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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Forderungen der Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF)


  1. Eine für Behörden und Justiz bindende und widerspruchsfreie geschriebene Verfassung mit individuell einklagbaren Rechten, unabhängig vom Geschlecht. Das Verbot von Gruppenrechten wie zum Beispiel Frauenquoten ist in der Verfassung festzuschreiben.
  2. Die Streichung des Gleichstellungsgebots in der Bundesverfassung. Das Gleichstellunggebot ist totalitär und nicht vereinbar mit dem Gleichberechtigungsgebot.
  3. Die Schliessung sämtlicher Gleichstellungsbüros. Diese werden dazu missbraucht, feministische Propaganda zum Schaden der Hälfte der Bevölkerung, des Mannes, zu betreiben und die Frauenprivilegien ständig auszubauen.
  4. Die völlig unwissenschaftlichen Studiengänge zu Geschlechterfragen (sogenannte Gender-Studies) haben an den Universitäten nichts verloren. Entsprechende Bachelor-, Master- und Professorentitel sind abzuerkennen, da sie den falschen Anschein einer wissenschaftlichen Ausbildung vermitteln.
  5. Das gemeinsame Sorgerecht für unverheiratete und geschiedene Paare sowie eine Strafnorm für Kindsentzug und den Verlust des Sorgerechts für Elternteile, welche dem anderen Elternteil den Kontakt mit dem Kind verwehren.
  6. Ein Verbot der Abtreibung oder ein Mitspracherecht des Vaters oder eines dem Abtreibungsrecht der Mutter analoges väterliches Recht auf Abstandnahme von der Vaterschaft.
  7. Gleiches Rentenalter für Mann und Frau.
  8. Obligatorischer Militär-/Zivildienst oder Wehrpflichtersatz für alle Frauen.

René Kuhn in der WeWo45.10, Seite 24.

Montag, 2. Mai 2011

Quoten für Minderheiten sind institutionalisierter Rassismus

Republikaner, allen voran Donald Trump, haben die These von Hilary Clintons Wahlkämpfern um die Präsidentschaft übernommen, wonach Obama nicht Präsident sein dürfe, weil dieser nicht in den Staaten geboren worden sei, worauf Obama nun die entsprechende Urkunde veröffentlichte. Trump trumpft mit einer neuen Kritik auf: Obama sei mit schlechten Noten trotzdem zur Harvard Law School zugelassen worden, weil er schwarz ist. Er kritisiert damit die in den USA breit akzeptierten Quoten für Minderheiten.
Parteistratege Karl Rove, Obama habe mit seiner Reaktion auf die «Birther» zwar die Würde seines Amtes verletzt. Aber wer jetzt noch an seiner Herkunft zweifle, spiele dem Präsidenten in die Hand, da moderate Wähler für Rassisten und Verschwörungstheoretiker keinerlei Sympathie empfänden.
Max Borowski in der NZZaS vom 01.05.2011, Seite 5.
Schade schade. Wieder mal ein Beweis dafür, dass objektive Realität der politischen Korrektheit unterliegt: Eine gesetzlich festgeschriebene Ungleichbehandlung von einzelnen Menschengruppen ist institutioneller Rassismus.

Montag, 7. März 2011

SBB-Frauenquote - aber nur für die Teppichetage

Ziel SBB: Frauenanteil von 14.5% --> 18% (+1000 Frauen)
Die Vorgabe ist, dass bei jeder Neubesetzung eine Frau in die Schlussrunde kommt. Wenn dies nicht gelingt, müssen dies die Personalverantwortlichen plausibel begründen.
Markus Jordi, SBB-Konzernleitungsmitglied
Die Regelung gilt bereits auf Kaderstufe. Derzeit sind die SBB daran, dies auf weitere Funktionen auszudehnen. Die Bundesbahnen prüfen, wo eine solche Massnahme Sinn machen würde. Bei diversen Berufsgruppen der SBB, wie etwa bei Rangierarbeitern, ist dies jedoch ausgeschlossen.

