die Wohnungspolitik der Regierung Clinton, die den New Deal von Roosevelt fortsetzen wollte:
Sie zwang die Banken, ärmeren Leuten Hypotheken zu verschaffen, die sie sich gar nicht leisten konnten.
Hans-Werner Sinn im Interview von Markus Somm in der WW26.09, SEite 34f.
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Donnerstag, 20. August 2009
Demokratische Wohnungspolitik als Ursache der Finanzkrise
Mittwoch, 11. Juni 2008
Pferderennen
Beim Kentucky Derby in Louisville setzte Clinton letzten Samstag auf Eight Belles, die einzige Stute im Rennen. Die Präsidentschaftskandidatin vergass nicht, auf Parallelen zwischen sich und Eight Belles hinzuweisen. Leider wurde die Stute nur Zweite. Das Rennen gewann der Favorit: der Hengst Big Brown.Und obwohl dem wahrscheinlich nicht so ist, assoziiert jeder, dass die Stute weiss ist :-).
bs in der WW19.08, Seite 24.
Dienstag, 22. April 2008
Clinton, Obama oder McCain
Ist ziemlich egal, denn es kann nur besser werden - so der allgemeine Tenor.
In der Tat, Obama scheint das demokratische Rennen zu machen (heute in Pennsylvania). Doch hat er wohl die schlechteren Chancen gegen McCain. McCain ist wegen seines eher gemächlichen Abzugs der Truppen aus dem Irak zu bevorzugen. Denn wenn jemandem diesbezüglich Glauben zu schenken ist, dann General Petraeus. Er hatte als Oberkommandierender der 101. Luftlandedivision in Mosul schmerzlich erleben müssen, wie die neu geschaffene Sicherheit sich wieder in nichts auflöste, als die Truppenbestände reduziert wurden. Ein schneller Abzug der Truppen wäre dem Irak nicht dienlich. Wenn die Amerikaner dort schon einen Krieg angezettelt haben, dann sollen sie ihn auch ordentlich wieder zu Ende bringen. Zudem ist McCain wirtschaftsfreundlich, was gerade in einer Krise wichtig ist. Bedenklich an McCain ist aber, dass er der einzige Hoffnungsträger für Neocons darstellt und diesen teilweise verpflichtet ist.
Gegen Clinton spricht die Dynastietendenz in den USA: Bush-Clinton-Bush-Clinton. Soviel neues wird Hillary nicht bringen. Zudem ist sie stark den Lobbies in Washington verpflichtet, u.a. der jüdischen.
Gegen Obama spricht, dass er zwar ein wortgewandter Redner ist, seine blumigen Versprechungen aber wohl kaum einhalten kann. Ein typisches linkes Dilemma. Seine Haltung gegen die Schweizer Steuerhoheit ist wettbewerbsfeindlich. Die globale Symbolik von Obama als Präsident wäre aber phänomenal.
So komme ich zur folgenden und wahrscheinlichsten Favoritenliste:
Obama gewinnt entscheidende Anteile in Pennsylvania und wird schlussendlich - auch dank den Superdelegierten - demokratischer Präsidentschaftskandidat. Da er aber weiter von der Mitte entfernt ist als McCain wird er gegen ihn verlieren - und das ist wahrscheinlich gar nicht so übel...
In der Tat, Obama scheint das demokratische Rennen zu machen (heute in Pennsylvania). Doch hat er wohl die schlechteren Chancen gegen McCain. McCain ist wegen seines eher gemächlichen Abzugs der Truppen aus dem Irak zu bevorzugen. Denn wenn jemandem diesbezüglich Glauben zu schenken ist, dann General Petraeus. Er hatte als Oberkommandierender der 101. Luftlandedivision in Mosul schmerzlich erleben müssen, wie die neu geschaffene Sicherheit sich wieder in nichts auflöste, als die Truppenbestände reduziert wurden. Ein schneller Abzug der Truppen wäre dem Irak nicht dienlich. Wenn die Amerikaner dort schon einen Krieg angezettelt haben, dann sollen sie ihn auch ordentlich wieder zu Ende bringen. Zudem ist McCain wirtschaftsfreundlich, was gerade in einer Krise wichtig ist. Bedenklich an McCain ist aber, dass er der einzige Hoffnungsträger für Neocons darstellt und diesen teilweise verpflichtet ist.
