für die gleichaltrige Frau. Andere profitieren von ihnen: Die Luxusgüterindustrie, die Pharmaindustrie und selbstverständlich die jüngeren Frauen. 2006 heiratete in der Schweiz jeder vierte Mann im Alter zwischen 50 und 54 eine Partnerin aus der Altersklasse der 20- bis 34-Jährigen.

Denn die grösste Ungerechtigkeit bleibt das Thema Altern. Eine 40-jährige Frau kann mit etwas Glück noch dieselben Lebensprojekte realisieren wie ein Gleichaltriger. Eine 50-jährige Frau wird immer älter sein als ein 50-jähriger Mann. Auf dem Küchentisch liegen also die biologische und die gesellschaftliche Trumpfkarte. Er kann zurückspulen auf Frühling. Ihr bleibt die Menopause. Etwas Mitleid und Acqua-Gymnastik.
Susanna Heim in der NZZaS vom 16.3.08, Seite 85f

Sonntag, 2. März 2008

Favorit Obama

  • Clinton wird mit dem PC-Typen verglichen, wobei Obama ein Macianer sei...
  • Clinton pflegt gute Kontakte zu den v.a. in New York ansässigen Juden, Obama hat muslimische Wurzeln. Was dürfte weltpolitisch konstruktiver sein?
Clinton ist in Bedrängnis und Obama scheint die Vorentscheidung für sich zu entscheiden. Clinton greift zu letzten Mittel: Angst: "Ready on Day One". Obama sei nicht fähig innert kurzer Zeit richtig zu entscheiden, weil ihm die Erfahrung fehle. Doch wie Bill Clinton schon sagte: Wenn man einen Kandidaten hat der vor Gefahren warnt und einer, der Hoffnung macht, sollte man die Hoffnung wählen...

Meine entscheidende Überlegung bleibt immer noch: Als Frau ist Clinton besser dazu geeignet, Gender-Fragen zu lösen. Als Schwarzer ist Obama besser geeignet, die "Banlieu"-Ghetto-Problematik zu lösen. Was ist dringender?
Kommt die weltpolitische Komponente dazu: Der Umgang der USA mit Israel und der muslimischen Welt wird sich unter Cliton nicht ändern. Unter Obama vielleicht doch...