Yves Demuth in Der Sonntag vom 06.03.2011
Aha - das verstehen wir heute also unter Gleichberechtigung: Quoten für die Teppichetagen, aber sicher nicht bei den Büezern...

Wir sind mit dieser Frauenquoten-Doktrin sowas von auf dem Holzweg. Verlorene Jahrzehnte der Männerdiskriminierung...

Das Versagen wird auch bei de Performance der PK deutlich: Das Parlament hat heute beschlossen mit 1'148 Mio. CHF die Sanierung zu unterstützen - diese Pfeiffen.

Dienstag, 16. November 2010

Auch "Karriere-Frauen" sind Schäfchen

Umfrageresultate

Ich setze mich für strengere Risikomanagementsysteme ein:
Frauen: 40%
Männer: 1%

Ich setzte mich ein für eine stärkere Regulierung der Vergütungssysteme.
Frauen: 45%
Männer: 22%

Ich wünsche mir eine grössere Vielfalt in Kontrollgremien bezüglich Geschlecht und Nationalität:
Frauen: 65%
Männer: 35%

3 oder mehr Frauen im Verwlatungsrat machen das Board leistungsfähiger:
Frauen: 51%
Männer: 12%

Ich bin für die Einführung einer Frauenquote in Verwaltungsräten:
Frauen: 25%
Männer: 1%

Studie «2010 Board of Directors Survey» von Heidrick & Struggles und Boris Groysberg von der Harvard Business School im Auftrag der Organisation Women Corporate Directors. Befragt wurden insgesamt 294 weibliche und 104 männliche Verwaltungsratsmitglieder börsenkotierter und privater nordamerikanischer Unternehmen.

finews vom 8.11.2010


Interpretation
- Frauen stehen der Option, Karriere über Quoten oder "Diversity-Erkenntnisse" zu machen offen gegenüber.
- Frauen glauben eher an die Lösung durch stärkere Regulierung/Vorschriften. Sie plädieren für eine starke Institution, welche den Weg weist. Dieser folgen sie dann auch brav.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Vorteil Frau

Die nordischen Erfahrungen mit VR-Quotenfrauen scheinen allerdings zwiespältig zu sein. «Die Quoten drücken das Niveau der Verwaltungsräte massiv nach unten», beobachtet der international tätige Headhunter Björn Johansson. Durch die forcierte Gleichstellungspolitik rückt die Qualifikation als Kriterium der Stellenvergabe zwangsläufig in den Hintergrund. Zum Schaden von Männern und Firmen, zum persönlichen Nutzen einzelner Frauen.

Die Millionenförderung durch die Gleichstellungsindustrie

An Vorschulen beträgt der Frauenanteil über 95 Prozent, auf der Primarstufe gegen 80 Prozent. Die Mehrzahl der Lehrerinnen arbeitet Teilzeit, häufig mit Pensen von weit unter 50 Prozent. Die berufliche Selbstverwirklichung geht in vielen Fällen zu Lasten eines effizienten und schülergerechten Unterrichts. Die Frauen profitieren, Schüler leiden, Berufskollegen und Steuerzahler müssen für die Kollateralschäden einer extremen Feminisierung aufkommen.

Frauen dürfen weniger leisten und mehr fehlen
Die Zahlen sind eindeutig: Frauen arbeiten weniger, fehlen aber mehr. Gemäss deutschen Studien arbeiten selbständig erwerbende Männer durchschnittlich 49 Stunden pro Woche, Frauen bloss 36. Umgekehrt verhält es sich bei den Absenzen. Weibliche Mitarbeiter fehlen jährlich rund einen Tag mehr als ihre männlichen Kollegen (Quelle: Bundesamt für Statistik). In einzelnen Branchen fallen die Unterschiede noch weit beträchtlicher aus. Im Kredit- und Versicherungsgewerbe beträgt das Absenzenplus der Frauen gegenüber Männern ganze 26 Stunden, also mehr als 3 Arbeitstage.
Amerikanische Studien bestätigen den Befund. Frauen fehlten in der Zeit ihrer Periode regelmässig, fanden die Forscher heraus. Nach dem Ende ihrer Fruchtbarkeit ändere sich das weibliche Absenzenverhalten wieder, es passe sich demjenigen der Männer an. Die Folgen liegen auf der Hand: Absenzen verringern die Produktivität und erhöhen die Kosten. Die Nachteile des weiblichen Abwesenheitswesens haben die Arbeitgeber zu tragen.