Gegen Clinton spricht die Dynastietendenz in den USA: Bush-Clinton-Bush-Clinton. Soviel neues wird Hillary nicht bringen. Zudem ist sie stark den Lobbies in Washington verpflichtet, u.a. der jüdischen.
Gegen Obama spricht, dass er zwar ein wortgewandter Redner ist, seine blumigen Versprechungen aber wohl kaum einhalten kann. Ein typisches linkes Dilemma. Seine Haltung gegen die Schweizer Steuerhoheit ist wettbewerbsfeindlich. Die globale Symbolik von Obama als Präsident wäre aber phänomenal.
So komme ich zur folgenden und wahrscheinlichsten Favoritenliste:
Obama gewinnt entscheidende Anteile in Pennsylvania und wird schlussendlich - auch dank den Superdelegierten - demokratischer Präsidentschaftskandidat. Da er aber weiter von der Mitte entfernt ist als McCain wird er gegen ihn verlieren - und das ist wahrscheinlich gar nicht so übel...
Montag, 31. März 2008
Hillary oder Obama?
Die Frage ist immer noch nicht beantwortet. Betrachtet man die entschiedenen regulären, wie auch die Super-Delegierten, ist es keinem der Kandidaten mehr möglich, bei den Vorwahlen die für die Nominierung nötige Mehrheit von 2025 Delegierten zu gewinnen (Andreas Mink in der NZZaS vom 30.3.08, Seite 7.)
Die Folge: Weitere, sich gegenseitig schädigende Duelle.
Einen Lösungsvorschlag: Eine Konklave - wo sich die Delegierten unter Ausschluss der Öffentlichkeit einigen, wer zu nominieren sei. So blieben weitere gegenseitige Attacken aus.
Die entscheidende Frage lautet: Wer hat die grösseren Chancen, gegen McCain zu gewinnen?
Und obwohl ich lieber Obama als neuen Präsidenten gesehen hätte, gebe ich Hillary die grösseren Chancen gegen McCain. Also sollten die Demokraten sie nominieren :-(.
Die Folge: Weitere, sich gegenseitig schädigende Duelle.
Einen Lösungsvorschlag: Eine Konklave - wo sich die Delegierten unter Ausschluss der Öffentlichkeit einigen, wer zu nominieren sei. So blieben weitere gegenseitige Attacken aus.
Die entscheidende Frage lautet: Wer hat die grösseren Chancen, gegen McCain zu gewinnen?
Und obwohl ich lieber Obama als neuen Präsidenten gesehen hätte, gebe ich Hillary die grösseren Chancen gegen McCain. Also sollten die Demokraten sie nominieren :-(.
Sonntag, 2. März 2008
Favorit Obama
- Clinton wird mit dem PC-Typen verglichen, wobei Obama ein Macianer sei...
- Clinton pflegt gute Kontakte zu den v.a. in New York ansässigen Juden, Obama hat muslimische Wurzeln. Was dürfte weltpolitisch konstruktiver sein?
Meine entscheidende Überlegung bleibt immer noch: Als Frau ist Clinton besser dazu geeignet, Gender-Fragen zu lösen. Als Schwarzer ist Obama besser geeignet, die "Banlieu"-Ghetto-Problematik zu lösen. Was ist dringender?
Kommt die weltpolitische Komponente dazu: Der Umgang der USA mit Israel und der muslimischen Welt wird sich unter Cliton nicht ändern. Unter Obama vielleicht doch...
Montag, 11. Februar 2008
Couchepin muss weg
Pascal Couchepin
Das Theater um Mengele ist übertrieben. Noch immer ist die Gesellschaft - nicht nur die deutsche - gelähmt, wenn dieses Thema auch nur angeschnitten wird. Das ist falsch.
Dass der gebildete, intellektuelle und französischsprachige Couchepin sich verspricht, wie er öffentlich erklärt, glaube ich nicht. Es war Absicht. Nun macht er denselben Fehler wie zuvor Blocher ("mutmassliche" Kriminelle) oder Bill Clinton ("I did not have sexual relations with that woman, Miss Lewinsky") und verneint belegbare Tatsachen.
Wieder einmal zeigt sich, dass absolute Transparenz der ehrlichste und beste Ansatz ist.
- vergleicht Blocher mit dem "Duce"
- assoziiert Mörgeli mit dem KZ-Arzt Mengele
- tituliert Ueli Murer als "Führer" der SVP
Das Theater um Mengele ist übertrieben. Noch immer ist die Gesellschaft - nicht nur die deutsche - gelähmt, wenn dieses Thema auch nur angeschnitten wird. Das ist falsch.
Dass der gebildete, intellektuelle und französischsprachige Couchepin sich verspricht, wie er öffentlich erklärt, glaube ich nicht. Es war Absicht. Nun macht er denselben Fehler wie zuvor Blocher ("mutmassliche" Kriminelle) oder Bill Clinton ("I did not have sexual relations with that woman, Miss Lewinsky") und verneint belegbare Tatsachen.
Wieder einmal zeigt sich, dass absolute Transparenz der ehrlichste und beste Ansatz ist.
Dienstag, 30. Oktober 2007
Staatspräsidentinnen
In Sachen Emanzipation dürfte man aus meiner Sicht ruhig wieder etwas zurückhaltender fortfahren. Ein akzeptables Konfidenzniveau ist erreicht.
Aber dazu noch eine andere Gesichte: Ihr Mann durfte keine weitere Amtszeit antreten (nur 2 aufeinander, also 8 Jahre) und nun sicherte sie sich die Macht. Spekuliert wird, dass ihr Mann nach ihrer Amtszeit wieder zurück ins Präsidialamt kehren wird. Seine Chancen seien intakt.
Eine Familie sichert sich über mehr als 16 Jahre die Macht. Ähnlich verhält es sich in den Staaten: 2 Familien (Bush und Clinton) sind zusammen auch schon bald 20 Jahre an der Macht: George H. W. Bush ab 1989, Hillary bis frühstens 2012, eher 2016, also 27 Jahre in den Händen von 2 Familien!
- Angela Merkel: Im November 2005 wurde sie zu Deutschlands erster Bundeskanzlerin ernannt.
- Mary McAleese: Die Journalistin und Politikerin ist bereits seit 1997 Präsidentin Irlands.
- Gloria Arroyo: Die Philippinin ist seit dem Sturz von Joseph Estrada 2001 Präsidentin.
- Tarja Halonen: So heisst die erste Frau im Amt des Staatsoberhaupts Finnlands.
- Luísa Diogo: Ministerpräsidentin von Mosambik seit 2004.
- Pratibha Patil: Die 72-Jährige ist seit Juli 2007 indische Präsidentin.
- Michelle Bachelet: Die Kinderärztin steht seit März 2006 als erste Frau an Chiles Spitze.
- Helen Elizabeth Clark: Die 57-Jährige wurde 1999 Premierministerin Neuseelands.
- Ellen Johnson-Sirleaf: Die ehemalige Harvard-Studentin ist seit 2006 Staatsoberhaupt von Liberia.
Aus dem heute vom 29.10.07.Und natürlich noch Cristina Fernàndez de Kirchner, neue Präsidentin von Argentinien.
Aber dazu noch eine andere Gesichte: Ihr Mann durfte keine weitere Amtszeit antreten (nur 2 aufeinander, also 8 Jahre) und nun sicherte sie sich die Macht. Spekuliert wird, dass ihr Mann nach ihrer Amtszeit wieder zurück ins Präsidialamt kehren wird. Seine Chancen seien intakt.Eine Familie sichert sich über mehr als 16 Jahre die Macht. Ähnlich verhält es sich in den Staaten: 2 Familien (Bush und Clinton) sind zusammen auch schon bald 20 Jahre an der Macht: George H. W. Bush ab 1989, Hillary bis frühstens 2012, eher 2016, also 27 Jahre in den Händen von 2 Familien!
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