Via Krankenkassenprämien finanzieren die Männer die medizinisch teureren Frauen in Milliardenhöhe mit. Das anschaulichste und gröbste Beispiel liefert allerdings die AHV. Weil Frauen früher pensioniert werden, länger leben und weniger einzahlen, funktioniert die AHV als gewaltige Umverteilungspumpe zwischen den Geschlechtern. Jedes Jahr fliessen über sieben Milliarden Franken vom Mann zur Frau.

Philipp Gut in der WW409, Seite 30.

Montag, 14. September 2009

Kompetenz, nicht Quoten für den neuen Bundesrat

Was sollte für die Bundesratswahl entscheidend sein? Ich nehme meine Antwort mal vorneweg: Kompetenz und die Fähigkeit, die Verwaltung zu reformieren. Der Bundesrat bildet die Spitze der Exekutiven. Er muss politisch handeln und Missstände angehen. Die Verwaltung mit ihren Chefbeamten ist schon träge genug.

Falsch ist, wenn regional- und parteipolitisches Kalkül über die Wahl entscheidet. Keine Quoten für Lateiner, Frauen, etc.
Entweder sind wir eine Willensnation, oder wir sind es nur noch in pathetischen 1.-August-Reden. Entweder glauben wir an den Respekt für Minderheiten, oder wir lügen uns etwas vor. Entweder sind wir überzeugt, dass dieser Staat auf Konsensfindung aller beruht, oder wir akzeptieren das Recht des Stärkeren.
- Willensnation: Ich habe nicht unbedingt den Willen, die Romands und die Tessiner zu finanzieren...
- Minderheiten sind eh überbewertet und zu priviligiert...
- Der Konsens in einer entmündigten Gesellschaft ist selten befriedigend.
Ein Vertreter der italienischen Schweiz bringt diese Kultur, die auf einer anderen Wertskala beruht, vielleicht nicht die gleichen Prioritäten setzt, die anders fühlt, denkt und spricht, zur Geltung.
Marco Solari in der NZZaS vom 06.09.09, Seite 17.
Also ich brauche diese Kultur nicht - auch andere nicht...

Mittwoch, 2. September 2009

Wirre Feministin

Mit dem Projekt steigern wir die Attraktivität der SBB als Arbeitsgeber für Frauen und Männer. Das ist wichtig, weil gut ausgebildetes Personal, vor allem gut ausgebildete Frauen, auf dem Arbeitsmarkt immer begehrter werden. Darum ist das Projekt für den Konzern von grossem Nutzen.
Christiane Brunner, VR SBB, ehemalige National- und Ständerätin der SP, zitiert von Lukas Häuptli in der NZZaS vom 23.08.09, Seite 8.

  • Quoten für Frauen sollen die SBB zu einem attraktiveren Arbeitsgeber für Männer machen?!
  • Wieso wird bei „gut ausgebildetem Personal“ zwischen den Geschlechtern unterschieden? Geht es doch nicht nur um die Ausbildung?
  • Der Nutzen ist mit derart wirren Regulierungen selten maximal – first lesson in economics.

Für ihr Denkvermögen spielt Brunner in viel zu einflussreichen Positionen.

Donnerstag, 30. April 2009

Berlusconis Kandidatinnen für die Europawahl

Drei junge Schönheiten - eine ehemalige TV-Ansagerin und Teilnehmerin mehrerer Miss-Italia-Wettbewerbe, eine Sängerin und eine Fernsehschauspielerin, allesamt unter 30

"Schamlose Luder im Dienst der Macht", entrüstete sich Lario [seine Frau] in einer E-Mail an die italienische Nachrichtenagentur Ansa...

"Die freche und von der Macht gewollte Betonung der weiblichen Kurven und der damit einhergehende Mangel an Respekt ist eine Beleidigung aller Frauen", vor allem derjenigen, die schon immer an der politischen Front für die Gleichstellung kämpften. Signora Berlusconi ist mit ihrer Kritik nicht alleine.

Fotos des ehemaligen Nacktmodells und heutiger Gleichstellungsministerin Mara Carfagna... (ntv)

Berlusconi präsentiert vornehmlich junge und attraktive Damen für die Wahl. Eine geschickte Vorgehensweise: Dem Druck im Volk nach Frauenquoten und Generationenwechsel, kann selbst er sich nicht entziehen, also wird er selbst aktiv. Das Volk lässt sich manipulieren, bzw. beruhigen mit den profillosen Damen, die sofort auch Platz für andere Parteivertreter machen würden. So sichert sich Berlusconi die Macht über seine Ära hinaus.

Mittlerweile sind aber zwei der drei Damen schon wieder keine Kandidatinnen mehr für die Europawahl :-(

Dienstag, 3. März 2009

Erfolgsgeheimnis Simpsons: Zielgruppen


Es ist die enizige TV-Serie, die bei allen Zielgruppen funktioniert. Als Baby starrt man paralysiert afu die grellen Farben. Als Jugendlicher identifiziert man sich mit dem Taugenichts Bart. Als Student versteht man endlich die postmodernen Anspielungen. Als Elter wird man daran erinnert, dass man nichts taubt und dass man seine Knider liebt, auch wenn sie nichts taugen. Und als Pflegefall starrt man wieder paralysiert auf die grellen Farben.

btw: 21 Simpsons-Autoren sind Harvard-Absolventen.
Mikael Krogerus in der NZZaS vom 1.3.09, Seite 61

Freitag, 14. Dezember 2007

TV-Quoten-Rekord auf SFDRS

Die rund 100minütige Sendung aus dem Nationalrats-Saal am Morgen hatte gemäss Telecontrol einen Marktanteil von durchschnittlich 88 Prozent. Das ist ein historischer Rekord in der Geschichte des Fernsehens in der Schweiz. Noch nie, seit Marktanteile gemessen werden, hatte eine Fernsehsendung einen so hohen Marktanteil wie die Bundesratswahl von gestern. In absoluten Zahlen waren es 528 000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Kurz nach 8 Uhr, als Eveline Widmer-Schlumpf Annahme der Wahl erklärte, waren es fast 800 000.
Ueli Haldimann im Chefredaktor-Blog.
Ich kann da nur gratulieren. Das Schweizer Fernsehen ist ihrer Pflicht hervorragend nachgekommen: Die Bundesratswahlen sind sehr spannend, v.a. wenn es solche Verzögerungen gibt. Um meiner Abneigung gegenüber Fussball auch hier noch ein Ohr zu verleihen: Fussball bringt sowas niemals hin.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Staatspräsidentinnen

In Sachen Emanzipation dürfte man aus meiner Sicht ruhig wieder etwas zurückhaltender fortfahren. Ein akzeptables Konfidenzniveau ist erreicht.
  • Angela Merkel: Im November 2005 wurde sie zu Deutschlands erster Bundeskanzlerin ernannt.
  • Mary McAleese: Die Journalistin und Politikerin ist bereits seit 1997 Präsidentin Irlands.
  • Gloria Arroyo: Die Philippinin ist seit dem Sturz von Joseph Estrada 2001 Präsidentin.
  • Tarja Halonen: So heisst die erste Frau im Amt des Staatsoberhaupts Finnlands.
  • Luísa Diogo: Ministerpräsidentin von Mosambik seit 2004.
  • Pratibha Patil: Die 72-Jährige ist seit Juli 2007 indische Präsidentin.
  • Michelle Bachelet: Die Kinderärztin steht seit März 2006 als erste Frau an Chiles Spitze.
  • Helen Elizabeth Clark: Die 57-Jährige wurde 1999 Premierministerin Neuseelands.
  • Ellen Johnson-Sirleaf: Die ehemalige Harvard-Studentin ist seit 2006 Staatsoberhaupt von Liberia.
Aus dem heute vom 29.10.07.
Und natürlich noch Cristina Fernàndez de Kirchner, neue Präsidentin von Argentinien.

Aber dazu noch eine andere Gesichte: Ihr Mann durfte keine weitere Amtszeit antreten (nur 2 aufeinander, also 8 Jahre) und nun sicherte sie sich die Macht. Spekuliert wird, dass ihr Mann nach ihrer Amtszeit wieder zurück ins Präsidialamt kehren wird. Seine Chancen seien intakt.

Eine Familie sichert sich über mehr als 16 Jahre die Macht. Ähnlich verhält es sich in den Staaten: 2 Familien (Bush und Clinton) sind zusammen auch schon bald 20 Jahre an der Macht: George H. W. Bush ab 1989, Hillary bis frühstens 2012, eher 2016, also 27 Jahre in den Händen von 2 Familien!

Montag, 29. Oktober 2007

"Leistungsorierntierte Martina H."

Da ist wohl etwas falsch verstanden worden :-). Oder ich wurde tangiert von der Geschlechter-Quoten-Politik: Ein moderner Verein darf auch in männerdominierten Branchen keinen ausschliesslich männlichen Stellenmarkt betreiben. So wurde folgendes "Talent der Woche" vorgestellt:

Leistungsorierntierte Studentin der ZHAW

  • Martina H. studiert im 5. Semester Betriebswirtschaftslehre an der ZHAW
  • Sucht: eine Teilzeitstelle (30 - 50 %) im Private Banking oder Investment Banking
  • Spezialisierung: Banking & Finance

aus dem SECA eNewsletter no. 107 Release Date: 25.10.2007

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Stunt Hero, Folge 4: Der Rückblick

Wer es gestern verpasst haben sollte: Hier noch ein auf 8 Minuten gekürzter Zusammenschnitt von mir - und mit mir :-D.

  • Ist Stuntman wirklich auch ein Job für Frauen?
  • Ist das ein Teddybär-Business?
  • Sollte eine Kampftruppen-RS Bedingung zur Teilnahme sein?
  • Eignen sich Geräteturner per se besser?
Also ich hätte da definitiv anders selektioniert. Doch das SF DRS ist auf Quoten angewiesen und damit haben sie dasselbe Problem wie eine Demokratie: Quotenpolitik, von jedem Teil der Gesellschaft MUSS jemand vertreten sein. Entsprechend haben wir nur zwei ernsthafte Kandidaten: Roger wird Urs in der Finalrunde besiegen :-).

Montag, 27. August 2007

Politik, Geschlecht und Quoten

60.2 Prozent der Schweizer sind laut einer repräsentativen Isopublic-Umfrage bei 1029 Personen an Politik interessiert. Grosse Unterschiede gibt es zwischen den sozialen Schichten: 82.5% der Gutsituierten bezeichneten sich als interessiert oder sehr interessiert. Bei den weniger Begüterten lag der Anteil bei 48.2%. Nach wie vor scheint Politik eher Männersache zu sein. 65.8% der Männer und nur 54.6% der Frauen gaben an, interessiert oder sehr interessiert zu sein. 71.2% der Befragten glauben, durch Abstimmen und Wählen Einfluss auf die Politik nehmen zu können.
Aus 20min vom 20.08.2007, Seite 6.
Also, nichts da mit den "urbanen, jungen Frauen", wie sie die CVP fokussiert. Der "weisse, heterosexuelle Mann bleibt die Körnung der Schöpfung" (Sibylle Berg in der NZZaS vom 26.08.2007) :-P.
Das Absurdeste an der Quotendiskussion wurde mir erst kürzlich bewusst: Man will Frauen durch Quoten in Ämter hieven, wo Qualifiziertere den Vorrang geniessen würden, obwohl es mehr Frauen als Männer gibt!